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Chapter 30
by
Reyhani
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Pause
Nach dem Unterricht war noch etwas Zeit bis zum Abendessen. Deshalb folgte Annabelle Rita und Jasmin auf den Hof, um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Jasmin holte einen Eimer mit Äpfeln aus der Küche. Die drei jungen Frauen setzten sich auf eine Bank in die Abendsonne und begannen die Äpfel zu schälen und zu zerschnippeln. So konnte ihnen keiner vorwerfen, sie würden nur nutzlos herumsitzen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen.
„Das beste am Leben hier ist der geregelte Tagesablauf“, sagte Rita leise. „Genau deshalb bin ich hier eingetreten, um dem Immer-Schneller draußen zu entgehen. Das hätte ich auf Dauer nicht überlebt. In dieser Beziehung habe ich genau das gefunden, was ich gesucht habe.“
Rita war die älteste von ihnen, bestimmt schon 25, eine schmale, lange Frau mit dünnen, hellen Haaren und einem bleichem Teint.
„Das ist schön ... aber“, stotterte Annabelle, „ ... aber die ganzen Strafen?!“ Sie war ehrlich überrascht von dieser doch recht positiven Einschätzung. Die lange Liste aus Ritas Heft hatte einen bleibenden Eindruck bei Annabelle hinterlassen. Die ganze Zeit fragte sie sich, was ihr hier noch so alles blühte.
„Das ist mal so, mal so. Die Spuren von der letzten Runde sind aber fast schon wieder weg“, erklärte Rita.
Lächelnd stand sie auf und hob ihr Kleid, sodass Annabelle ihren schmalen Po sehen konnte. Ganz schwach waren noch einige rote Streifen auf der Hinterseite der Oberschenkel und den Backen zu sehen.
Jasmin seufzte und zog ihre Stupsnase kraus. „Rita hat Glück, dass die Meisterin sie nicht auf dem Kieker hat wie mich.“
„Du Arme, hat sie dich auch geschlagen?“, fragte Annabelle erschrocken. Sie wollte gar nicht wissen, wie der breite Hintern der kleinen Jasmin aussehen mochte. Für Meisterin Alexandras Zorn bot er jedenfalls eine noch größere Angriffsfläche.
„Das ist nicht das Problem ...“, murmelte Jasmin. Dann stand auch sie auf und hob ihr Kleid. Die Frauen in der Gemeinschaft kannten wirklich keine Geheimnisse voreinander. Sie waren alle wie Schwestern. **** musste Annabelle zugeben, dass in dieser Hinsicht auch ihre Träume wahr geworden waren.
Jasmin enthüllte ihre Scham, die von einem dichten, schwarzen Busch weitgehend verdeckt wurde. Als sie sich breitbeinig hinstellte und die Haare etwas zur Seite strich, sah man ihre Ringe. Daran hingen Gewichte in Kreuzform, die ihre dunklen Schamlippen nach unten zogen.
Annabelle zuckte es in den Fingern, Jasmin zu berühren. Sofort schämte sie sich, dass sie auch nicht anders war als die Männer.
„So versucht Meisterin Alexandra, mir meine Lüsternheit auszutreiben“, erklärte Jasmin. „Alle sagen, ich bin zu leicht erregbar. Immer falle ich bei der Inspektion auf. Die Gewichte sollen mich von meiner Lust ablenken. Beim abendlichen Beischlaf muss ich noch zusätzlich Nippelklemmen tragen.“
Annabelle war bestürzt. Hier gab es also auch noch andere Strafen als nur Schläge. „Und, hilft es?“, fragte sie, weil sie nicht wusste, was sie sonst sagen sollte.
„Nicht wirklich. Nachts, wenn die Männer uns benutzen, komme ich trotzdem noch ziemlich oft. Aber das ist nicht so schlimm. Die meisten merken es nicht einmal oder sie verraten einen nicht. Du wirst sehen, wenn du erst einer Stube zugeteilt bist, dass der Arm von Meisterin Alexandra zwar lang ist, aber auch nicht überall hinreicht.“
Zuletzt hatte Jasmin Annabelle zugezwinkert, um der Neuen, der ihre totale Verunsicherung anzusehen war, etwas zu helfen. Das tat Annabelle gut und sie fasste sich ein ein Herz und wagte nachzufragen: „Und wie ist das so auf der Stube mit den Männern und so?“
Rita versuchte Annabelle ihre Angst zu nehmen: „Für mich ist es schon Teil der täglichen Routine. Erst wenn ich den Samen empfangen und mein Gebet gesprochen habe, kann ich wirklich abschalten und einschlafen.“
„Am liebsten würde ich mit euch zusammen auf eine Stube kommen“, brach es aus Annabelle heraus.
Rita und Jasmin waren gerührt aber erklärten Annabelle, dass sie dorthin verteilt würde, wo ein Bett frei wäre. Aber das wäre auch nicht so wichtig, da es bloß für den Dienst in der Nacht sei. Sie würden sich tagsüber bei ihren verschiedenen Tätigkeiten treffen.
Die Drei hatten grade wieder angefangen, Äpfel zu schälen, als Maria auf den Hof trat. Sie winkte zu Annabelle hinüber, die alles stehen und liegen ließ, um schnell zu ihr zu gehen.
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die Gottes
Prolog
Die Gemeinschaft " Gottes" hat sich von der restlichen Welt isoliert. Sie helfen Sündern Buße zu tun, ob sie wollen oder nicht.
Updated on Dec 21, 2025
by Findra
Created on Oct 22, 2025
by Findra
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