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Chapter 9 by Fotzenglotz Fotzenglotz

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Verdeckt und verlegen

Walter grinste breit und konnte seine Belustigung kaum verbergen. "Nun, Herr Martens, ich denke, das sollte selbst Ihnen klarmachen, dass dieses Gerät mehr kann, als Sie je für möglich gehalten hätten."

Martens starrte Valerie an, oder besser gesagt, Klaus in der Gestalt von Valerie. Seine Verwirrung war offensichtlich, aber auch ein Funke von Interesse blitzte in seinen Augen auf. "Das ist... unglaublich," murmelte er.

"Und denken Sie daran, Herr Martens," fuhr Walter fort, "dieses Gerät könnte uns in vielen Einsätzen einen enormen Vorteil verschaffen. Stellen Sie sich vor, wir könnten uns in beliebige Personen verwandeln und so unter die Täter schlüpfen oder unauffällig Informationen sammeln."

Klaus, immer noch als Valerie, nickte zustimmend. "Genau, Chef. Mit diesem Gerät können wir unsere Einsatzmöglichkeiten enorm erweitern. Wir könnten in verdeckte Ermittlungen gehen, ohne dass jemand unsere wahre Identität erkennt."

Martens schüttelte den Kopf, als ob er versuchte, die Realität dessen, was er sah, zu begreifen. "Aber... aber warum Valerie? Warum nicht jemand anderes?"

Klaus räusperte sich, bevor er antwortete: "Nun, Chef, es war eher Zufall. Ich habe Valerie auf dem Parkplatz gescannt, als sie nach Hause fuhr. Es war einfach die erste Gelegenheit, das Gerät auszuprobieren."

Martens nickte langsam, seine Miene wurde etwas weicher. "Ja, ja, ich verstehe. Nur... Valerie hat einen Kinderwunsch, und ich kann mir gut vorstellen, was sie gerade mit ihrem Ehemann treibt." Er grinste verschmitzt, was die peinliche Situation noch unterstrich.

Klaus wurde rot und wandte den Blick ab. "Oh, das ist... äh, peinlich. Daran hatte ich nicht gedacht."

Walter legte eine Hand auf Klaus' Schulter und lachte leise. "Kein Problem, Klaus. Wir haben jetzt bewiesen, wozu das Gerät in der Lage ist. Jetzt müssen wir nur noch darüber nachdenken, wie wir es am besten einsetzen."

Martens nickte zustimmend. "Gut, gut. Dann lasst uns das Ganze mal systematisch angehen. Wir sollten eine Liste möglicher Einsatzszenarien erstellen und dann schauen, wie wir das Gerät am effizientesten nutzen können."

Klaus atmete erleichtert auf und versuchte, seine Verlegenheit zu verbergen. "Das klingt nach einem Plan, Chef. Ich denke, wir sollten auch sicherstellen, dass das Gerät immer gut versteckt und geschützt ist, damit es nicht in die falschen Hände gerät."

Walter fügte hinzu: "Und wir sollten uns überlegen, wie wir die Identitäten der verdeckten Ermittler schützen können. Das Letzte, was wir wollen, ist, dass jemand unsere Tarnung durchschaut."

Martens nickte erneut. "Gute Punkte, beide. Lasst uns eine Sitzung einberufen und das alles detailliert besprechen. Ich denke, wir haben hier etwas wirklich Revolutionäres in der Hand, und ich will sicherstellen, dass wir es richtig nutzen."

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