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Chapter 10 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Sabrina verkuppelt ihre Tochter mit Lukas

„Frank und ich werden erst am Abend zurück sein, und Jan wird ja ohnehin bei seinen Kumpels übernachten, der wird hier heute also gar nicht erst auftauchen“, legte Sabrina Lena noch dar, „du und Lukas könnt heute also gut die Zeit nutzen, euch besser kennenzulernen.“ Ihre Mutter kannte sie gut, spürte Lena, denn sie sagte es zwar nicht, im Klartext hieß das aber: Lena, da du, nachdem du mit Jan und Frank geschlafen hast, sicher auch wissen möchtest, wie der dritte Mann im Haushalt im Bett ist – nutze den heutigen Tag. Nun, das würde Lena auch tun. An Lukas würde das ohnehin nicht scheitern, der war eindeutig auch sexuell an seiner Stiefschwester interessiert. Leider ein bisschen draufgängerisch. Mal sehen, wie schnell er sie flachlegen würde, sobald sie sein Zimmer betreten hatte. Sie kalkulierte ein, dass die Erfahrung mit Lukas für sie enttäuschend verlaufen könnte.

Als ihre Mutter und ihr Stiefvater wenige Minuten später wegfuhren, atmete Lena tief durch und ging dann zu Lukas’ Zimmer, klopfte an der Tür, ging hinein, als er „Herein“ gesagt hatte. Was nun geschah, überraschte sie, aber positiv. Sie hatte ernsthaft befürchtet, Lukas würde, sobald die Zimmertür geschlossen war, über sie herfallen, innerhalb von maximal 30 Sekunden ihr die Kleider vom Leib reißen, sie auf sein Bett schmeißen, ihr die Beine auseinanderdrücken und in sie eindringen. Aber er blieb ganz ruhig sitzen, fragte sie, ob sie was **** wolle, und stellte dann ihr ein Glas und die gewünschte Limo hin. „Unruhige Nacht gehabt? Siehst nicht so wirklich munter aus“, sagte er zu ihr dann, und zwar keinesfalls süffisant oder herablassend, sondern wirklich einfühlsam und verständnisvoll und auch gar nicht insistierend. Lena nickte als Antwort, fragte sich, ob sie ihn doch falsch eingeschätzt, ihm Unrecht getan habe. Offenbar lag ihm was am Wohlergehen seiner Stiefschwester, wollte sie nicht nur einfach so in sein Bett bekommen – wo sie heute definitiv landen würde, was ihr recht war, weil sie es auch wollte.

„Soll ich dich ein wenig im Nacken massieren, wegen deiner Verspannungen?“, fragte er sie nun fürsorglich. Aufmerksam: Er hatte registriert, wie sie sich mit einer Hand dahin gegriffen hatte. Freudig stimmte sie zu, setzte sich dann gemäß seinem Hinweis auf einen Stuhl, hinter den er ging, um Nacken und Schultern von ihr zu massieren. Durch den Stoff durch. Keine Aufforderung seinerseits, etwas auszuziehen. Und er machte es richtig gut. Ein wohliges Stöhnen entfleuchte ihr. „Sag bitte, wenn ich zu fest zugreife, du bist wirklich sehr verspannt“, sagte er, worauf sie antwortete, es sei alles okay. Er überraschte sie, er überraschte sie wirklich. Ihr Einverständnis zu seinem Massageangebot hätte doch eine Steilvorlage für ihn sein können, sie zu bitten, den Oberkörper frei zu machen und sich bäuchlings auf sein Bett zu legen. Aber er schien das Muster an Korrektheit zu sein. Sie überlegte, ihrerseits anzubieten, etwas abzulegen, aber zögerte noch. Sie wollte ihm die Initiative überlassen, würde es nur tun, wenn sie merkte, dass irgendein Stoffstück ihn wahrnehmbar störte.

Sie war heute eher züchtig angezogen, hatte heute früh in der Stadtwohnung geduscht und Sachen angezogen, die dort deponiert waren für den Fall, dass man in der Stadt mal Wechselklamotten brauchte: Slip, BH, T-Shirt, Caprihose und sogar Söckchen, wegen der Schuhe, die sie getragen hatte. Sie war ja noch nicht in ihrem Zimmer gewesen heute, sonst hätte sie wohl bereits die Söckchen ausgezogen und die Caprihose gegen einen Rock getauscht – oder das ganze Outfit gegen ein Kleid.

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