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Chapter 36 by ann03 ann03

Was bringt der Abend an überraschunen

Überrascht einmal nicht Sklavin, aber...

Der Abend naht und mein Körper fühlt sich nach dem Arbeitstag im Krankenhaus immer noch wund an. Mit der Entspannung nach der stressigen Arbeit spüre ich die Striemen unter meiner Kleidung wieder mehr. Alex führt mich in den Wohnraum, denselben hell beleuchteten Raum mit den Sesseln und dem Tisch. Doch diesmal ist der Tisch für zwei Personen gedeckt, eher vornehm mit Kerzen und Wein. Max sitzt bereits da, er trägt Hemd und Hose und wirkt entspannt. Er deutet auf den Stuhl gegenüber und sagt: „Setz dich, Sue.” Ich bin perplex, nehme aber Platz. Ich trage immer noch meine normale Kleidung vom Spital: Bluse, Hose und flache Schuhe. Von meinem Sklavensein ist nichts mehr zu sehen, ich bin einfach eine normale Besucherin, als wäre ich zu Gast. Kein Befehl, kein „Sklavin”. Er gießt Wein ein, reicht mir das Glas und beginnt zu essen. Ich starre ihn an, bin nervös und es fällt mir schwer, mit Max normal zu sprechen. Er hat mich immer nur befohlen und gedemütigt, und jetzt soll ich auf Augenhöhe mit ihm reden? Meine Hände zittern leicht, als ich die Gabel nehme. Das Essen ist gut: Steak und Gemüse, nichts Ausgefallenes, aber fein. Max fragt nach meinem Tag im Krankenhaus, als wäre es ein normales Gespräch. „Wie war dein erster Arbeitstag seit ... Na ja, seit Freitag?“ Ich antworte stockend, erzähle von Patienten und Kollegen und ignoriere die Striemen unter meiner Bluse, die jucken.

Mit der Zeit fällt es mir leichter; Max schafft es, mich zu lockern. Er stellt Fragen zu meinem Leben und meinen Hilfswerken. Er bringt mich dazu, mehr Gefühle zu äußern, als mir lieb ist. Ich spreche von meiner Leidenschaft für die Arbeit, von Frustrationen und sogar von Einsamkeit. Und er entlockt mir einige Dinge über Ann. Wie ich sie einschätze, ihre Schüchternheit, unsere Freundschaft. „Sie ist bieder und zurückhaltend“, sage ich trocken, aber er bohrt nach: „Wirklich? Keine Geheimnisse?“ Ich weiche aus und spüre, wie meine Gefühlswelt mehr nach außen dringt als geplant.

Während ich einige Zeit allein sitze – Max spricht leise in einer Ecke am Telefon –, merke ich, dass es doch nicht so leicht ist, im BDSM-Spiel sachlich zu bleiben. Diese Normalität verwirrt mich. Mehr von meiner Gefühlswelt dringt durch, als mir lieb ist. Ich spüre Unsicherheit, Angst und sogar eine seltsame Anziehung zu Max' Kontrolle. Und wieder drehen sich meine Gedanken um Ann. Ich merke, dass sie mich nicht mehr loslässt. Die Frage, ob es wirklich keine Geheimnisse gibt, lässt mich mit der Unterwäschegeschichte nicht mehr los.

Ich stelle mir vor, wie Reto mit der Tüte bei Ann auftaucht und sie vielleicht sogar in dieses Outfit zwingt. Das gemeinsame Essen dauert nun schon über eine Stunde, wir haben den Hauptgang erreicht. In der Zwischenzeit frage ich mich, was Max wohl als Nächstes mit mir vorhat. Diese Normalität kann nicht ewig dauern, denn er plant etwas, das spüre ich. Felix, unser Diener, räumt ab und stellt neue Gläser hin. Max lehnt sich zurück und mustert mich sachlich.

„Sklavin Sue, von nun an ist es dir absolut verboten, auch nur ein Wort zu sprechen, bis du wieder in deiner Zelle bist.“ Er sagt es neutral, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Dass etwas kommen würde, war fast klar, aber so etwas überrascht mich doch: totales Schweigen. Ich denke, das ist für mich gut machbar, denn ich bin ohnehin zurückhaltend und kann das durchhalten. Ich nicke nur und presse die Lippen zusammen.

Später ruft Max: „Felix, bringe nun das Dessert.“ Mir stockt der Atem, als sich die Tür öffnet. Felix zieht eine Frau herein, die an einer Hundeleine geführt wird – oh, das ist meine Freundin Ann, und sie trägt mein rotes Dessous-Set mit Strapsen, Strümpfen, High Heels und einem Halsband. Sie wirkt unsicher auf den High Heels und balanciert eine Glassplatte mit Dessert – Kuchen, Früchte und Sahne – in den Händen. Jetzt bin ich komplett niedergeschmettert. „Das darf nicht wahr sein“, möchte ich am liebsten laut schreien.

Oh, Ann's Augen weiten sich, als sie mich sieht. Sie erstarrt, zieht den Kopf ein und bleibt stehen. Felix führt sie zum Tisch. Sie stellt die Platte ab und kniet sich hin. Max lächelt trocken: „Deine Freundin, Sue, ist eine hübsche und junge Dame in reizender Unterwäsche, sehr einladend.“ Ich starre und kann nichts sagen – verboten. Angst um Ann überflutet mich, aber ich halte still. Die Woche als Sklavin hat gerade eine neue Wendung genommen.

Was passiert mit Ann

Comments

      More fun
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