Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 25 by ann03 ann03

Gibt es doch noch eine Überraschung?

Eiskalte Gefühle

Ich schmiege mich wieder an Otto und schaue Peter etwas fragend an, der mich bestrafen wollte. Plötzlich spüre ich einen harten Griff von Otto: „Jetzt kommt deine wohlverdiente Strafe.“ Ich bin erschüttert und stottere: „Was soll das? Ist das dein Ernst?“

Schon zerrt mich Otto gegen die Bühne. Moderator Mike sagt auf der Bühne: „Die Dienerin folgt wiederwillig. Eine Bestrafung, oder?“ Er hält das Mikrofon vor Otto. „Ja, auf diesen Moment habe ich lange gewartet. Endlich habe ich eine Dienerin gefunden, bei der ich als Herr all meine Rechte bis zur äußersten Grenze nutzen darf. Im Gegensatz zu meiner Ex-Dienerin und Freundin Anna muss ich da keine Rücksicht auf ihr Befinden nehmen. Ich bin ein Sadist und habe diese Dienerin primär zum Quälen ausgewählt. Mit der reiferen und eher schüchternen Dienerin Jana habe ich gar ein perfektes Opfer gefunden. Jana ist selber schuld, ihre roten Striemen sind ja eine Einladung, mit ihr zu spielen!“

Mir läuft es kalt den Rücken herunter. Vor wenigen Minuten habe ich das Liebkosen von Otto noch genossen, jetzt spüre ich nur noch Kälte. Der Reiz an meiner Unterwäsche ist auch definitiv wieder vorbei. Ich denke, das liegt nur daran, dass ich Elias zuliebe dieses Outfit nicht verweigert habe. Ich denke an Monis Erzählung, in der sie beim ersten Clubbesuch extrem geschlagen wurde. Ich fürchte, mir könnte eine ähnlich harte Zeit bevorstehen.

Alles hat eine eigenartige Dynamik. Otto bekommt bereits für seine Ansage riesigen Applaus und wird richtiggehend angefeuert. Irritiert bin ich auch von den vielen Damen, die jetzt Otto mit Sätzen wie „Ja, diese Dame hat das Abenteuer gesucht”, „Eine Schlampe, die mit solchen Reizwäschchen unsere Männer verführt, verdient eine harte Strafe” oder „Oh, wie schön, bald werden wir Schreie hören, das ist wie Musik” anfeuern. Ein bisschen Spiel verstehe ich ja, aber viele Bemerkungen à la „wegen Strapsen selber schuld” verfehlen ihre Wirkung nicht. Auch wenn Elias mir das aufgedrungen hat, bin ich schlussendlich ja doch freiwillig dabei.

Ich erkenne Elias' Stimme: „Danke, Otto. Ich freue mich, dass diese respektlose Dienerin nun ihre gerechte Strafe bekommt. Erst beleidigt sie mich und dann schmust sie auch noch mit fremden Männern. Dieses Luder verdient somit eine besonders harte und lange Bestrafung ohne jedes Erbarmen.“

Ja, ich habe aus Rache mit Otto Elias geküsst. Dass er so schnell zurückschlagen kann, hätte ich nie gedacht.
Elias spornt Otto sogar noch weiter an, bis an die erlaubte Grenze zu gehen, mein Flehen zu ignorieren und keine Rücksicht zu nehmen.

Jetzt lässt mich Otto los, um offensichtlich etwas vorzubereiten. Ich stehe jetzt mit wirren Gefühlen alleine auf der Bühne. Dass Elias im erotischen Spiel Dinge wie ‚harte Strafe‘ oder ‚keine Gnade‘ sagt, finde ich bei ihm gar reizvoll, da ich weiß, dass er keine harten Grenzen übertritt. Es ist neu, dass dies jetzt vor Zuschauern passiert. Anfangs war das sehr kränkend, aber jetzt, nach mehreren solcher Erfahrungen, kann ich es gut ertragen, da alle wissen, dass es sich um einvernehmliche Spiele handelt, die viele andere auch spielen. Im Moment bin ich überraschend gelassen und zuversichtlich, dass alles wie immer gut geht. Zwar habe ich in manchen Unterwerfungsspielen mit Elias sehr gelitten, aber im Nachhinein habe ich es nie bereut.

Jetzt schaue ich zu Otto und sehe, dass er mich mit einem eher ernsten Gesicht anstarrt. Jetzt taucht rasend schnell Angst auf. Es ist ja nicht Elias, der mich dominiert, sondern ein mir völlig unbekannter Mann, der sich sogar Sadist nennt. Und ich befürchte, dass Otto keine Grenzen kennt, weder mit Elias' Wünschen noch vor den tobenden Zuschauern. Verzweifelt schaue ich in Richtung Elias, doch er grinst mir nur entgegen. Ich verstehe die Welt nicht mehr und schüttele verzweifelt den Kopf.

Dann sehe ich, wie Elias mit der jungen, hübschen Anna direkt vor der Bühne Platz nimmt und mir den Daumen hochhebt. Damit gibt er mir zu verstehen, dass er alles spielt und in meiner Nähe für meine Sicherheit sorgt. Das reduziert die Ängste, doch es bleibt vor allem noch große Unsicherheit.

Wie leidet Dienerin Jana?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)