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Chapter 8
by
Papas_Liebling
What's next?
Samstag
Der Einkauf fürs Wochenende steht an. Wie immer mache ich eine Liste und frage Thomas, was er sich wünscht.
„Frag lieber Dirk“, sagt er beiläufig, ohne aufzusehen.
Dirk springt darauf an, zögert keine Sekunde. „Ich komme einfach mit, Jessica. Wir entscheiden spontan im Laden, was es gibt. Dann kann ich beim Tragen helfen – und du, Thomas, hast endlich mal Ruhe. Die hast du dir verdient, nach der anstrengenden Woche.“
Er schaut mich dabei an, sein Blick nimmt mich gefangen. Seine Worte richtet er an Thomas. „Es sei denn, du hast etwas dagegen, dass ich mit deiner Frau allein einkaufen gehe.“
Thomas lacht. Für meine Ohren klingt es zu laut, zu unbedarft. „Ich vertraue euch. Wird ja wohl nichts Unanständiges passieren.“
Ich zwinge mich zu einem Lächeln. Etwas in der Art, wie Dirks mich ansieht, macht mich nervös, ohne dass ich genau sagen könnte, was.
Auf der Fahrt herrscht eine Spannung zwischen uns, die fast knistert. Das Radio läuft leise, irgendein Lied über die große Liebe.
Ich glaube, seinen Blick auf mir zu spüren, obwohl er aus dem Seitenfenster schaut. Meine Finger umklammern das Lenkrad fester als nötig. Immer wieder schiele ich zu ihm rüber.
„Du bist so still“, sagt er schließlich.
Ich schnaube gereizt. „Ich konzentriere mich auf den Verkehr.“
Er lächelt. „Mach das. Ich will dich nicht ablenken.“
Seine Stimme klingt ruhig. Höre ich da eine Drohung raus? Oder bin ich inzwischen schon paranoid?
Ich will etwas erwidern – in dem Moment kommt ein Wagen von rechts. Ich sehe ihn zu spät. Schrecksekunde. Trete voll auf die Bremse, die Reifen quietschen, mein Herz rast.
"Bist du wahnsinnig?", schreie ich dem unbekannten Fahrer hinterher, meine aber eigentlich mich selbst damit.
Sekundenlang Stille.
Ich atme schwer, spüre, wie mir Schweiß in den Nacken läuft.
„Alles okay?“ fragt Dirk leise.
„Nein.“ Ich parke am Straßenrand, der Motor läuft weiter. „Das geht so nicht. Du musst weg. Heute noch.“
Er hebt die Hände. „Ich habe doch gar nichts getan.“
„Doch. Du machst mich verrückt.“
Seine Stimme wird weich, einflüsternd. „Dann reden wir mit Thomas, ja? Er sollte da mitentscheiden.“
Ich drehe mich zu ihm. „Mit Thomas?“ Meine Augen werden groß. Das geht nicht. Was soll ich meinem Mann sagen, warum ich seinen besten Freund loswerden will? Nein, nicht loswerden will: Muss.
Bevor ich durchschaue, was er vorhat, beugt er sich zu mir – langsam, behutsam.
Ich könnte ausweichen. Stattdessen atme ich tief seinen Duft ein. Schließe die Augen.
Unsere Lippen berühren sich.
Hm! Ich lehne mich in seine Liebkosung.
Eine Hand legt sich an meinen Hinterkopf. Ich höre das Ratschen eines Reißverschlusses.
Dirk löst den Kuss und drückt meinen Kopf nach unten.
Erschrocken reiße ich die Augen auf. Direkt vor mir sein aufrecht stehender Schwanz.
Nein! Ich stemme mich dagegen. Er ist viel stärker. Drückt rücksichtslos weiter.
Die Eichel rutscht zwischen meine Lippen.
Tiefer.
Sie gleitet über meine Zunge. Sauer. Bitter.
Tiefer.
Sie berührt meine Kehle. Ich würge, bekomme keine Luft mehr.
Dirk hält mich fest. Ich weiß nicht mehr, wie lange.
Hoch. Endlich. Gierig sauge ich Sauerstoff ein.
Runter.
Mein Protest erstickt.
Mit beiden Händen bewegt er meinen Kopf, wie er es möchte. Schnell, langsam, tief, flach, fickt er mein Gesicht.
Am Straßenrand. Im Auto.
Ich kann nur hoffen, dass keine Passanten in der Nähe sind, die uns beobachten. Ich würde sterben vor Scham.
Ein Schatten schiebt sich vors Fenster.
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Sein bester Freund
Es ist ja nur für ein paar Nächte
Mein Mann bringt seinen besten Freund zu uns nach Hause. Natürlich soll er bei uns übernachten, obwohl ich das nicht möchte.
Updated on Jan 20, 2026
by Papas_Liebling
Created on Nov 9, 2025
by Papas_Liebling
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