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Chapter 3
K
Nein, ich muss leider drauf bestehen
„Ich verstehe Geldprobleme, als Student habe ich auch einige davon gelöst. Und deshalb maße ich es mir an, ähnliches von Ihnen zu verlangen. Auch wenn es mir leid tut: Ich muß darauf bestehen, daß Sie bald zahlen. Der Rückstand ist so nicht mehr vertretbar. Und glauben Sie etwa, daß ein Nachmieter die letzten Monate zahlt? Das müssen Sie schon selbst erledigen.
Sie haben die Verantwortung für die Wohnung übernommen, also reagieren Sie auch entsprechend auf diese Situation!“
Jenny blickt, von der seltenen Deutlichkeit der Worte überrascht und von ihnen niedergeschlagen zu ihm hoch. Es ist klar, daß es ihm durchaus peinlich ist, er selbst das Geld braucht und nur ungern diesen Druck macht. So lieb wie er immer zu ihr war, wusste sie, daß er viel lieber ihr gegenüber nachgiebig gewesen wäre. Wenn er es nur könnte.
„Sonst muss ich Ihre Eltern in Kenntnis setzen, es sind immerhin Ihre Bürgen.“
Jetzt wird es Jenny wirklich etwas mulmig. Sie kann nicht richtig antworten, sondern nickt nur still, während sie sich auf einen alten Stuhl setzt. Ihr Kimono hängt dabei kurz an der Lehne fest und fällt hierbei aus Versehen (und von ihr unbemerkt) auf. Dr. Gerstner, sich zusammenreißend, um ihr weiter in die unsicheren Augen zu blicken, stockt eine Sekunde.
In der Phantasie hatte sie ihn schon so oft mit diesem Körper beglückt, hatte er sie schon oft nackt und offen unter sich liegen gehabt. Sie ist schön. Aber hier ging es nicht um ihre schönen kleinen Titten, deren Nippel durch ihr dünn gestreiftes Bodyteil erkennbar mit ihren klaren Augen um seine Aufmerksamkeit rangen. Hier ging es nicht um die Geilheit, die ihn immer in ihrer Nähe ergriff und er erst später abschütteln konnte, in ein Tempo-Taschentuch. Hier ging es um Pflichten und um Zwänge.
„Ich gebe Ihnen bis zum Ende des Monats Zeit, das Geld aufzutreiben. Es geht nicht anders, Frau Hartmann, die Wohnung ist ja immerhin auch ein Teil meines Einkommens.“
Er verzieht sich dann aus der Wohnung mit ein, zwei weiteren Erklärungen, denen Jenny nur noch mit halbem Ohr zuhört. Nachdem sich die Tür geschlossen hat, bleibt sie einige Zeit ohne weitere Regung sitzen, während der neben ihr auf dem Tisch ruhende Kaffee langsam kalt wird.
Sie hat wichtigeres zu tun: Sie muss jetzt nachdenken.
Ihre Eltern kann und will sie nicht bitten: Sie möchte, daß diese sie für die Herrin ihrer Lage halten, weshalb Dr. Gerstner ihnen auch keinen Brief schicken darf. Aber auf den Skiurlaub zu verzichten, dass war auch vollkommen außer Frage, es war ja auch erst der dritte in dieser Saison. Und etwas Erholung, die steht doch jedem zu!
Also - zu welchem Ausweg aus dem Dilemma kommt Jennifer?
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Das Studium ist teuer...
....aber Jennifer findet immer einen Weg.
Eine kleine Geschichte
Updated on Jan 1, 2002
Created on Jan 1, 2002
by alpha
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