Kann ich Sonja zufriedenstellen?
Liebevolles Nachtessen - von Lukas
Als es um 19 Uhr läutete, war ich sichtlich nervös.
Mein Herz schlug bis zum Hals. Ich hatte den Tisch schön gedeckt, Kerzen angezündet, leise Musik laufen lassen. Die Wohnung war so gut vorbereitet, wie es nur ging — und trotzdem hatte ich das Gefühl, sie wäre zu klein, zu einfach, zu wenig.
Ich öffnete die Tür.
Sonja stand vor mir, lächelte warm und umarmte mich kurz zur Begrüßung. Ihr Duft stieg mir in die Nase. Ich wagte es kaum, sie richtig anzuschauen — ich war viel zu aufgeregt.
Lukas: „Komm rein…“
Wir setzten uns an den Tisch. Ich hatte relativ einfach, aber mit Liebe gekocht: gebratenes Hähnchen mit Kräutern, Ofengemüse und einer leichten Soße. Dazu frisches Brot.
Während des Essens schaute Sonja sich immer wieder um. Ich wurde noch nervöser.
Schließlich sagte sie sanft:
Sonja: „Deine Wohnung ist nicht so modern wie meine… aber sehr zweckmäßig und heimelig. Es fühlt sich richtig gemütlich an.“
Ich atmete erleichtert auf. Das Kompliment tat unglaublich gut.
Der Abend wurde immer entspannter. Wir redeten viel, lachten, erzählten uns Geschichten. Die anfängliche Nervosität legte sich bei mir langsam. Sonja schien sich wirklich wohlzufühlen.
Nach dem Essen saßen wir noch lange zusammen auf dem Sofa. Die Stimmung war warm und vertraut.
Und ich dachte nur eines: Oh meine Güte, ich habe Glück, die Zeit mit Sonja könnte spannend werden.
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