Versucht sie sich zu sammeln und Widerstand zu leisten?
Sie versucht es zumindest.
In diesem Moment, als sie dabei war, sich der völligen Kontrolle hinzugeben, spürte sie einen anderen Impuls – etwas Altes, Starkes, das in ihr aufstieg. Es war keine bewusste Entscheidung, sondern ein instinktiver Reflex, der tief aus ihrem Inneren kam. Ein Funken von Angst, von Wut, von Überlebenswillen.
„Nein“, flüsterte sie leise, kaum hörbar, doch es war ein Anfang.
Der Zuhälter hob eine Augenbraue, sah sie amüsiert an. „Nein?“ fragte er, als wäre das Wort eine fremde Sprache. „Das klingt nicht nach einer Option.“
Doch Melindas Hände hatten aufgehört, sich zu bewegen. Der Nebel in ihrem Kopf begann sich zu lichten, wenn auch nur langsam. Sie spürte die Kälte des Raumes auf ihrer Haut und die Schwere der Situation, die wie ein Stein auf ihr lastete.
„Lass mich... in Ruhe“, sagte sie, dieses Mal etwas lauter, ihre Stimme zitterte, aber sie war da.
Der Zuhälter trat einen Schritt zurück, sein Lächeln verschwand. „Interessant“, sagte er kühl. „Mal sehen, wie lange du das durchhältst
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