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Chapter 14 by Ch3ating_Ang3l73 Ch3ating_Ang3l73

Was möchte Kyle?

Jenna!

14. Der ungelöschte Beweis

Der Morgen begann für Steve mit einer drückenden Stille. Als er die Augen aufschlug, war Jennas Seite des Bettes bereits leer. Kein Handy am Ladekabel. Eine kurze Nachricht verriet ihm, dass sie früher zur Arbeit gefahren war. Er ging duschen, versuchte die Entspannung des warmen Wassers zu genießen, doch seine Gedanken waren wie angekettet an Jennas Smartphone.

Er war süchtig geworden. Süchtig nach der dunklen Wahrheit, die in diesem Chat schlummerte. Morgen war das große Date, das Finale dieses Schauspiels. Er musste nachschauen.

Der Arbeitstag zog sich wie Kaugummi. Als er endlich nach Hause kam, wurde er von einer Jenna begrüßt, die so intensiv wie selten zuvor war. Sie gab ihm an der Tür einen tiefen, fast verzweifelten Kuss, wirkte aber den restlichen Abend seltsam in sich gekehrt. Sie kochte sein Lieblingsgericht, doch sie wich seinen Blicken aus. Etwas zerfraß sie von innen.

„Ich geh nur schnell duschen, Schatz“, sagte sie nach dem Essen. Steve nickte beiläufig, sein Herzschlag beschleunigte sich. Sobald das Wasser im Bad rauschte, schlichen seine Finger zum Tresen. Da lag es. Seine Chance.

Mit zitternden Fingern entsperrte er das Display und öffnete den Chat. Er scrollte zurück zum gestrigen Abend und las Wort für Wort.

Kyle: hey

Jenna: hey

Kyle: was macht meine Freundin?

Jenna: haha, schlafen gehen :)

Kyle: sry wollte nicht stören

Jenna: wieso schreibt mein Freund dann? :)

Kyle: ich bekomm eine sache nicht aus dem kopf

Jenna: welche?

Kyle: diese verdammte unterwäsche mit der du mich 2 tage lang geteased hast

Jenna: haha, ich hab garnichts gemacht

Kyle: neein, sicher nicht. Aber jetzt ernsthaft, ich muss wissen was meine Freundin morgen unter dem kleid trägt :)

Jenna: hahaha, ich darf tragen was ich will!

Kyle: ich meins ernst du wolltest hilfe mit der Kleid wahl, dann muss ich auch wissen ob du darunter einen genau so guten geschmack hast..Ob es zu dem schwarzen kleid passt

Jenna: haha, auf keinen fall. Du hast mich schon im kleid gesehen... in beiden. Und es ist nur untenrum, ich kann oben rum bei der enge keinen bh tragen :)

Kyle: fuck du machst mich fertig

Jenna: sryyy haha

Kyle: schick mir ein bild. Von mir aus mit dem bh an :)

Jenna: neein haha, das kann ich nicht machen. Niemals

Kyle: fuck sry du hast ja recht ich... dachte nur daran wie gut du darin wahrscheinlich aussiehst, hab mich mitreißen lassen sry

Kyle: ich weiß dass du da etwas unsicher bist. Mein fehler dass ich dich gedrängt hab. Gute nacht :)

Steve atmete kurz auf. Er fühlte sich fast schlecht, Kyle schien Jenna zu manipulieren, ihre Unsicherheit auszunutzen, um zu bekommen, was er wollte. Doch als Steve weiterscrollte, blieb ihm die Luft weg. Kyle hatte gewonnen.

Da stand Jenna. In dem schwarzen Spitzen-Lingerie Set.

Jenna stand vor dem Spiegel, gefangen in einem Moment kalkulierter Verführung. Das schwarze Lingerie-Set war eine Offenbarung. Ein Bügel-BH aus feiner, fast transparenter Mesh-Spitze umschloss ihre Brust, die Nähte betonten ihre natürliche Form mit Präzision. Ein filigraner Spitzenrand säumte ihr Dekolleté, während die schmalen Träger tief auf ihren Schultern saßen.

Der hauchdünne String saß **** hoch auf ihren Hüften, was ihre Beine endlos lang wirken ließ, während die doppelten, elastischen Riemchen an den Seiten tief in ihre weiche Haut einschnitten und ihre schmale Taille schmerzhaft schön betonten. Der vordere Teil aus filigraner Spitze war so knapp bemessen, dass er kaum das Nötigste verdeckte, und die winzigen silbernen Applikationen auf dem Stoff fingen das künstliche Licht des Badezimmers ein und blitzten.

Die schwarze Farbe bildetet einen Kontrast zu ihrer hellen Haut.

​Sie stand in einer leichten S-Kurve, ein Bein angewinkelt, um die Hüfte provokant anzuheben. Ihre Schultern waren leicht nach vorne gezogen, was ihr Schlüsselbein scharf betonte. Der Blick am Handy vorbei in den Spiegel war eine Inszenierung ihrer eigenen Macht. Er war prüfend, fast herausfordernd.

Steve spürte eine kranke Mischung aus Erregung und Übelkeit. Er schluckte schwer. Eine kranke Erleichterung durchflutete ihn, weil sie noch „alles“ anhatte. Doch die Nachricht darunter ließ sein Blut gefrieren.

Jenna: ist mein Freund zufrieden? :)

Kyle: fuck baby... du bist der hammer... noch nicht, ich brauch die Rückseite Schatz

Steve betete, dass sie gestoppt hatte, doch sein Daumen fand das zweite Bild.

Sie hatte der Kamera den Rücken zugewandt. Ihr braunes Haar fiel über eine Schulter, über die andere zurück in den Spiegel blickte. Sie befand sich in einer starken Torsion, ihr Becken nach hinten gerichtet, der Oberkörper verdreht. Diese Pose spannte die Haut an ihrer Taille und präsentierte ihren vollen Arsch in einer Perfektion, die Steve den Atem raubte.

​Der High-Cut String war kaum mehr als nur noch ein Hauch von nichts. Die doppelten, elastischen Riemchen schnitten verdammt tief in ihre weiche Hüfte ein, während die Rückseite, ein **** minimalistischer T-Back, ihren Arsch fast komplett freigab. Kein Raum für Interpretation. Die hauchdünne Spitze ließ die zarte Haut darunter nur erahnen. Ihr Arsch wirkte praller, größer und perfekt präsentiert. Es war eine Präsentation ihres Körpers, die keinen Raum für Zweifel ließ.

Steve war fassungslos. Sein bester Freund sah seine Frau so, wie er sie selbst kaum zu sehen bekam. Kyle hat gerade ihre komplette Rückseite für ihn in Szene gesetzt bekommen. Doch es endete nicht dort.

Kyle: fuck jen...

Jenna: oh fuck, was hab ich gerade gemacht.

Jenna: ich hab mir nur gerade vorgestellt wie dein Blick wäre wenn die unschuldige, schüchterne kleine jenna das wirklich schickt. Fuck!

Jenna: das ist fuck.. das ist ganz ganz schlecht.. böse!

Jenna: Kyle? Hast dus gelöscht? Bitte lösch das sofort, das war dumm!

Kyle: willst du meine Reaktion sehen?

Jenna: was?

Steve wusste, was kam. Er scrollte weiter und starrte auf ein Closeup-Bild von oben. Kyles Hand umschlang seinen Penis, massiv, vaskulär und selbst im nicht vollständig erregten Zustand von einer Größe, die Steve verblassen ließ. Es war ein Bild roher, männlicher Überlegenheit. Mindestens 19 Zentimeter, leicht gebogen, pulsierend. Er war mächtiger als Steve es von sich selbst kannte. Es war ein Bild roher, männlicher Dominanz. Seine Frau bekam gerade ein Dickpic von seinem besten Freund!

Jenna: ach du scheiße

Jenna: fuck fuck fuck fuck fuck!

Jenna: fuck..

Jenna: der Chat ist vorbei! Gute nacht

Steve starrte auf die folgenden, unbeantworteten Nachrichten von Kyle.

„sry zu viel?“, „jen? Es tut mir wirklich leid.“, „ich hoffe ich hab freitag jetzt nicht kaputt gemacht.“ Und die von heute Morgen. „hey es tut mir leid. Lass mich wissen ob es heute noch steht.“

Steve legte das Handy zurück. Sein Kopf drehte sich. Jenna war so extra lieb zu ihm, weil sie Schuldgefühle hatte. Wenigstens hatte sie das Gespräch sofort abgebrochen, doch ein bitterer Beigeschmack blieb. Sie hatte das Bild nicht gelöscht. Vielleicht war sie in ihrer Panik einfach aus der App geflohen und hatte den Chat seitdem nicht mehr geöffnet, oder aber, und dieser Gedanke fraß Steve innerlich auf... sie genoss das verbotene Souvenir ihrer nächtlichen Eskalation.

Er redete sich ein, dass es nur das „Method Acting“ war, ein dummer Fehler, eine Grenze, die sie nun kannten und nie wieder überschreiten würden. Ein dummer Fehler zwischen Freunden. Morgen würde alles gut werden.

Mit dieser verzweifelten Lüge schlief er neben ihr ein.

Der nächste Tag war von einer fast physisch greifbaren Spannung erfüllt. Am Abend klopfte es. Kyle stand in der Tür, im Anzug, der Blick kontrolliert, aber seine Augen suchten nervös nach Jenna.

„Ist sie fertig?“, fragte er Steve.

„Ehrlich gesagt, keine Ahnung, hab sie heute kaum gesehen“, antwortete Steve.

„Bereit, Kyle?“

Ihre Stimme kam aus dem Flur. Beide Männer wirbelten herum und blieben wie angewurzelt stehen.

Was sahen die beiden?

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