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Chapter 4
by
SorlAc
What's next?
OIL
Markus griff nach der Flasche – nicht die kleine Pumpspenderflasche, die er bisher benutzt hatte, sondern die große, bauchige Vorratsflasche aus dunklem Glas, die er immer warm hielt, fast heiß.
Er hielt sie hoch über Michelles Körper, kippte sie langsam, fast bedächtig, und ließ das Öl in einem breiten, gleichmäßigen Strom herauslaufen.
Es traf zuerst auf ihren Bauchnabel – ein heißer, dicker Strahl, der sich sofort ausbreitete, in alle Richtungen floss, die Mulde überlaufen ließ und wie ein warmer Wasserfall über die Seiten ihres Bauchs rann. Dann kippte er weiter, zielte höher. Der Strom traf direkt zwischen ihre Brüste, teilte sich an dem ölgetränkten Bandana wie an einem Damm, floss links und rechts darüber hinweg, tränkte den Stoff endgültig durch, bis er durchsichtig wurde und sich wie eine nasse, zweite Haut an die prallen Rundungen schmiegte. Das Öl hatte sich überall verteilt – ein glänzender, dünner Film, der ihre helle Haut in ein einziges schimmerndes Feld verwandelte. Markus stand seitlich an der Liege, goss kein Öl mehr nach – er hatte genug. Stattdessen legte er beide Hände flach auf ihren Bauch, direkt unter dem Rippenbogen, und begann, in langsamen, tiefen Kreisen zu arbeiten. Die Handflächen glitten nach unten, über den Venushügel, streiften den oberen Rand des Strings, ohne ihn zu berühren. Nur Druck. Nur Wärme. Nur das endlose Gleiten über die glitschige Haut. Michelle presste die Fersen in die Liege, ihre Zehen krümmten sich, während sie versuchte, die Beine stillzuhalten – vergeblich. Ein leises, ersticktes Seufzen entkam ihren Lippen, als seine Daumen tiefer drückten, genau an der Grenze zur Leiste, wo die Haut am empfindlichsten spannte. Seine Finger spreizten sich, glitten seitlich ab, umfassten die Innenseiten ihrer Oberschenkel und zogen sie ein Stück weiter auseinander. „Entspann dich“, murmelte er tonlos, fast wie ein Befehl, doch seine Berührungen wurden intensiver, pressten die Muskeln durch, lösten Knoten, die sie gar nicht gespürt hatte.
Sie spürte, wie ihr Körper reagierte, ohne dass sie es wollte: Die inneren Wände zogen sich zusammen, ein warmer Schwall Nässe quoll hervor, vermischte sich mit dem Öl, rann die Kerbe hinab und tropfte auf die Liege. Ihre Brüste hoben sich schneller, das Bandana rutschte leicht, schabte über die harten Nippel, die jetzt so sensibel waren, dass allein der Lufthauch sie zittern ließ. Michelle drehte den Kopf zur Seite, biss in den Polsterbezug, um nicht laut zu wimmern. Das Ziehen baute sich auf, ein Druck, der kurz davor stand zu bersten – nur von seinen Händen, nur von diesem endlosen, professionellen Kneten.
Plötzlich stoppte er. Zog die Hände zurück.. „Das reicht für jetzt.“
Seine Stimme blieb ruhig, emotionslos. Er wischte sich die Finger an einem Tuch ab, drehte sich um und verließ die Kabine. Die Tür klickte leise zu.
Michelle lag da, keuchend, der Körper ein einziges Pulsieren. Sie wartete, bis ihr Atem ruhiger wurde, dann setzte sie sich auf, die Beine zitterten noch. Der String klebte feucht zwischen ihren Lippen, das Bandana hing schlaff und durchsichtig über ihren Brüsten. Sie stolperte in die kleine Dusche, drehte das Wasser auf – heiß, prasselnd –, und ließ es über sich laufen. Schaum bildete sich, wusch das Öl ab, spülte die Glätte weg, doch die Hitze in ihr blieb, ein Nachhall, der nicht vergehen wollte. Sie rieb sich gründlich, zwischen den Beinen, über die empfindlichen Stellen, und spürte, wie die Berührung sie fast wieder über den Rand trieb. Aber sie hielt inne, trocknete sich ab, schlüpfte in den Bademantel.
Draußen im Flur lehnte Thomas an der Wand, scrollte durch sein Handy. Markus kam gerade aus einer anderen Tür, die Hände noch feucht glänzend. Ihre Blicke trafen sich – Markus' Mund verzog sich zu einem schiefen, wissenden Grinsen, das alles sagte, ohne ein Wort. Er nickte Thomas zu, klopfte ihm leicht auf die Schulter und verschwand um die Ecke.
Thomas' Augenbrauen hoben sich fragend, als Michelle heraustrat. Er legte einen Arm um sie, zog sie nah ran. „Alles okay?“
Sie nickte, spürte die Wärme seines Körpers. „Lass uns aufs Zimmer gehen. Brauch 'ne Pause.“
Im Zimmer fiel die Tür ins Schloss. Sie setzten sich aufs Bett, lehnten sich ans Kopfteil. Thomas' Hand strich über ihren Arm. „Erzähl. Wie war die Massage?“
Michelle zögerte, dann floss es heraus – erst zögernd, dann detaillierter. „Er hat so viel Öl genommen, richtig heiß. Hat mich von oben bis unten durchgeknetet. Der String ist total tief reingerutscht, und meine… Schamlippen waren so geschwollen, die quollen raus. Er muss alles gesehen haben. Und oben… das Bandana war nass, durchsichtig. Meine Nippel haben steif durchgestochen, die ganze Zeit.“
Thomas' Atem stockte. Sie spürte, wie er hart wurde, sein Schwanz gegen ihren Schenkel drückte. Seine Hand wanderte unter den Bademantel, streichelte ihre Innenseite. „Fuck… er hat deine fetten, nassen Schamlippen gesehen? Sie nickte, ein Schauer lief durch sie. „Ja… und die Titten. Er hat die ganze Zeit hingeguckt, ohne was zu sagen.“
Thomas lag neben ihr, der Bademantel längst offen, ihre nackte Haut noch warm und leicht feucht vom Duschen. Er hatte sie nicht sofort genommen – nein, er wollte das Feuer erst richtig schüren. Seine Hand ruhte flach auf ihrem Bauch, Finger gespreizt, als wollte er die Hitze einfangen, die immer noch von unten heraufstrahlte. Er spürte das leichte Zittern unter seiner Handfläche, das Nachbeben der Massage, das sie nicht loswurde.
Er drehte den Kopf, sah sie an – ihre Wangen glühten, die Augen glasig, der Mund halb offen. Langsam ließ er die Finger tiefer wandern, über den Venushügel.
