Wie geht es weiter?

Überraschung im Gästezimmer

Chapter 23 by Filiusfiliae

Als Chris das Haus betrat, wunderte er sich, dass im Gästezimmer Licht brannte. Er wusste nicht, wer das sein könnte, und so schlich er dahin und klopfte vorsichtig an die nur angelehnte Tür. Ein weibliches „Ja, herein“ ertönte. „Was machst du denn hier?“, fragte Chris, als er das Zimmer betreten hatte, die Person, die da im Bett lag und ziemlich munter zu sein schien: Dorothea, genannt Doro, eine der besten Freundinnen seiner ein Jahr älteren Schwester Christiane und eines der Mädchen aus seinem Bekanntenkreis, das Chris sich bei seinen Wichsfantasien schon mal als nackt und sexsüchtig vorgestellt hat. Und jetzt im Moment hatte Doro auch nicht gerade viel an: weiß-rosa gemustertes Hemdchen, rosa Höschen, also Nachtwäsche, so lag sie auf dem Bett, und es schien ihr auch nichts auszumachen, dass Chris sie so sah, denn sie machte keine Anstalten, sich zu bedecken. Stattdessen antwortete sie ihm: „Kannst du deiner Schwester mal sagen, dass sie endlich mal zum HNO-Arzt gehen soll? Ihr Schnarchen ist echt nicht auszuhalten. Einschlafen ging ja noch. Aber vor einer halben Stunde musste ich auf Toilette, und da war nichts mehr mit Einschlafen bei mir angesichts ihrer Sägerei. Eine Viertelstunde hab ich’s versucht, dann bin ich hierher gegangen, um wenigstens noch etwas pennen zu können.“

Chris fasste einen Entschluss. Er schloss die Tür und setzte sich zu Doro aufs Bett, die ihn unsicher angrinste und fragte: „Was wird das jetzt?“

„Wonach siehst es für dich aus?“, fragte Chris zärtlich zurück.

„Willst du mich vergewaltigen?“, fragte sie nun mit einem Anflug von Panik in der Stimme, machte aber immer noch nichts, um sich zu bedecken.

„Na, ich hoffe doch auf Einvernehmlichkeit“, entgegnete Chris sanft, legte dabei vorsichtig eine Hand auf einen von Doros nackten Schenkeln, wogegen sie zur Freude von Chris nichts unternahm, nicht mal versuchsweise. Vielmehr sagte sie: „Du willst mich also f...“ – „Liebe machen will ich mit dir“, unterbrach er sie, denn ficken wollte er sie wirklich nicht, vielmehr schwebte ihm ein genussvoller Geschlechtsakt vor. „Du bist doch ein toughes, bewunderungswürdiges Mädchen, das viel Liebe geben und empfangen kann“, säuselte er nun und genoss dabei den Anblick der zierlich gebauten 19-Jährigen, deren rostbraune wellige Frisur ihr bis fast zu den relativ kleinen Brüsten reichte und die ihn gerade wie ein schüchternes Schulmädchen ansah. „Wirst sehen, es wird dir gefallen“, fügte Chris hinzu und begann, Doros Schenkel zu streicheln, was ebenfalls keinen Widerspruch hervorrief, „lass dich von mir trösten, wie du es verdienst!“ Damit spielte er darauf an, dass Doros Freund seit drei Wochen ihr Ex-Freund war, weil er nun mit einer Cousine von Doro fleißig ins Bett ging, und Doro sich bei Christiane derart ausgeheult hatte, dass selbst Chris mitbekommen hatte, was Sache ist.

Doro lächelt leicht und Chris spürte, dass er sie bald würde pflücken können. Er legt sich neben Doro, schaute ihr tief in die Augen. Sie hielt dem Blick stand und öffnete bemerkenswerterweise zuerst ihre Lippen. Kurz darauf kam es zwischen beiden zum ersten Kuss, einem zart-schmelzenden.

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