What's next?
Chris hängt seinen Gedanken nach
Emma, ja, die hat was, dachte Chris und versuchte möglichst cool weiterzugehen, um nicht sichtbar werden zu lassen, wie eifersüchtig er auf Emmas Beziehungsfreund Louis war. Ihn selbst verband mit Emma ja eine enge Freundschaft, die aber halt platonisch war. Am Anfang war das ja auch noch in Ordnung gewesen. Aber irgendwann bekam er halt bei jedem Zusammentreffen mit Emma eine Erektion, da war für ihn offensichtlich, was er eigentlich noch von ihr wollte. Aber da hatte sie Louis schon, und so traute er sich nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen, schmachtete sie lieber heimlich an, suchte ihre Nähe, obwohl er sich jedes Mal emotional dabei fast verbrannte, insbesondere wenn Louis auch zugegen war. Die Beziehung der beiden schien gut zu laufen. Emma erzählte zumindest nichts, was Chris einen Ansatzpunkt dafür bieten konnte zu versuchen, Louis bei Emma madig zu machen. Und im Bett lief es bei beiden auch ordentlich. In warmen Nächten, wenn er das Fenster offen stehen hatte, konnte er wie wohl auch die ganze Nachbarschaft hören, wie Emma und Louis lustvoll miteinander poppten.
Ramon wusste um die Nöte von Chris. Meinte, Chris solle seine Schüchternheit überwinden und könne ja Emma als Freundin behalten, müsse sich nur eine suchen für das Körperliche, und da er recht gut aussehe, sollte das nicht allzu schwierig sein. Diese Ferien solle er es endlich krachen lassen. Vorglühen wollen sie mit einem Serienmarathon von „The Girl’s Guide to Depravity“, wo ausgiebig Sexszenen vorkommen sollen, in denen sich junge Frauen genüsslich vögeln lassen, hat Ramon ihm versprochen.
Chris selbst war allerdings gar nicht mehr jungfräulich. Eigentlich. Leider hatte er nicht viel Erinnerung daran, wie er auf der letzten Schulparty die fette Annette aus dem Jahrgang unter ihm in einem leer stehenden Klassenraum auf dem Lehrerpult gefickt hat. Er war doch schon ziemlich besoffen, Annette auch total abgefüllt. Er erinnerte sich noch an den Geruch von Alkohol und Schweiß, Annettes Stöhnen, seine Stoßbewegungen, die bei ihm selbst allerdings den Schädel dröhnen ließen, als sei er ein Eiswürfel in einem Cocktailshaker. Wie es überhaupt dazu kam, dass er sie flachlegen konnte, wusste er nicht mehr, nicht mal, ob er sie oder sie ihn ansprach, wer wem wann an die Klamotten ging. Ihm war das unangenehm, und so ging er Annette seitdem aus dem Weg, die ihm durchaus mal nachschaute, aber nie ihrerseits ansprach. Die befürchtete Anzeige wegen Vergewaltigung kam nie, zum Glück zudem war Annette bereits volljährig. Ihm wurde auch das Gerücht zugetragen, dass Annette gegen eine Wiederholung des Geschlechtsakts nichts einzuwenden hätte. Und sie wurde zwar „fette Annette“ genannt, weil ihr Körpervolumen etwas überdurchschnittlich war, aber hässlich war sie allerdings auch nicht. Dafür hatte sie ordentlich Möpse. Die er nicht mal gesehen hatte, wie ihm nun einfiel; als er sie vögelte, war sie nur untenrum nackt, hatte noch BH und Bluse an.
Ramon hatte schon vorgeschlagen, er könne doch Annette dazu benutzen, seinen Spermastau zu reduzieren; zumindest hatte sie derzeit keinen Freund und schien ja auch nicht unwillig zu sein. Er sollte sich doch mal trauen und gucken, was mit Annette geht, dachte sich Chris, zumal sie hier im Dorf wohnte, aber eher am anderen Ende. Wäre ihm doch unlieb, wenn Emma mitbekäme, wen er so fickt.
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