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Chapter 5 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Chris und Ramona kommen sich näher

Nein, Emma hat damit nichts zu tun“, beeilte Chris sich zu sagen, „aber Ramon hat recht: Ich dachte wirklich, unsere Freundschaft könnte Schaden nehmen, wenn du und ich uns noch näher kommen. Ich hab deinen Augen angesehen, dass du es wolltest. Und es tut mir leid, dich so verletzt zu haben. Ich würde es gerne wieder gut machen.“

„Das kannst du, Chris“, sagte Ramona nun in einem dezidiert erotischen Tonfall, „du hast Zeit, ich habe Zeit, Ramon kommt erst in ein paar Stunden zurück und auch sonst ist hier keiner. Also schlage ich vor, du kommst rein, wir gehen in mein Zimmer, und da machen wir da weiter, wo wir damals aufgehört haben. Ist zwar keine Nacht, sondern nur ein paar Tagesstunden, aber immerhin. Und du hast so auch keine Gelegenheit, wieder Schiss vor der Courage zu bekommen.“

Sie grinsten sich einander an.

„Also, was ist?“, fragte Ramona nach.

Chris betrat das Haus, Ramona schloss die Haustür, dann umarmten und küssten sie sich, gingen hoch in Ramonas Zimmer, tranken erst mal eine Limonade, saßen einander gegenüber, betrachteten sich gegenseitig. Ramona sah mal wieder wunderhübsch aus mit ihrem wallenden braunen Haar, das bis zu ihrem Busen reichte, den liebreizenden hellbraunen Augen und ihrem typischen Outfit: lange Jeans kombiniert mit kurzem, diesmal hellblauem Sommerkleid mit Spaghettiträgern mit einem großen Ausschnitt, dessen Spitze unten etwa in der Höhe der Unterkante ihres Busens war und entsprechend viel von ihrer Oberweite preisgab. Chris musste diesmal zweimal hinschauen und wollte sich am liebsten kneifen: Das, was er an ihrem Dekolleté für einen BH gehalten hatte, war keiner. Sondern nackte Haut, die sich nur dadurch abhob, dass sie nicht sonnenbeschienen war und somit die Konturen eines BHs nachzeichnete. Ramona stand auf, lächelte ihn an, fragte ihn: „Darf ich mich auf deinen Schoß setzen, Chris?“

Ja, durfte sie, hatte er sie schon mehrere Male machen lassen, wenn sie zu mehreren unterwegs waren und er oder sie nicht gerade eine Freundin beziehungsweise Freund hatte. Diskret zwängte er seine Erektion zwischen seine Beine.

„Weißt du eigentlich, wie schön ich es finde, dass du hier bist, Chris?“

„So selten bin ich ja wirklich nicht hier“, entgegnete Chris.

„Auf den ersten Blick ja. Aber wann waren wir beide mal hier in meinem Zimmer, nur wir beide?“

„Nie.“

„Eben!“

Ramona roch unglaublich sexy, und zwar so intensiv, dass es ihn benebelte. Vielleicht war es auch der verlockende Anblick ihres Busens, den er nun direkt unter der Nase hatte. Am liebsten würde er reinbeißen.

Wie geht es weiter?

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