Wie geht es weiter?
Chris und Ramon begeben sich zur Party
Chris konnte noch nicht glauben, dass er heute Abend sehr wahrscheinlich das erste Mal in vollem Bewusstsein poppen würde. Noch kam ihm alles so irreal vor. Er nahm gar nicht bewusst wahr, wie er sich sorgfältig auf das Fickdate mit wem auch immer vorbereitete und so viele Gummis wie möglich in seine Taschen stopfte. Und dann holte ihn Ramon auch schon ab.
Als sie ankamen, waren schon etwa 20 da, nicht viel später erhöhte es sich auf 45, davon 17 Mädels, laut Ramon ein guter Wert. Begrüßt wurden sie von den Gastgebern Stefan und Steffi, wobei Stefan gleich grinsend bekannt gab, dass sie die Partydauer nun doch auf 60 Stunden veranschlagten. „Ihr könnt also gerne eine Süße zu euch nach Hause entführen und sie dort in aller Ruhe besteigen und dann wiederkommen und euch die nächste holen, wenn ihr wollt. Angesichts des Zeitraums ist sowieso mit einer gewissen Fluktuation zu rechnen.“
Steffi übernahm es, Chris kurz herumzuführen und ihm als Neuen zu erklären, wo sich was befand und wie der übliche Ablauf war. So wusste er schon, wo Räumlichkeiten waren, in die man sich mit einer Partnerin zurückziehen konnte, um sich ungestört miteinander zu vergnügen. Das System war einfach: Tür auf = frei, Tür geschlossen = besetzt. Man musste also nur darauf achten, den Raum nach Verlassen nicht zuzumachen. Am liebsten wäre er mit Steffi gleich in einem der Zimmer geblieben, aber er konnte doch nicht gleich die Gastgeberin ... obwohl in der Hose sein bestes Stück durch Anschwellen diese Forderung aufstellte.
Ramon übernahm es dann, ihn den anderen vorzustellen, denn die meisten waren Stammgäste und Chris halt der Neue. Er staunte, wie viele er nicht mal vom Sehen kannte. Ramon erklärte ihm, dass einige auch aus den umliegenden kleineren Ortschaften stammten, gelegentlich seien welche aus der zwölf Kilometer entfernten Kreisstadt da, um sozusagen im ländlichen Kosmos ihre Gier nach Sex auszuleben im Sinne von „Stadtjunge pfählt Dorfmädchen“. Da die Eltern von Stefan und Steffi neben dem Fleischereibetrieb noch ein Cateringunternehmen hatten, war auf dem Wege für Getränke und etwas Knabberzeug und Süßigkeiten gesorgt, „wird als Inventurdifferenz verbucht“, erklärte Stefan nonchalant grinsend dazu.
Anschließend setzte sich Roman mit Chris hin und ging mit ihm die einzelnen Mädels durch. Es gab dickliche, es gab magere, es gab normal gebaute, keine überragenden Schönheiten, aber auch keine, die man als wirklich hässlich bezeichnen konnte. Chris merkte, wie sie ihn alle möglichst unauffällig taxierten, er war wohl seit langer Zeit der erste richtige Neue hier. Von denen, die Ramon als potenzielle Bumskandidatinnen genannt hatte, waren die beiden Pfarrerstöchter Ann-Kathrin und Ann-Kristin und die Schulhausmeistertochter Sina anwesend.
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