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Chapter 32 by Reyhani Reyhani

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Von Schlampe zu Schlampe

Bärbel hakte bei Anna nach: „Also, hast du dich noch einmal auf ein ‚Spiel‘ mit Hans eingelassen und was war der Einsatz?“

„Ja, das habe ich. Es war ein Hoch-Risiko-Spiel“, gestand Anna freimütig. „Aber mittlerweile bin ich süchtig danach. Nach der Aktion mit dem Selfie auf der Terrasse hat mich der Arsch erst noch ein paar Wochen zappeln lassen. Wahrscheinlich wollte er mich weichkochen, was ihm auch gelungen ist.“

Bärbel kicherte leise. „Es kommt es mir inzwischen fast so vor, als ob Hans im Alter ein Stratege geworden ist. Natürlich im Rahmen seiner Möglichkeiten. Aber wenn ich’s mir recht überlege, vielleicht ist ihm auch einfach was dazwischen gekommen. Er hat ja so viele Projekte am Laufen, da verheddert man sich schon mal.“

Jetzt kicherten sie beide, bis Bärbel ernst anfügte: „Du weißt schon, Anna, dass wir nicht die Einzigen sind?! Hans hat einen enormen Appetit ... und Erfolg. Aber das ist bei seinem riesigen Schwanz ja auch kein Wunder. Wenn dir Treue wichtig ist, dann musst du dir so einen wie meinen Michael suchen. Darfst dich dann nur nicht beschweren, wenn es mit der Zeit ein bisschen langweilig wird.“

Jetzt kicherten die Weiber schon wieder so blöd. Konnten die nicht mal zur eigentlichen Geschichte kommen?! Stattdessen musste ich mir von Bärbel diese dämlichen Kommentare anhören. Sie war doch selbst Schuld. Sie wollte ja nie auf meine Vorschläge eingehen. Sonst wäre unser Sexleben sicher um einiges reicher gewesen.

„Ich habe kein Problem damit, Hans zu teilen und mit dir schon gar nicht.“ In Annas Antwort schwang fast so etwas wie Stolz mit. „Diese ganzen Teeny-Herz-**** Beziehungen sind eh nichts für mich. Ich glaube, ich bin da so wie du. Deshalb bin ich ein echter Fan von dir, das hat Hans schon richtig erkannt. Von dir kann ich sicher ganz viel lernen.“

„Dann lass dir mal von einer alten, weisen Frau was erzählen.“ Es sollte ironisch klingen, aber Anna hing trotzdem an Bärbels Lippen. „Als ich so alt war wie du, dachte ich, ich müsste so viele Schwänze wie möglich mitnehmen.“

Bärbel pausierte kurz, gab sich dann aber einen Ruck: „Ich wurde an meinem 18. Geburtstag von einem alten Nachbarn entjungfert und in der Woche danach hatte ich schon vier verschiedene Schwänze in meiner Möse ... und damals habe ich noch nicht einmal verhütet.“

Ich kannte die Umstände aus dem roten Buch, aber diese persönliche Beichte berührte mich trotzdem ... und sie machte mich enorm an. Mein Schwanz schwoll weiter an.

Bärbel lächelte versonnen und fuhr dann fort: „Aber das sind Geschichten für einen anderen Tag! Heute bin ich ein bisschen vorsichtiger geworden. Mein Jagdgebiet ist bis auf ein paar Ausnahmen inzwischen ziemlich klar abgesteckt. Auch wenn ich immer noch viel Abwechslung brauche.

Ich möchte dich zu nichts überreden, denn schließlich muss jede ihre eigenen Grenzen ausloten. Aber die Situation hier ist ideal, um mal was oder jemanden Neues zu probieren. Hans soll sich bloß nicht einbilden, er könnte dich für sich behalten. Ich muss mal ein strenges Wörtchen mit ihm reden, dass er dir bloß nichts vorenthält. Du sollst wissen, dass du immer auf mich zählen kannst. Ich kann dir bestimmt noch ein zwei Dinge beibringen. Ach, **** sein ist so aufregend ...“

Bärbel war immer begeisterter geworden, bevor sie abrupt verstummte. Sie streichelte Annas Arm und beide schauten sich tief in die Augen. Obwohl ich das alles nur indirekt und digital übertragen mitbekam, konnte ich die knisternde Erotik der Szene förmlich spüren. Wenn sie sich jetzt küssen würden und Bärbel mit ihren Händen vorsichtig zu Annas Brüsten wandern und sie zärtlich drücken würde ...

Doch meine stummen Gebete wurden nicht erhört. Bärbel räusperte sich und brach die Stille. „Aber ich quatsche dich hier voll. Du wolltest doch erzählen ...“

Jetzt erwachte auch Anna wie aus einer Starre, langte nach ihrem Weinglas und begann dann endlich mit ihrer Geschichte.

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