What's next?
Riesige Auswahl an Sextoys
Die Beschriftung auf der Tür erinnerte mich noch einmal an die Vorzüge dieses Shops:
„Riesige Auswahl an Sextoys“, „6 Kinos“, „20 Videokabinen“.
Als ich die Tür öffnete, hatte ich eigentlich nur den Gedanken, mir schnell eine Kabine zu suchen, es mir selbst zu machen und dann wieder zu verschwinden. Doch der erste Blick in den Laden überraschte mich total.
Dieser Shop passte so gar nicht in das schmuddelige Klischee, das ich im Kopf gehabt hatte. Alles war hell, aufgeräumt und einladend gestaltet. Die Regale waren klar sortiert und gut beleuchtet. Man sah sofort, wo Kleidung, Filme oder Toys zu finden waren. Die Böden wirkten sauber, die Luft roch neutral und angenehm.
Ich war zwar immer noch nass zwischen den Beinen, aber der Laden beeindruckte mich so sehr, dass mich die Neugier zuerst durch die Gänge zog. Dass sich kaum Kunden im vorderen Bereich aufhielten, registrierte ich in dem Moment gar nicht richtig. Ich dachte auch nicht darüber nach, wo all die Männer geblieben waren, die ich vorhin von draußen beim Hineingehen beobachtet hatte.
Recht schnell landete ich bei den Toys. Die riesige Auswahl an Dildos und Vibratoren faszinierte mich sofort.
Der erste, der mein Interesse weckte, war eine extrem realistische Nachbildung eines Schwanzes. Hautfarbener Silikon, mit deutlich erhabenen Adern, einem ausgeprägten Eichelrand und sogar leichten Unebenheiten, die wie echte Haut wirkten. Er lag schwer und warm in der Hand und fühlte sich fast an wie ein echter, harter Schwanz.
Daneben stand ein leuchtend neonpinker Vibrator mit einem gebogenen Schaft und einem zusätzlichen, vibrierenden Fortsatz, der genau dafür gemacht war, die Klit zu massieren, während der Hauptteil tief in der Fotze steckte.
Und dann entdeckte ich noch einen dritten, der mich besonders anmachte: ein dicker, tiefschwarzer Dildo mit einer leicht geriffelten Oberfläche und einer besonders dicken Eichel. Er wirkte brutal und fordernd, als wäre er dafür gemacht, eine Fotze richtig auszufüllen und zu dehnen.
Ich stellte mir vor, wie sich jeder von ihnen in mir anfühlen würde – der realistische, der vibrierende und der dicke schwarze. Es gab noch so viele andere Modelle, und mir wurde klar, dass ich irgendwann eine große Auswahl davon zu Hause haben wollte. Auch wenn ich bei den besonders großen, fast schon übertriebenen Kunstschwänzen noch nicht sicher war, ob ich die wirklich brauchen würde.
Ich nahm das ausgepackte Ansichtsexemplar des realistischen Dildos vom Regal. Er fühlte sich tatsächlich fast wie ein echter Schwanz an – die Adern, die Härte, das Gewicht. Er lag so gut in meiner Hand, dass ich kurz den Impuls spürte, ihn mir sofort in die inzwischen wieder tropfnasse Fotze zu schieben. Die Geilheit wurde stärker als die reine Faszination für die Auswahl.
Während ich verträumt mit dem Gummischwanz in den Händen spielte und ihn langsam auf und ab gleiten ließ, sprach mich plötzlich der Verkäufer an. Ich hatte nicht bemerkt, dass er sich genähert hatte, und erschrak leicht, als er sagte:
„Kann ich dir helfen?“
Ich sortierte schnell meine Gedanken und antwortete:
„Irgendwie schon… Aber für weitere Einkäufe habe ich diesen Monat kein Geld mehr. Das muss warten. Aber sag mal – wie funktioniert das hier mit den Videokabinen und den Kinos?“
Während ich sprach, legte ich den Dildo, den ich die ganze Zeit in den Händen gehalten und fast schon gewichst hatte, wieder ins Regal.
Er lächelte wissend.
„Das ist ganz einfach. Als Frau hast du freien Eintritt. Dort durch den Vorhang kommst du zu den Kabinen. Wenn du daran weiter vorbeigehst, kommst du zu den Kinos. Bist wohl das erste Mal in so einem Shop, oder?“
Ich fühlte mich ertappt und nickte nur.
„Sieh dich einfach um“, sagte er freundlich. „Und wenn du Fragen hast, frag mich einfach. Zur Info: In den Kinos laufen ständig Filme. Auf den Monitoren vor den Kinos kannst du sehen, was gerade läuft. In den Kabinen kannst du dir selbst etwas aussuchen – das kostet allerdings extra. Dafür ist man dann für sich.“
Er kramte in seiner Hosentasche und drückte mir vier Münzen mit einem ungewöhnlichen Design in die Hand.
„Hier, die schenke ich dir, weil du das erste Mal hier bist. Damit kannst du dir schon viermal fünfzehn Minuten Film in einer Kabine ansehen. Viel Spaß.“
Ich bedankte mich und drehte mich um.
Mit den Münzen in der Hand und der drängenden Nässe zwischen den Beinen lief ich zielstrebig Richtung Vorhang. Ich wollte einfach nur noch schnell in eine Kabine und es mir endlich selber machen.
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