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Chapter 14 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Die Frau auf Steves Schoß

Marie beobachtete. Alles.

Steve führte die Peitsche mit einer kühlen Selbstverständlichkeit, die dem Geschehen die Grausamkeit nahm. Die Frau nahm es hin. Kein Laut kam über ihre Lippen, obwohl sie den Knebel abgelehnt hatte, der ihr angeboten worden war. Nur die Anspannung ihres Kiefers und der feuchte Glanz in ihren starr auf Steve gerichteten Augen zeigten an, was in ihr vorging.

Mit jedem zischenden Schlag zuckte Marie zusammen. Und doch war sie nicht angewidert. "War das normal?", fragte sie sich. Bin ich normal?

Ihre europäische Sozialisation meldete sich mit Nachdruck. Zustimmung, Augenhöhe, Selbstbestimmung. Schlagworte, die sie als allgemeingültig angenommen hatte. Die Gewissheit, dass nur ein Ja ein Ja ist. Das waren unverrückbare Frauenrechte. **** auszuüben ohne Konsens des Partners war Missbrauch und musste bestraft werden. All das raste durch ihre Gedanken. Intellektuell gab es daran keinen Zweifel. Ihre Gefühle sagten etwas anderes. Und ihr Körper hatte ohnehin seine eigene Meinung.

Dass Steve von seinem Tun nicht unberührt blieb, erkannte Marie an einem glitzernden Schweißtropfen, der träge an seiner Schläfe hinabsickerte, und an der deutlich sichtbaren Ausbeulung an der Vorderseite seiner Jeans, die immer größer wurde.

Als er schließlich die Fesseln seines Opfers löste, ging diese in die Knie – nicht aus Erschöpfung, sondern weil sie sich bei ihm bedanken wollte. Hastig öffnete sie seinen Gürtel und seinen Reißverschluss. Fast wirkte sie wie eine Süchtige, die sich ihren nächsten Fix besorgen will. Kaum sprang Steves befreiter Schwanz ihr entgegen, ließ sie ihn in ihrem Mund verschwinden.

Marie musste schlucken bei der Vorstellung, dass sie so etwas Großes schlucken sollte. Das nasse Schmatzen hallte in ihren Ohren.

Aber Steve wollte ohnehin etwas anderes. Mit einer Leichtigkeit, als sei sie nur eine Puppe, hob er die Frau hoch und trug sie zur Sitzgruppe. In dem Sessel gegenüber Marie ließ er sich nieder, die Frau auf seinem Schoß. Mit großen Augen verfolgte Marie, wie die Amerikanerin sich absenkte und seinen dicken, aufrechten Stab in ihre Pussy gleiten ließ. Genüsslich fing er an, sie von hinten zu ficken.

Das war zu viel. Marie sprang auf und floh.

Erst als sie im Konferenzsaal stand und die Tür hinter ihr zufiel, kam sie wieder zu Sinnen. Sie strich eine Strähne aus der Stirn, glättete ihr Kostüm und setzte eine professionelle Miene auf. Eine Minute später konnte niemand mehr ahnen, was sie erlebt – und vor allem gefühlt – hatte.

Professionell schritt sie die Plätze am Besprechungstisch ab. Auf ihrem Tablet checkte sie, dass alle Unterlagen in der Cloud bereitstanden, um von den Delegationsmitgliedern abgerufen zu werden. Mit einer QuickMessage erinnerte sie ihre Kollegen daran, dass der Beginn der Konferenz auf 13 Uhr gelegt wurde.

Beim Blick auf die Uhr erschrak sie; es war schon kurz vor eins. Wie lange war sie mit Steve in dem Nebenraum gewesen? Sie bezweifelte, dass sie derart die Zeit vergessen konnte, aber die Fakten sagten genau dies.

Nur noch wenige Minuten. Jetzt musste sie funktionieren. Normalerweise wäre das ein Fixpunkt, auf den sie sich hätte konzentrieren können. Heute war es nur ein zusätzlicher Stressfaktor. Ihr blieb keine Zeit, um einen Waschraum zu suchen und sich frisch zu machen.

Dazu kamen die Erinnerungen, die sie verdrängen wollte. Sie ließen sich nicht so leicht ignorieren. Nicht, wenn die Spannung in ihrem Körper nicht nachließ. Der unruhige Herzschlag, der sich nicht legen wollte. Ihre Haut war empfindlicher als sonst; mit jeder Bewegung rieb Stoff über Körperstellen, die unheimlich gereizt waren. Die unangenehme Nässe in ihrem Slip verschwand nicht.

Sie hatte geglaubt, dass sie Grenzen setzen konnte, die andere Menschen nicht überschreiten durften. Nun musste sie erkennen, dass diese Grenzen weniger fest waren, als sie dachte, wenn sie sie nicht verteidigte. Sie knirschte mit den Zähnen. Nie würde sie akzeptieren, dass eine Zurschaustellung von Macht sie korrumpieren könnte. Das Aufgeben von Selbstbestimmungsrecht und Freiheit war keine Option. Und vor allem hatte es nichts mit Erotik zu tun. Eine selbstbewusste, unabhängige Frau wusste das besser.

Nein, sie würde sich nie so erniedrigen, wie sie es bei den US-Amerikanerinnen beobachtete.

Doch der Zweifel blieb. Er begleitete sie wie ein Schatten, den sie nicht abschütteln konnte.

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