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Chapter 10
by
Papas_Liebling
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Blicke
Ihr Blick hielt den seinen fest. Er erkannte **** aber auch eine ungeahnte Entschlossenheit darin. Ihr Mund formte noch einmal ein tonloses Warum?
"Bin ich ihm nicht genug?", flüsterte sie. "Bin ich nicht schön genug?"
Daniel schluckte. Dies war eine Fangfrage. Es gab keine gute oder richtige Antwort.
"Darum geht es nicht", versuchte er sich drum rum zu reden, "Manche Männer haben Phantasien. Dinge, die sie sich wünschen, aber nicht wagen, es laut auszusprechen."
Ihre Augenbrauen zogen sich zusammen. "Phantasien?" Sie sprach das eine Wort langsam, Silbe für Silbe, als wolle sie schmecken, was es bedeutete.
"Ja, sie suchen einen gewissen Reiz. Etwas, das verboten scheint. Sie würden es einem nahe stehenden Menschen nicht eingestehen. Aber in der Anonymität des Internets können sie sich diese Träume erfüllen."
Ihre Lippen waren nur ein dünner Strich. Samira blies die Backen auf und ließ die Luft dann zischend entweichen.
"Was heißt das jetzt für mich?", fragte sie unvermittelt. "Was soll ich tun?"
Ihre Hand bewegte sich wie von selbst nach oben, berührte den Rand ihres Hidschabs, rutschte dann tiefer und fuhr **** die Rundung ihrer Brust nach, die unter ihrem dichten Gewand verborgen war.
Daniel suchte nach Worten, die nicht falsch waren. Er wusste, dass er auf dünnem Eis wandelte. Er holte tief Luft.
"Es heißt gar nichts", sagte er dann. "Du musst nichts tun. Er ist derjenige, der sich ändern muss. Er ist ein Idiot, wenn er nicht sieht, wie schön du bist."
Er erschrak selbst, als ihm bewusst wurde, was er gesagt hatte.
Ihre Wangen nahmen eine warme Färbung an. Diesmal nicht aus Scham, sondern aus ehrlicher Freude über das Kompliment. Dennoch schaute sie züchtig zur Seite. "Du solltest so etwas nicht zu einer verheirateten Frau sagen." Doch in ihrer Stimme lag keine echte Überzeugung.
Mehrere Herzschläge lang blieben beide stumm. Unausgesprochene Wünsche und Bedürfnisse lagen in der Luft. In diesem Moment könnte alles geschehen.
Daniel räusperte sich. "Ich sollte jetzt besser gehen."
Samira blinzelte, als wache sie aus einem Traum auf. Wollte sie, dass er ging? Eigentlich nicht.
"Bleib doch noch ein bisschen. Ich mache uns einen Tee."
"Nein, ich muss wirklich weiter. Ich bin schon länger hier, als ich sollte. Ich dringend muss zu anderen Kunden. Aber danke für das Angebot. Vielleicht später mal."
"Ja. Vielleicht. Vielleicht heute... heute Abend?" Sie sah ihn hoffnungsvoll an.
"Vielleicht", wiederholte er. Dann beugte er sich zur Tastatur und tippte ein paar Zahlen. "Das ist meine private Handynummer."
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Samira und das Internet
Muslima entdeckt Neues
Die verheiratete Muslima Samira scheut den Kontakt zu fremden Männern und moderner Technik, doch eine für sie außergewöhnliche Situation eröffnet ihr neue Welten. Dabei hilft ihr der junge IT-Techniker Daniel.
Updated on Oct 7, 2025
by Papas_Liebling
Created on Sep 28, 2025
by Papas_Liebling
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