What's next?
Abendessen die erste
Wir fahren. Sie sagt nichts. Wir verlassen die Stadt und kommen ins ländliche Umland. Ich schaue mir den Weg an. Schließlich biegt sie auf eine kleine Straße ab, und wir fahren auf ein Landgasthaus zu. Ich habe schon davon gehört: Es hat Sterne und ist sehr teuer. Ich war noch nie hier, denn so etwas könnten wir uns normalerweise nicht leisten.
Der Wagen hält. Sie steigt aus, öffnet mir die Tür und sagt: „Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.“ „Danke“, antworte ich und gehe zum Eingang, der von einem Angestellten geöffnet wird. Ich werde begrüßt, und als ich meinen Namen nenne, führt man mich zu einem Tisch. Er sitzt bereits dort, steht auf und begrüßt mich galant und höflich. Er trägt einen Maßanzug, mustert mich deutlich, lächelt und lässt mich Platz nehmen, bevor er sich selbst setzt.
„Danke, dass Sie gekommen sind“, sagt er. „Wein?“, fragt er. Ich nicke nur, noch etwas eingeschüchtert und verlegen. Er schenkt ein. „Darf ich für Sie mit aussuchen?“ „Ähm, ja, aber bitte nichts aus dem Meer“, sage ich. Er lächelt und nickt. Ein Kellner kommt, und er sagt ihm leise auf Französisch, was wir möchten. Danach reden wir über dies und das. Nach und nach werde ich lockerer und entspanne mich. Der erste Gang kommt: ein leichter Salat mit einem wunderbaren Dressing und einer angenehmen Schärfe. Es schmeckt hervorragend. Als er seinen Salat gegessen hat, schaut er mich an und fragt ohne Scham, ob ich auch die Unterwäsche angezogen hätte. Ich werde knallrot, huste und verschlucke mich fast. Er lacht, und ich antworte nicht.
Er redet weiter über Belangloses, als wäre nichts passiert, und ich entspanne mich wieder. Er fragt mich über meinen Job aus, also frage ich natürlich auch nach seinem. Er lächelt, schaut mich an und sagt dann ohne Umschweife, dass er ein paar Nachtclubs besitzt. Ich werde wieder knallrot, schaue ihn an und fühle mich erneut völlig eingeschüchtert.
Er lacht. „Keine Angst, ich möchte mich nur bei Ihnen bedanken … wobei Sie schon sehr schön und jung sind, und mir das gefällt. Aber Sie haben mir noch nicht geantwortet: Tragen Sie die Unterwäsche auch?“
Wieder werde ich rot, sage dann aber: „Ja, ich trage sie.“
„Und wie fühlt sie sich an? Anders als das, was Sie sonst tragen?“
„Ja, sie ist leichter und passt sehr gut. Danke.“
„Gerne.“ Der zweite Gang wird serviert.
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