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Chapter 4
by
Ch3ating_Ang3l73
Wie gut schläft es sich neben der Sicherheit, wenn man eigentlich von der Gefahr träumt?
Fantastisch
4. Generalprobe
Jenna schlief fantastisch. Als sie aufwachte, war der Platz neben ihr leer, doch ein vertrauter Duft schlich sich ins Schlafzimmer. Frischr Kaffee und gebratener Speck. Mit einem zufriedenen Lächeln, schlüpfte sie in eine bequeme Jogginghose. Das seidene Nachthemd tauschte sie gegen ein weißes, zu großes Shirt von Steve, es umspielte locker ihre Hüften.
In der Küche fand sie Steve, der bereits am Frühstückstisch saß. „Guten Morgen, Schatz“, sagte er und sah von seinem Teller auf. „Ich hoffe, du hast Hunger. Dein Teller steht schon bereit.“
„Danke, du bist ein Schatz“, murmelte sie, gab ihm einen Kuss auf die Wange und setzte sich. Sie genossen das ruhige Frühstück, bis es kurz nach dem letzten Bissen an der Tür klingelte.
„Oh ja, das ist sicher Kyle“, sagte Jenna völlig. „Er wollte vorbeikommen, um alles durchzugehen.“ Steve dachte sich nichts dabei.
Kyle kam herein. Er begrüßte Steve mit einer routinierten Bro-Hug. „Morgen, Leute“, sagte er, bevor er Jenna fixierte. „Du siehst müde aus, Jen. Hat dich heute Nacht etwa etwas wachgehalten?“
Jenna spürte den versteckten Seitenhieb sofort. Sie fühlte sich überrascht, aber keineswegs unterlegen. Herausforderung angenommen. Sie lehnte sich entspannt zurück und lächelte ihn direkt an. „Oh, ja, ehrlich gesagt schon“, antwortete sie und gab Steve, der direkt neben ihr stand, einen Kuss auf die Wange, ohne den Blick von Kyle abzuwenden. „Nämlich dein Freund hier.“ Ihr Blick sagte alles. Ich kann deine Spielchen kontern, Kyle. Immer.
Die drei wechselten ins Wohnzimmer. „Also zuerst einmal das Restaurant“, begann Kyle, während er sich auf den Sessel gleiten ließ. „Wir müssen verdammt gut aussehen. Meine Eltern haben einen Tisch im L'Éclat reserviert, dem teuersten Laden der Stadt. Ich buche heute Abend".
Jenna riss die Augen auf. „Das L'Éclat? Ernsthaft? Steve, das ist das Restaurant, in dem wir seit zwei Jahren versuchen, einen Tisch zu bekommen, aber es ist immer ausgebucht!“
Steve lachte und klopfte ihr auf die Schulter. „Wahnsinn! Freut mich für dich. Du musst mir unbedingt erzählen, wie das Essen dort war.“
„Deshalb müssen wir perfekt wirken“, fuhr Kyle fort. Bei dem Wort perfekt musste Jenna eine Sekunde lang an den Chat von letzter Nacht denken. „Wir müssen über unsere Zukunft reden, gelegentlich Händchen halten, ein gutes Wort für mich einlegen und hier und da mal... naja, die Schulter streifen. Kriegst du das hin, Jen?“, fragte er mit einem fast schon mitleidigen Ton.
„Natürlich kriegt sie das hin“, sagte Steve lachend. „Hast du vergessen, dass sie in der High School in jedem Stück die Hauptrolle hatte? Das hier ist nichts für sie.“
Ein kurzes Vibrieren unterbrach Steve. „Mist. Mein Boss braucht ein paar Dokumente für das Wochenende. Ich muss kurz ins Büro fahren und die Dateien auf den Server schieben.“ Er stand auf, zog sich im Flur seine Jacke über die Jeans und schnappte sich seine Schlüssel. „Sieht so aus, als hättet ihr Turteltäubchen Zeit zum Proben. Wir sehen uns später, ihr Süßen!“
„Haha, witzig“, rief Kyle hinterher, während Jenna lachend den Kopf schüttelte. Die Tür fiel zu.
Jenna stand auf und räumte die Teller in die Spüle der offenen Küche, die direkt an den Wohnbereich angrenzte.
„Also dann“, sagte Kyle hinter ihr, seine Stimme jetzt privater. „Dann geht’s wohl an die Proben.“
Jenna lachte über die Schulter. „Was sollen wir denn bitte proben?“
„Ich weiß nicht“, scherzte Kyle und lehnte sich entspannt auf der Couch zurück. „Du musst mir doch zeigen, wie ich dein Freund sein muss. Wie ich dich als meine Freundin behandeln soll.“
Jenna stellte den letzten Teller weg, trocknete sich die Hände ab und schmunzelte. „Na dann...“
Sie trat von hinten an die Couch heran, beugte sich über die Lehne und legte ihren Kopf auf Kyles Schulter. Ihre Hände gleiten ganz sachte von seinen Oberarmen hinunter zu seinen Händen, bis sich ihre Finger fest ineinander verschlangen. Ihre Gesichter waren sich gefährlich nah, sie konnte seinen Atem spüren.
„So gut zum Händchen halten?“, fragte sie provozierend leise. Doch plötzlich spürte sie etwas Festes in seiner Hand. Sie löste den Griff und öffnete seine Hand. Eine Kreditkarte kam zum Vorschein.
„Was ist das?“, fragte sie überrascht.
„Deine Karte“, antwortete Kyle. „Du brauchst ein neues Kleid für das Date. Ich bin sicher, du hast schöne Sachen im Schrank, aber das L'Éclat ist Next Level. Mach dir keine Sorgen um den Preis. Kauf dir einfach das Schönste, was du finden kannst.“
Jennas Augen leuchteten auf. „Wirklich?“ Vor lauter Begeisterung drückte sie ihn von hinten fest an sich.
Dann, lief sie langsam um die Couch herum, einen Arm immer noch auf seiner Schulter, und setzte sich quer über seinen Schoß. Sie schlang einen Arm um seinen Nacken, die andere Hand hielt die Karte fest gegen seine Brust gepresst.
„Wusste ich es doch... ich kann dich dazu bringen, mir ein neues Kleid zu kaufen“, lachte sie triumphierend.
„Haha, so läuft das also?“, fragte Kyle. Er saß völlig ruhig da, die Hände lässig bei sich, während sie auf seinem Schoß thronte. „Und was ist das hier?“, fragte er und deutete auf ihre Position.
„Du meintest doch, wir müssen lernen, aneinander zu kuscheln?“, flüsterte sie. Sie legte den Kopf schief und verstellte ihre Stimme zu einer fast schon parodistischen Betonung. „Sieh es als kleine Probestunde... Ist das gut genug so?“
Kyle lachte leise ,,Das wird’s wohl bringen.“
„Gut.“ Jenna gab ihm noch eine kurze, Umarmung als Dank für die Karte und sprang auf. „Dann muss ich sofort Ellie anrufen. Wir müssen shoppen! Hihi!“
„Mach das“, antwortete Kyle und ging zur Tür. „Ich bin gespannt auf das Kleid.“
Als die Tür hinter ihm zuging, verschwand Jenna bereits im Schlafzimmer. Sekunden später hörte man nur noch ihr aufgeregtes „Ellie, du glaubst nicht, was gerade passiert ist!“, während sie den Shopping-Trip ihres Lebens plante.
Findet Jenna beim Shoppen nur ein Kleid, oder eine ganz neue Rolle?
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Die geliehene Ehe
Manche Dinge sollte man nicht teilen
Steve und Jenna führen die perfekte Ehe, , glücklich und seit einem Jahr unzertrennlich. Doch als Steves bester Freund Kyle in der Klemme steckt, bittet er um einen Gefallen, der alles verändert. Um seine konservativen Eltern zu beruhigen, braucht der Player Kyle für einen Abend eine vorzeigbare Freundin. Sein Idee, Jenna. Was als harmloser Gefallen und ein bisschen Schauspielerei unter Freunden beginnt, entwickelt schnell eine gefährliche Eigendynamik. Um die Lüge aufrechtzuerhalten, müssen sie tiefer gehen. Ab wann ist es noch Schauspiel, und ab wann Realität? Steve wollte seinem Freund nur aushelfen, doch wie weit wird Kyle gehen, um die Rolle zu Ende zu führen? Und wird Jenna am Ende überhaupt wieder ganz zu ihm zurückkehren?
Updated on Apr 6, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
Created on Feb 20, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
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