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Chapter 8 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Interessantes Gespräch über Sex

„Und wie bist du monogam geworden?“

„Durch meinen jetzigen Mann. Natürlich verhütete ich. Und ich weiß bis heute nicht, warum und wieso, aber passierte halt, dass er mich schwängerte. Abtreibung kam nicht infrage. Alleinerziehende wollte ich auch nicht werden. Also heiraten wir, machten das Beste draus, und von einem Tag auf den anderen ließ ich nur noch ihn zwischen meine Schenkel. Fiel mir echt schwer, gab doch so viele schöne Typen, die ich gerne mal gekostet hätte.“

„Und jetzt? Verheiratet bist du doch immer noch?“

„Ja.“

„Und trotzdem hattest du gerade mit mir Sex und hättest gegen eine Fortsetzung nichts einzuwenden?“

„Korrekt. Du fragst dich sicher, wie das zusammenpasst. Sage ich mal so: In meiner Ehe hat sich die Geschäftsgrundlage verändert. Rate mal: Wann hat mein Mann zuletzt mit mir geschlafen?“

„Na jetzt im Urlaub doch sicher!“

Vera schüttelte traurig den Kopf. „Nein, er hat mich nicht mal angefasst. Das letzte Mal, dass er sein Geschlechtsteil in meine Scheide schob, war vor fünf Monaten. Und das war auch nur ein Quickie. Er war nicht ganz nüchtern.“

„Und seitdem kann er nicht mehr oder will er nicht mehr?“

„Ich fürchte, er will nicht mehr. Können kann er natürlich schon noch, wenn die Gerüchte stimmen, dass er in der Stadt regelmäßig seine Assistentin fickt. Die ist Ende zwanzig, sieht gut aus – kann mir schon gut vorstellen, dass sich ein Mann und auch mein Mann sich gerne auf deren nackten Körper drauflegt.“

„Und jetzt willst du der Zwangsenthaltsamkeit ein Ende machen.“

„Stimmt. Wobei ich mich nicht traute. So groß ist der Ort hier ja nicht, da gibt es schnell Gerede. Ich hätte auch nie was bei dir versucht, wäre mir zu sehr Klischee ,Alte Frau sucht jungen Schwanz‘ gewesen. Aber dass du mich wolltest und dich auch getraut hast, mich zu wollen und auch zu nehmen – meine Anerkennung und Respekt hast du! Ich hab dir sozusagen meine erneute sexuelle Befreiung zu verdanken!“ Und den bekam Chris nun dadurch, dass sie ihn leidenschaftlich mit der Zunge küsste.

Chris griff ihr mit einer Hand an die von seinem Sperma klebrigen Genitalien, zischte ihr ins Ohr „Ich will mehr von dir. Viel mehr!“

„Wirklich?“, grinste sie ihn erwartungsfroh an.

„Wirklich!“, hauchte er und küsste sie und machte Anstalten, sich erneut auf sie draufzulegen, was sie aber sanft abwehrte und begründete: „Nichts lieber als das! Aber Tilly könnte jeden Moment kommen, ich weiß ja, wie lange ihre Sex-Sessions mit Ramon üblicherweise dauern. Und ich habe keine Lust, dass meine Tochter mich mit dir im Bett erwischt. Jetzt jedenfalls noch nicht. Auch wenn sie es vielleicht verstehen würde. Ich würde es gerne erst mal unser Geheimnis lassen. Obwohl ich solche Heimlichtuerei eigentlich hasse. Aber ich glaube, auch dir wäre nicht recht, wegen deiner sexuellen Präferenzen ins Gerede zu kommen.“ Da musste Chris ihr recht geben. Die meisten würden ihn für bekloppt erklären, wenn sie wüssten, dass er eine Frau gefickt hatte, die gut seine Mutter sein könnte. Und erst recht, wenn sie wüssten, dass er es ebenso wenig wie sie es bei diesem einen Mal belassen wollte. Nein, es würde ihr süßes Geheimnis bleiben.

„So, und nun ab unter die Dusche mit dir!“, sagte sie lachend und stand auf. Er stand auch auf und duschte, war aber nicht allein in der Kabine. Vera wusch sein bestes Stück hingebungsvoll und ließ es sich nicht nehmen, ihr bis zur Eruption zu wichsen. Anschließend trockneten sie sich ab und zogen sich an, wobei Vera nur einen Bademantel überwarf. Sie tauschten die Handynummern aus, erzählten sich gegenseitig, wie es zeitlich in den nächsten Tagen bei ihnen jeweils aussah, und verabschiedeten sich mit einem langen intensiven Kuss inklusive Zungeneinsatz.

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