Wie geht es weiter?
In der Bäckerei
Nun betrat er die Bäckerei, die nun gerade Maren verlassen wollte, die Gastwirtstochter, die ihn freudig mit „Hi Chris!“ und einem jovialen Schlag auf die Schulter begrüßte, was Chris überraschte, da sie beide bislang nicht wirklich einen engen Kontakt gepflegt hatten – nicht aus Antipathie, sondern weil es sich nicht bislang irgendwie ergeben hatte. Noch mehr erstaunte Chris, was Maren ihm nun sagte, zwar eher leise, aber laut genug, dass alle in der Bäckerei es hören konnten: „Hattest gestern ja einen schönen Abend bei Stefan und Steffi, hab ich gehört. Konnte leider nicht dabei sein, die Pflichten, du weißt ja.“ Er wollte nicht verdattert dastehen, sagte drum ohne nachzudenken: „Heute geht es ja weiter“, worauf Maren erwiderte: „Komme gerne, wenn die Arbeit es zulässt. Ciao!“, und ihm zum Abschied ein Augenzwinkern zuwarf. Chris meinte, in der Bäckerei ein unterdrücktes Kichern zu vernehmen. Chris, der nun schon eine deutliche Erektion in der Hose hatte, stellte sich an, und nun ging Sarah, die Ortsvorstehertochter, mit ihren Einkäufen an ihm vorbei Richtung Ausgang. Ihm fiel auf, dass ihr Gesicht rot angelaufen war und sie ihn schüchtern anblickte und kurz mit der Hand zum Abschied winkte, aber erwartungsgemäß nichts sagte. Ramon würde sagen, bei der ist das Fötzchen in Muschisekret abgesoffen.
Die Schlange mit ihm bewegte sich langsam vorwärts. Dann kam ihm wieder eine ihm bekannte Person entgegen: Josi, die Grundschulreferendarin. Schon von Weitem erkannte er, dass auch sie ihn erkannt hatte von der Schlachtparty bei Stefan und Steffi, bei der sie zumindest von Stefan beschlafen wurde. Chris konnte keinen Grund erkennen, warum Josi auf einmal stolperte und gegen ihn fiel und er sich anstrengen musste, sie aufzufangen. Dabei bemerkte er, dass Josis einer Schenkel direkt gegen sein erigiertes Geschlechtsteil drückte, sie also genau merken musste, dass er einen Steifen in der Hose hatte. Sie entschuldigte sich vielmals, dankte fürs Auffangen, strich ihren Rock glatt, berührte dabei wie zufällig seine Hose, und zwar genau dort, wo sie durch sein Glied ausgebeult wurde. Sie sahen sich einander an, und ihm wurde bewusst, dass diese intime Berührung kein Zufall gewesen war. Und erst jetzt nahm er Josis erregenden Duft war. Wie viel davon war Körpergeruch, wie viel Parfüm?, fragte er sich. Sie beide lächelten sich zum Abschied kurz an.
Kurz darauf war er auch endlich an der Reihe. Bedient wurde er von Merle, deren Gesicht rotfleckig war und so unkonzentriert gerade agierte, dass er ihr seine Bestellung beinahe langsam diktieren musste. Dann aber endlich hatte sie alles, was er wollte, zusammengesucht und eingepackt und kassiert. Mit dem Rückgeld erhielt er den Kassenbon und diskret einen kleinen Zettel. Den guckte er sich draußen erst an: Merles Name, Handynummer und ein klitzekleines gemaltes Herzchen. Süß und bemerkenswert, fand Chris. Ja, diese Bäckerei-Auszubildende würde er bestimmt anrufen, um irgendwann mal zu testen, auf welche Temperaturen er das zwischen ihren Beinen befindliche Öfchen bringen kann.
Apropos anrufen: Er nutzte die Gelegenheit, jemanden anzurufen – und zwar Simone. Die ihn sofort mit Namen begrüßte, sich also perfekt an ihn erinnerte. Zu Stefan und Steffi könne sie heute leider nicht kommen, sagte sie, aber wenn er gerne zu ihr kommen würde, so morgen um 14 Uhr? Chris dankte für die Einladung und sagte zu, erhielt kurz darauf auch eine Wegbeschreibung per WhatsApp, denn Simone wohnte in einem kleinen Dorf drei Kilometer außerhalb.
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