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Chapter 13 by Fotzenglotz Fotzenglotz

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Mona Öse

Walter drehte sich um, eine Augenbraue hochgezogen. "Was denn jetzt noch?"

Frank grinste schief. "Deine Stimme, Kumpel. Du klingst immer noch wie Walter und nicht wie Lucy. So kannst du weder ins Monteurzimmer noch ins Gloryhole."

Walter verdrehte die Augen. "Verdammt, daran habe ich gar nicht gedacht. Scheiße, die Stimme kann ich nur mit dem iBod ändern, und den habe ich bewusst daheim liegen lassen! Was schlägst du jetzt vor? Soll ich etwa den ganzen Tag schweigen?"

Frank grinste schief und öffnete das Handschuhfach seines Autos. "Kein Problem, ich hab da was für dich." Er holte den iBod heraus.

Walter nahm das Gerät entgegen und betrachtete es skeptisch. "Du hast den iBod mitgebracht? Warum hast du mir das nicht früher gesagt?"

Frank zuckte mit den Achseln. "Ich wollte dich überraschen. Außerdem dachte ich, es wäre besser, wenn du dich erst mal an dein Outfit gewöhnst, bevor wir uns um deine Stimme kümmern."

Walter seufzte und begann, den iBod einzustellen. Er wählte eine weibliche Stimme aus, die er für passend hielt, und aktivierte das Gerät. Nach einem kurzen Test stellte er fest, dass die Stimme tatsächlich überzeugend war.

"Okay, das sollte gehen," sagte Walter mit seiner neuen, weiblichen Stimme. "Hört sich das natürlich genug an?"

Frank nickte beeindruckt. "Perfekt, Lucy. Jetzt klingst du wirklich wie eine Frau. Lass uns das noch mal üben, damit es auch im Gloryhole überzeugend rüberkommt."

Walter wiederholte ein paar Sätze, während Frank kritisch lauschte und gelegentlich Korrekturen vorschlug. Schließlich waren beide zufrieden mit dem Ergebnis und der iBod verschwand wieder im Handschuhfach.

"Gut, dann bringen wir dich jetzt ins Monteurzimmer," sagte Frank und stieg aus dem Auto.

Da zog Frank einen gefälschten Ausweis aus seiner Tasche und reichte ihn Walter. "Hier, fast vergessen. Dein neuer Name lautet Mona Öse."

Walter nahm den Ausweis entgegen und betrachtete das Foto, das ihn in seinem aktuellen Outfit zeigte. "Mona Öse? Möse!? Ernsthaft?"

Frank lachte. "Ja, ich dachte, das klingt gut. Und es ist unauffällig genug, dass niemand misstrauisch wird. Denk daran, du bist jetzt Mona, eine freiberufliche Tänzerin, die für ein paar Auftritte in der Stadt ist."

Walter seufzte und steckte den Ausweis in seine kleine Handtasche. "Na gut, dann bin ich jetzt die liebe Mona. Lassen wir das Theater beginnen."

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