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Chapter 10 by Boss Boss

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Das rote Buch

Die beiden nächsten Tage vergingen wie im Flug. Einerseits waren die Stunden mit allerlei Arbeit ausgefüllt, sodass ich kaum Zeit gefunden hatte, weiter nachzuforschen und meine Gedanken weiter zu ordnen - geschweige denn mir die Inhalte der Sticks weiter anzuschauen - aber andererseits konnte ich in meiner knappen freien Zeit zumindest einen großen Erfolg feiern.

Ich hatte Bärbels rotes Buch gefunden!

Eigentlich war es nicht einmal sonderlich gut versteckt, denn - wie gesagt - wir vertrauten uns, oder besser gesagt: Bärbel ging weiterhin davon aus, dass ich ihr ohne Bedenken vertrauen würde!

Das Buch lag einfach in ihrer zweiten Nachttischschublade unter ihrem aktuellen Tagebuch, neben ihrem großen Vibrator. Dass Bärbel ihr eigenes Tagebuch führte, wusste ich. Sie hat mir einmal vor Jahren daraus vorgelesen, aber das rote Buch war definitiv etwas anderes.

Ich nahm das Buch an mich und setzte mich auf unser Bett. Mit zittrigen Händen und pochendem Herzen öffnete ich das Buch. Auf der Innenseite hatte Bärbel in Großbuchstaben geschrieben:

"MEIN SEXBUCH!"

Wow! Tausend Gedanken gingen mir in Sekundenbruchteilen durch den Kopf, während mein Körper Achterbahn fuhr. Ich dachte nur: 'Scheiße! Wahnsinn! Warum? Wieso? Was erwartet mich?' und schwitzte dabei aus allen Poren. Mein Herz raste. Neugier und Panik prasselten gleichzeitig auf mich ein. Ich war augenblicklich ein nervöses Wrack. Was also tun?

Natürlich wollte ich nicht erwischt werden und schaute mich hektisch um, bis mir einfiel, dass Bärbel im Garten arbeitete. Doch das flaue Magengefühl blieb. So legte ich das Buch - mit großer Überwindung - erst einmal wieder an seinen alten Platz.

Ich musste ungestört sein und mir überlegen, wie ich mit dem Fund umgehen wollte. So setzte ich mich an meinen Schreibtisch und fing an, nachzudenken.

Im nächsten Moment kam mir Bärbel unbeabsichtigt entgegen. Sie steckte den Kopf durch die Tür und rief mir zu, dass sie jetzt einkaufen gehen wollte. Ich erschrak furchtbar, da ich sie vorher nicht gehört hatte, und war erstmal froh, dass ich „ganz normal am Arbeiten“ war. Bärbel lachte. „Na, hab ich dich beim Träumen erwischt? Schlechtes Gewissen?“ Noch mehr Lachen. „Mach’s dir bequem … vielleicht gehe ich noch zu Jessica (Bild) zum Quatschen.“ Und schon war sie wieder verschwunden.

Puuuh! Ich musste erstmal durchatmen und meine Gedanken ordnen. Wusste aber, dass das meine erhoffte Chance war. Kurz nachdem Bärbel mit dem Auto davongefahren war, sprang ich auf und griff mir das rote Buch wieder.

Wo sollte ich anfangen zu lesen? Zu meinem Erstaunen war das ziemlich dicke Buch bereits zu dreiviertel vollgeschrieben. Unentschlossen blätterte ich zwischen den Seiten herum, ohne wirklich zu lesen. Schließlich zuckte ich mit den Schultern: Am besten finge ich ganz vorne an. Der erste Eintrag war nicht ganz zwei Jahre alt und lautete:

Liebes Sexbuch, heute ist etwas passiert, das ich nicht einmal meinem Tagebuch anvertrauen kann. Ich war heute auf der Geburtstagfeier von Juri, um Tom abzuholen. Juri wurde 18 und die Volljährigkeit wurde wild gefeiert. Tom sollte sich ****, hat er aber offensichtlich nicht, und so stand ich um 2 Uhr nachts in einer Horde aus betrunkenen Teenagern bei Juri im Hausflur.

Mit Michael hatte ich mich gestritten und schlief deshalb in Cassys Zimmer, als der Anruf kam.

Tom war kaum zu verstehen, so lallte er … Dennoch schlich ich mich zum Wagen und bin zu Juri gefahren, nur um hier zu stehen und meinen Sohn zu suchen. Tom war nicht zu entdecken, und so machte ich mich auf und ging durch die Zimmer. Es waren noch etliche Menschen da, vor allem Paare, die wild knutschend und fummelnd in den Ecken standen und lagen.

Mir wurde mehr nackte Haut als in unserem letzten Sommerurlaub präsentiert. Etliche Paare waren beim heftigen Petting … und als ich die Badezimmertür öffnete, sah ich ein junges Pärchen ficken. Beide waren nackt. Die Klamotten im Raum verstreut. Sie hing über die Wanne gebeugt, sich mühsam abstützend, er hinter ihr und besorgte es ihr Doggystyle. Ihre großen, jungen Titten schaukelten im Takt seiner Stöße. Sie waren so in ihren Fick vertieft, stöhnten so laut, dass sie mich nicht einmal bemerkten.

Ich war fasziniert, schaute ihnen weiter zu und meine Erregung nahm sekündlich zu. Meine Hand wanderte in meine Jogginghose, hinunter zu meiner Pussy. Überrascht stellte ich fest, wie feucht schon alles war, und als ich meine Klit traf, entfuhr mir ein leises Stöhnen.

"Kann ich helfen?" flüsterte mir da jemand ins Ohr. Ich erschrak. Es war Juri, der hinter mir stand und seine Arme um mich legte. Ich wollte weg, meine Hand aus der Hose ziehen - aber er flüsterte: "Nein, mach weiter. Das ist so geil ... und ich habe schließlich Geburtstag!".

An dieser Stelle musste ich pausieren und schwer schlucken. 'Juri?' dachte ich, 'der beste Freund unseres Sohnes!'.

Was blühte mir noch? Mein Herz pochte. Wollte ich mehr wissen? Wirklich?

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