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Chapter 27 by ann03 ann03

Wohin führt der Umweg?

Dienst im Rotlicht

Bereits nach fünf Minuten hält das Auto an, Alex nimmt mir die Augenbinde ab und bittet mich auszusteigen. „Du hast das Haus von Max in Straßenkleidung verlassen und kommst wie eine Nutte zurück. Wie hast du das teure Outfit überhaupt gekauft, ohne Geld zu haben? Das hat sicher ein Mann gegen Sex bezahlt.“

Meinen Einwand, dass Ann mich praktisch dazu **** hat, weist er als gelogen zurück, denn sie ist ja eher eine schüchterne Frau. Alex sagt: „Jetzt habe ich eine gute Gelegenheit, ein größeres Sackgeld zu verdienen. Du bist als Nutte gekleidet, äußerst reizvoll, nicht mehr ****, aber eine reife Lady, auf die viele Männer stehen. Du arbeitest jetzt als Nutte, und zwar so lange, bis du mir mindestens 1.000 Euro abgeliefert hast.“

Ich rebelliere und sage, dass dies jenseits der Abmachungen sei und ich mich nur bereit erklärt habe, Max zu dienen. „Sklavin Sue, du hast unterschrieben, Max und seinen Angestellten ohne Widerspruch zu dienen. Du hast mir ebenso wie Max zu gehorchen. Gemäß Vertrag bist du eine rechtlose Sklavin, die alles machen muss, was von ihr verlangt wird, und die bei Ungehorsam hart bestraft werden kann. Aber du weißt, du kannst jederzeit mit dem Safeword aus dem Vertrag aussteigen. Bei einem verfrühten Ausstieg gibt es jedoch auch keine Zahlung.

Aussteigen und auf das Geld verzichten will ich nicht, aber mich zu prostituieren, ist schon eine **** Vorstellung. Ich suche immer noch einen Weg, wie ich Alex davon abbringen kann. Er lässt nicht locker. Ich erwäge immer mehr einen Ausstieg, aber ich rede mir ein, dass dies kein großer Unterschied zur Benutzung durch Max und Konsorten sei.

Max führt mich in ein Bordell. Eine attraktive Frau empfängt uns und Alex sagt: „Diese Frau, Sue, wünscht sich sehr, die Arbeit in diesem Etablissement kennenzulernen und gegen Bezahlung alle Wünsche der Kunden zu erfüllen. Die Dame wendet sich an mich: „Ist dir klar, dass die Arbeit hier sehr hart sein kann?” Ich murmle ein „Ja”. Darauf sagt die Frau, die sich Joy nennt, dass sie eine klare Antwort hören will. Also sage ich klar und deutlich: „Ja, ich weiß, was auf mich zukommt.“ „Willst du wirklich hier arbeiten und geschieht dies aus freiem Willen?” Ich schaue zu Alex. Sein Blick verheißt Unheil, wenn ich falsch antworte. Also stammle ich: „Ja, ich bin auf eigenen Wunsch hier.“

Alex verabschiedet sich überraschend. Ich hasse ihn, weil er mich hierher gebracht hat. Jetzt realisiere ich, dass er hier doch eine Vertrauensperson für mich war und ich jetzt völlig allein in einer mir völlig fremden und ungemütlichen Umgebung bin. Joy zeigt mir verschiedene Räume: kleinere, eher dunkle Schlafzimmer und gut eingerichtete Spielzimmer. Ich sei hier eine selbstständige Unternehmerin, müsse selbst Kunden akquirieren und könne die verschiedenen Räume auf Stundenbasis mieten. Je nach Größe und Einrichtung koste das zwischen 10 und 100 Euro. Hier gelte Safer Sex, Kondome gäbe es in allen Zimmern.

Zum Abschluss sagt Joy: „Liebe Sue, hier entscheidest du alleine, ohne Druck von außen, was du zulässt und was nicht. Im Gegensatz zu deiner Zeit in Max' Anwesen berate ich dich gerne, wenn du es wünschst.“ „Danke, ich glaube, ich komme zurecht“, sage ich kurz und realisiere, dass dieser Besuch von Max arrangiert wurde.

Jetzt sitze ich etwas verloren im großen Barbereich und warte, was nun passiert. Mit den anderen Frauen kann ich mich nicht richtig austauschen, die meisten sind ziemlich **** und viele sprechen nur schlecht Deutsch. Ich bin gespannt, wann mich der erste Mann anspricht. Nach einer Ewigkeit kommt ein junger Mann auf mich zu und fragt, was ich alles zu bieten habe und was die einzelnen Services kosten. Ich bin auf diese Fragen nicht vorbereitet, muss ich sagen, schon etwas naiv. Ich stottere: „Was du wünschst, 150 Euro für eine halbe Stunde.“ „Gut, ohne Kondom und mit Abspritzen, verschiedene Stellungen.“ Ich antworte: „Hier gilt Safer Sex.“ Da läuft der Mann ohne eine Antwort zu geben weg und ich bleibe ziemlich irritiert zurück.

Lange werde ich von den männlichen Besuchern nicht beachtet. Ich beginne, an mir zu zweifeln. Bin ich so unattraktiv? Das macht mir Sorgen, denn so bringe ich das Geld nicht so schnell zusammen und muss noch lange bleiben. Mir wird klar, dass die anderen Frauen die Männer aktiv ansprechen und dass die Männer mich gar nicht so einfach wahrnehmen können.

Schafft es Sue das verlangte Geld in vernüftiger Zeit einzubringen?

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