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Chapter 16 by Meister U Meister U

What's next?

„Möchtest du, dass ich dich dabei ficke?“

Ein tiefes Brummen direkt an ihrem Ohr – ein vertrauter Anker in dem Strudel aus Angst, der sie zu verschlingen drohte. Seine Hände legten sich besitzergreifend auf ihre Hüften, sein Körper drängte sich von hinten gegen sie, fest und unmissverständlich. Das war keine Frage. Das war ein Rettungsseil, das er ihr hinabwarf, und sie klammerte sich **** daran.

Johannas Verstand war ein Schlachtfeld, auf dem Angst und Begierde einen erbarmungslosen Krieg führten. Die Erinnerung an den **** schrie in ihr, ein pochendes, loderndes Inferno in ihrer bereits durchbohrten Brustwarze. Jeder Nerv in ihr schien "Flieh!" zu signalisieren. Doch dann war da Bernds Berührung, seine Wärme, seine Dominanz – und sie stieß ein Tor auf. Ein dunkles, unwiderstehliches Verlangen nach einer Wiederholung, nach einer Betäubung durch Ekstase, nach der alles verschlingenden **** der Lust.

"Ja!", stieß sie hervor, eine heisere, zerbrochene Silbe, vermischt mit Tränen und Speichel. Es war weniger ein Wort als ein instinktives Sich-Anklammern. "Bitte. Fick mich."

Bernd schob ihre Beine weiter auseinander. Das Geräusch seines Reißverschlusses war das Verheißungsvollste, was sie je gehört hatte. Dann spürte sie ihn – hart, unnachgiebig, ein fremder und doch vertrauter Eindringling, der sich in sie hineindrängte, sie füllte, sie dehnte, bis kein Platz für etwas anderes zu bleiben schien. Ein Stöhnen, halb Lust, halb ungläubige Erleichterung, entwich ihr.

In demselben Moment, als seine Hüften sich das erste Mal gegen sie warfen, als die Wucht seiner Stöße sie durchrüttelte, trat der Piercer wieder vor. Johannas Augen rissen sich weit auf, ihr Blick traf auf die kalte, metallische Spitze der Nadel. Ihr Universum spaltete sich in zwei unvereinbare, doch simultane Wirklichkeiten: Die herrliche **** von Bernds Stößen, und die kalte, unerbittliche Präzision der Nadel, die sich ihrer anderen Brustwarze näherte.

Ihr Schrei wurde erstickt, zu einem keuchenden Röcheln zermahlen. Der neue **** durchschnitt sie wie ein weißglühender Blitz, ein schneidendes Feuer, das sich sofort mit der brutalen, füllenden Wucht von Bernds Rhythmus vermischte. Tränen strömten über ihr Gesicht, während ihr Körper zum Schlachtfeld wurde, zerrissen zwischen der Agonie, die sie brandmarkte, und der Ekstase, die sie daran hinderte, daran zu zerbrechen. Sie war nicht mehr Herrin über ihren eigenen Körper, nur noch ein Medium, durch das **** und Lust in einer schrecklichen, wundervollen Verschmelzung rasten.

In dem Moment schaffte sie es, ihren Geist von ihrem Körper zu lösen. Als ob eine Schnur riss. Plötzlich hing ihr Körper nur noch schmerzverzerrt und zuckend am Pranger, während Bernd sie unerbittlich nahm und der Piercer sein Werk vollendete.

Doch ihr Geist, ihr wahres Ich, schwebte frei. Er glitt lautlos durch die stickige Luft der Bar, beobachtete die Szene von oben, von der Seite, als wäre sie ein Gemälde.

Sie sah sich selbst: den blassen, schweißnassen Rücken, die angefesselten Arme, den Kopf, der in einem stummen Schrei zurückgeworfen war. Sie sah die beiden neuen Metallstifte in ihren Brustwarzen blitzen, umgeben von winzigen Blutstropfen, die wie Tautropfen auf scharlachroter Seide glänzten.

Sie sah Bernd. Sein konzentriertes, fast schon langweiliges Gesicht. Die mechanische Effizienz seiner Hüften. Er benutzte einen Körper, nicht eine Person.

Sie sah Liv, die noch immer dasaß. Ihr Gesicht war eine Maske der konzentrierten Faszination. Sie beobachtete nicht den Sex, nicht den ****. Sie beobachtete die Reaktion. Die subtile Veränderung in Johannas Muskeln, die Art, wie sich ihre Finger krampfhaft öffneten und schlossen. Liv sah zu, wie eine Seele brach, und sie genoss jede mikroskopische Fraktur.

Sie sah Saya, die an der Theke lehnte, ein Glas Whiskey in der Hand. Ein zufriedenes, besitzergreifendes Lächeln lag auf ihren Lippen. Sie war die Architektin dieses Moments. Sie hatte Johanna hierhergebracht, sie vorbereitet, sie geliefert. Ihr Blick sagte: Sieh, was ich geschaffen habe. Sieh, was du geworden bist.

Ihr schwebender Geist fühlte nichts. Keinen ****, keine Scham, keine Lust. Nur eine eiskalte, klare Neugier. Sie betrachtete die nackte, benutzte Hülle, die ihr gehörte, und verstand plötzlich den Unterschied zwischen dem, was der Körper erlitt, und dem, was die Seele daraus machen konnte.

Sie war sowohl das Opfer auf dem Altar als auch die Göttin, die das Opfer forderte.

„Hör nicht auf“, keuchte sie, ihre Stimme war heiser vor Lust und Verzweiflung. „Bitte, Bernd… fick mich richtig! Zerstoß mich!“

Ihr Flehen schien ihn anzutreiben. Seine Hände gruben sich fester in ihre Hüften, sein Atem ein leises Hecheln an ihrem Hals. Die Vibrationen in ihrem Körper steigerten sich zu einem unaufhaltsamen Beben, einem Druck, der in ihrem Kern explodieren wollte.

„Ja… ja, so!“, stöhnte sie auf, ihr Kopf fiel nach hinten, als eine erste Woge der Ekstase sie durchriss. „Gott, ja!“

Ihr Schrei war ein zerrissener, schallender Laut, der sich in der Halle brach. Lust und **** verschmolzen zu einer einzigen, unerträglichen, berauschenden Sensation. Sie schrie, während sie kam, ein langer, verzweifelter Schrei, der ebenso viel Qual wie Hingabe enthielt. Ihr ganzer Körper bebte und zuckte im Takt von Bernds letzten, tiefen Stößen, die sie durchfuhren, während der weißglühende Blitz durch ihre Brust fuhr.

Ihr Inneres krampfte sich um ihn, hielt ihn fest, als sie endgültig über die Klippe stürzte. Sie spürte, wie er sich in ihr entlud, ein heißes Pochen, das sich mit dem pochenden Brennen in ihrer Brust vermählte.

Sie war triefend nass, schweißbedeckt, und ihre Beine zitterten so heftig, dass sie sie ohne die Fesseln und Bernds Halt nicht mehr hätte stehen können. Die Lust lief ihr die Schenkel hinab, eine warme, feuchte Spur der Hingabe. Sie war leer und vollkommen erfüllt zugleich, zerstört und wieder ganz. Ein einziges, atemloses Beben.

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