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Chapter 2
by
Stanzl
Wofür werde ich mich entscheiden?
Die Kneipentour
Ich habe mich schon die ganze Woche auf die Kneipentour gefreut. Das ist die perfekte Gelegenheit, endlich neue Leute kennen zu lernen. Bisher waren zwar alle sehr nett, aber so richtige Gespräche haben sich einfach nicht ergeben.
Also bin ich noch schnell zum Kiosk um‘s Eck gelaufen und habe mir einen Aperol geholt. Kaum zuhause angekommen, schenke ich mir ein Gläschen ein und mache mir Gedanken über mein heutiges Outfit. Elegant aber sexy sollte es sein. Also entschied ich mich für schwarze enge Shorts, die kaum mehr bedecken als enge hot pants und einen oversized Blazer. Darunter zog ich meinen schönsten schwarzen BH mit viel Spitze und den dazu passenden String an. Da der Ausschnitt vom Blazer sehr tief saß, konnte man die Spitze des BHs etwas sehen - perfekt. Abgerundet wurde das Outfit noch durch schwarze Stiefel, einen strengen Pferdeschwanz für meine blonden langen Haare und einen dunkelroten Lippenstift für meine Lippen. So konnte ich los.
Nach ein paar lustigen aber unspektakulären Barbesuchen kam ich zusammen mit einer Gruppe an Studenten am Club an. Man war dort viel los. Die Party muss sich rumgesprochen haben, sodass auch viele andere gekommen sind. Kaum war ich auf der Tanzfläche angekommen, dauerte es auch nicht lange bis mich die ersten Männer antanzten. Ich spürte wie sich eine kräftige Hand von hinten um meine Hüfte legte und mich vorsichtig aber bestimmt nach hinten gegen ihn drückte. Nach einem kurzen Moment spürte ich seinen Atem an meinem Hals und hörte wie er mir ins Ohr flüsterte, dass ich ihm doch gleich aufgefallen wäre. Ich spürte wie sich seine Hand weiter nach vorne tastete und mich immer fordernder gegen ihn drückte.
Leicht überwältigt von seinem dominanten Verhalten war ich wie versteinert, doch ich konnte und wollte mich nicht dagegen wehren. Viel zu sehr zog er mich in seinen Bann. Ich fühlte wie er gut einen Kopf größer war als ich und einen kräftigen Körper haben musste. An seiner Hand sah ich seine schwarze Hautfarbe. Sein Griff um meine Taille fühlte sich in diesem Moment so gut an. Als ich meinen Kopf leicht zur Seite legte, nutzte er seine Chance und begann meinen Hals zu küssen. Seine weichen Lippen fühlten sich so gut auf meiner Haut an, dass ich es einfach nur geschehen ließ.
Nach ein paar Minuten der sich anbahnenden Zweisamkeit kam mir nur ein leises „nicht hier“ aus. Zu mehr war ich nicht mehr im Stande. Er kam mir nochmal mit seinem Kopf nahe und flüsterte mir ins Ohr: „Dann muss ich dir wohl etwas zeigen!“, eher er mich an der Hand nahm und aus der Menschenmenge führte.
Wo führt er mich hin?
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Studentin auf Abwegen
Die Geschichte meines Studentenlebens
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