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Chapter 28 by Findra Findra

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das Krankenzimmer

Als Annabelle erwachte, spürte sie eine Hand in ihrer schmerzenden Fotze. Schreiend riss sie die Augen auf und rutschte zurück ans Kopfende des Bettes.

„Jetzt ist alles gut, mein Kind“, hörte Annabelle die sanfte Stimme einer Frau. Vom Licht noch geblendet erkannte sie langsam eine Gestalt zu ihren Füßen.

„Ich bin Bea“, stellte sich die Frau ruhig vor und gab Annabelle die Chance, sich zu beruhigen. „Ich bin für die Pflege zuständig und wollte mich gerade um deine Wunden kümmern“, fügte sie nach einer Pause hinzu.

„Wo bin ich?“, fragte Annabelle verwirrt. Sie erinnerte sich nur noch an Alexandra und den Bettkasten sowie die grausamen Qualen, die sie erdulden musste.

„Wir haben dich in die Krankenstation gebracht, mein Kind“, erklärte Bea ruhig. „Du warst bewusstlos.“

Annabelle nickte bei der Erinnerung an ihre Ohnmacht, wobei sie den großen, blutigen Fleck zwischen ihren Beinen sah.

„Es ist alles gut“, versuchte Bea sie erneut zu beruhigen, während Annabelle anfing zu zittern. Als Bea nach einer Spritze griff, wehrte Annabelle sie bereits mit ihren Händen ab.

„Nicht. Ich möchte keine Spritze.“

Mit ihren angezogenen Beinen sah sie jetzt aus wie ein verängstigtes, zusammengekauertes Kind. Tränen vervollständigten diesen Eindruck, und Beas Stimme wurde ganz sanft, als sie Annabelles Arm beiseiteschob: „Das ist nur zur Beruhigung. Alles wird gut.“

Und ehe Annabelle ihre Abwehr erneut errichten konnte, spritzte Bea ihr das Mittel in den Arm. Erneut verlor Annabelle das Bewusstsein.

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