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Chapter 12 by JantheSpider JantheSpider

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Kapitel 13

## Kapitel 13: Das brennende Kollier

Die Tätowierung auf Lydias Zunge war kaum verheilt, da war das feine, schwarze „E“ auf der Zungenspitze bereits zu einem festen Bestandteil ihrer oralen Identität geworden. Jeder Mann, der ihren perfekten, tiefen Schluck kaufte, starrte im Moment seiner totalen Hingabe auf diese präzise Signatur der Künstlerin. Es war die absolute Verschmelzung von Kunst und verkommener Funktion.

Zuhause hatte sich die Dynamik verschoben. Michaels stumme Ignoranz war in eine dunkle, vibrierende Masse aus unterdrücktem Frust und Hilflosigkeit mutiert. Er sah sie nicht mehr an, aber er hörte sie. Er hörte das unbarmherzige, metallische Klack-Klack ihrer neuen, glänzend schwarzen Lack-Pumps mit schwindelerregenden zwölf Zentimetern Absatz, die sie nun wie selbstverständlich im Alltag trug. Ihre Röcke waren so kurz geworden, dass das neongrüne und violette Leuchten ihrer Tätowierungen an den Oberschenkeln bei jedem Schritt im Flur aufblitzte. Sie war eine permanente Provokation auf zwei Beinen, und die Mauern seiner Verdrängung bekamen Risse.

### Die Einnahme des Halses

Elenas nächstes Projekt war eine optische Kriegserklärung an die bürgerliche Gesellschaft. Sie wollte Lydias Verwandlung unübersehbar machen. Keine Kleidung der Welt sollte mehr verbergen können, was aus der einstigen Ehefrau geworden war.

„Wir nehmen dir den letzten Rest deiner bürgerlichen Maske, Lydia“, flüsterte Elena, während das monotone, aggressive Summen der Tätowiermaschine das eiskalte Loft erfüllte.

Lydia lag auf dem Rücken, den Kopf über die Kante des Tisches nach hinten überstreckt, sodass die Haut ihres Halses prall und straff gespannt war. An den Füßen trug sie heute halterlose Strümpfe in einem unschuldigen Weiß, deren Spitzenborte tief in das fleischige, tätowierte Dornenband ihrer Oberschenkel schnitt. Ihre weißen Lack-Pumps mit den zwölf Zentimetern Absatz hingen steil in der Luft. Um sie in der absoluten, schmerzhaften Starre zu halten, hatte Elena ihr zuvor eine massive, eiskalte Edelstahl-Analplug-Kette tief in den weit geöffneten Anus geschoben. Die unendliche Menge des flüssigen Silikon-Gleitmittels sorgte dafür, dass jede Vibration der Nadel sich wie ein elektrischer Schlag direkt in ihr pulsierendes Inneres übertrug.

Stundenlang fraß sich der **** in ihren Hals. Es war ein grausames, atemberaubendes Gefühl. Jedes Mal, wenn die Nadel den Kehlkopf traf, raubte es ihr den Atem; jeder Stich an den Halsschlagadern ließ ihr Herz wild hämmern.

Elena zeichnete ein stilvolles, monumentales barockes Kollier. Schwere, pechschwarze Akanthusranken schlangen sich von ihrem Dekolleté hinauf, umschlossen den gesamten Hals wie eine breite, eiserne Würgefessel und liefen in feinen Spitzen direkt unter ihrem Kinn und hinter den Ohren aus. Um das Muster lebendig zu machen, füllte Elena die Zwischenräume mit einem tiefen, königlichen Ultramarinblau und Akzenten aus jenem im Schwarzlicht fluoreszierenden Neon-Orange, das bereits ihre rechte Kehrseite dominierte.

Als Elena nach zwei Tagen unendlicher Tortur fertig war, brannte Lydias Hals wie Feuer. Jeder Schluck tat weh, doch als sie in den Spiegel sah, keuchte sie vor Lust auf. Sie trug nun ein permanentes, buntes Juwel der Sünde um den Hals. Sie war gezeichnet für die Ewigkeit.

### Die Einladung in die Hölle

Drei Wochen später stand die nächste Vernissage an. Schauplatz war das unterirdische, stillgelegte Kesselhaus einer alten Fabrik – ein Labyrinth aus rostigen Rohren, nacktem Beton und düsterer Industrieromantik. Doch dieses Mal hatte Elena ein besonderes Detail in das Drehbuch eingebaut: Sie hatte Michael eine anonyme, goldene Einladungskarte zukommen lassen, versehen mit einer exklusiven Logennummer und dem Hinweis, dass das wertvollste Exponat des Abends seine Aufmerksamkeit erfordere.

Als Michael den düsteren, von Schwarzlicht erfüllten Raum betrat, war er wie gelähmt. Das Kesselhaus war voll von Männern der High Society. In der Mitte der Arena, auf einem erhöhten, von unten illuminierten Glaspodest, stand Lydia.

Sie war vollkommen nackt, bis auf die halterlosen Strümpfe in einem provokanten, leuchtenden Pink und ihre zwölf Zentimeter hohen, schwarzen Lackleder-Pumps. Das Schwarzlicht ließ ihren Körper explodieren: Die Barockmuster auf ihrem Hintern leuchteten in Neon-Orange, die Dornenkette auf ihrer Scham in Neon-Pink, und ihr neuer, bunt tätowierte Hals wirkte wie eine glühende Fessel aus Licht und Tinte.

Michael starrte auf das Podest. Die Frustration von Monaten, die unterdrückte Wut über ihre schamlosen Abwesenheiten und die pure, geile Gier, die er so lange unterdrückt hatte, brachen wie ein Damm in ihm zusammen. Das war seine Frau. Und sie wurde hier vor den Augen von Millionären als reines Fleisch ausgestellt.

„Geh zu ihr, Michael“, raunte Elenas Stimme plötzlich aus der Dunkelheit hinter ihm. „Nimm dir, was dir gehört, bevor die anderen es tun.“

### Der Ausbruch des Frusts

Michael fackelte nicht lange. Mit starrem, rücksichtslos gewordenem Blick stieg er auf das Podest. Die anwesenden Männer traten respektvoll zurück, ein raues Raunen ging durch die Menge. Lydia sah ihn kommen. Ihre Augen verengten sich in einer Mischung aus Überraschung und dunkler, gieriger Vorfreude.

Er sprach kein Wort. Er packte sie brutal an den Hüften, bohrte seine Finger in das tätowierte, glänzende Fleisch ihrer Kehrseite und drehte sie mit roher **** um. Er **** sie auf die Knie. Durch die zwölf Zentimeter hohen Absätze ihrer Pumps wurde ihr Becken in eine unbarmherzige Höhe gehebelt, ihr Hintern streckte sich ihm wie eine monumentale Opfergabe entgegen. Das tätowierte Mandala um ihren Anus glänzte im Scheinwerferlicht.

Elena trat blitzschnell heran und goss eine gewaltige Menge des unversiegenden, seidenweichen Silikonöls direkt über Lydias Steißbein. Es floss zäh und glänzend in ihre Gesäßspalte und flutete ihren analen Ring.

Michael riss seine Hose auf. Seine Männlichkeit war blutrot, steif und pulsierte vor angestautem Zorn. Ohne Vorspiel, ohne jegliche Zärtlichkeit, rammte er sich von hinten mit voller Wucht tief in ihren weit geöffneten, geölten Anus.

Lydia schrie gellend auf – ein rauer, unzensierter Ton der puren, schmerzvollen Ekstase. Das unversiegende Öl verhinderte jede Verletzung, doch die rohe **** seiner Stöße war anders als alles, was sie bisher von den High-Class-Klienten erlebt hatte. Das war kein kalkuliertes Spiel; das war die ungefilterte Wut eines betrogenen Ehemannes. Er rammte sie wie ein Tier, stieß so tief zu, dass ihr Becken bei jedem Schlag nach vorne geworfen wurde.

Das Klacken ihrer zwölf Zentimeter hohen Lack-Pumps auf dem Glaspodest war ein schnelles, verzweifeltes Hämmern, das sich mit dem feuchten, lauten Klatschen seiner Hoden gegen ihren leuchtend neon-orangenen Hintern vermischte.

„Ja… fick mich, Michael! Mach mich kaputt! Spür dein Eigentum!“, schrie Lydia ihm entgegen. Ihre Sprache war vollkommen verkommen, sie bettelte um seine Härte. Sie genoss es unbeschreiblich, dass all die reichen Männer im Saal dabei zusahen, wie ihr eigener Mann sie anal demütigte, während ihr bunt tätowierter Hals im Schwarzlicht vibrierte.

Michael war im Rausch. Er packte sie am tätowierten Hals, drückte seine Daumen sanft gegen ihre Luftröhre und beschleunigte das Tempo, bis das feuchte Schmatzen des Silikonöls den gesamten Raum erfüllte. Mit einem lauten, animalischen Brüllen entlud er Monate des Frusts, des Schweigens und der Gier in einem heißen, unendlichen Schwall tief in ihrem Inneren.

### Das unendliche Projekt

Er brach über ihr zusammen, zog sich langsam heraus und verließ das Podest, ohne sie noch einmal anzusehen. Er floh aus dem Kesselhaus, zurück in seine saubere, leere Welt.

Lydia blieb keuchend auf den Knien liegen, ihr Anus weit geöffnet und pulsierend, das klebrige Gemisch aus seinem Samen und dem Silikonöl lief an ihren pinken Strümpfen hinab.

Elena trat auf das Podest, das vertraute, surrende Werkzeug bereits in der Hand. Das monotone Summen der Tätowiermaschine setzte wieder ein. Sie blickte auf die zitternde, schweißgebadete Lydia hinab und lächelte kalt in die Runde der Sammler.

„Meine Herren, die heutige Performance ist beendet“, verkündete Elena über das Mikrofon. „Aber lassen Sie sich eines gesagt sein: Das Projekt Lydia ist noch lange nicht fertig. Die nächste Phase wird alles übertreffen, was Sie bisher gesehen haben.“

Lydia hob langsam den Kopf, während Elena die vibrierende Nadel an ihrem Schlüsselbein ansetzte. Ihr Blick fiel in den großen Spiegel an der Wand des Kesselhauses. Ihr Hals war bunt, ihr Körper eine Festung aus Tinte und Lust, ihre Scham in Ketten gelegt. Sie spürte das heiße Brennen der neuen Linien und eine tiefe, fast unheimliche Frage stieg in ihrer von Endorphinen vernebelten Psyche auf:

Wo sind die Grenzen dieser Leinwand? Wird Elena mein Gesicht frei lassen… oder wird die Kunst auch meine Augen, meine Wangen und meine Lippen für immer beanspruchen?

Sie schloss die Augen und lächelte. Sie wusste, dass sie jede Antwort mit geöffnetem Mund empfangen würde.

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