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Chapter 3 by Jan1974 Jan1974

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Der vierte Urlaubstag Abends mit den 3 Jungs in die Altstadt

Es war tatsächlich ziemlich genau eine halbe Stunde vergangen, als wir uns dem vereinbarten Treffpunkt näherten. Zu unserer Überraschung fanden wir direkt in der Nähe einen freien Parkplatz – es war bei Weitem nicht so voll, wie wir befürchtet hatten. Die Uhr zeigte kurz vor 22:00 Uhr, als wir aus dem Auto stiegen. Die warme Abendluft umhüllte uns sofort angenehm. Sonja atmete tief ein, schloss für einen Moment die Augen, und entschied dann ganz spontan:

„Die Jacke kann im Auto bleiben. Es fühlt sich so gut an… die brauche ich heute nicht.“

Sie grinste mich frech an und ich wusste genau, dass es ihr nicht nur um das Wetter ging. Ohne Jacke konnte sie ihren Look nun vollkommen ungeschützt präsentieren. Ihre durchsichtige, schwarze Bluse ließ in der Dunkelheit zwar noch Spielraum, doch unter den Straßenlaternen oder beim Eintritt in ein Geschäft würde jeder genau sehen können, dass sie nichts darunter trug. Ihre festen Brüste zeichneten sich unter dem feinen Stoff deutlich ab – die kleinen, festen Nippel wirkten fast wie bewusst in Szene gesetzt.

Ich nickte ihr zustimmend zu und ließ meine eigene Jacke ebenfalls zurück. Es gefiel mir. Nein – es machte mich sogar stolz. Diese Frau… meine Frau, die heute so selbstbewusst in dieser Rolle aufging, die sie für sich – und für uns – entworfen hatte. Ich war nur noch gespannt, wie sich der Abend entwickeln würde.

Hand in Hand gingen wir die letzten Meter zu den Koordinaten, die Tom uns geschickt hatte. Die gepflasterten Gassen der Altstadt wirkten durch die Beleuchtung beinahe verwunschen – kleine Laternen warfen sanfte Lichtkegel auf die weißen Steine, der Wind trug den Duft von Salz, Parfüm und mediterranen Kräutern heran.

Kurz bevor wir den Platz erreichten, auf dem wir uns verabredet hatten, sah mich Sonja noch einmal prüfend an. Ihre Stimme war weich, aber mit einem ernsten Unterton:
„Sag mal… das ist jetzt wirklich okay für dich, oder? Ich mein… du hast den Chat ja gelesen. War das zu viel?“

Ich spürte, dass ihr die Frage wichtig war. Auch wenn sie genau wusste, wie sehr mich diese Rolle reizte, wollte sie sichergehen, dass ich mich nicht unwohl fühlte.
Ich lächelte, fühlte diesen kleinen Stich der Vorfreude tief im Bauch, und antwortete:
„Es war perfekt. Du weißt doch, dass ich genau das liebe… diese Dynamik… diese Rolle. Ich bin vielleicht ein bisschen nervös, aber… vor allem: gespannt. Ich vertraue dir. Und ich will das.“

Sonja lächelte nun wieder und meinte, fast ein wenig spitz:
„Na dann hoffe ich doch, dass wir heute Abend alle ganz besonders böse zu dir sind…“

Sie zwinkerte mir zu, und ich antwortete mit einem schmalen Grinsen:
„Das will ich auch hoffen.“

Dann ließ sie plötzlich meine Hand los – und ging zwei, drei Schritte schneller als ich. Ich merkte sofort, dass es nicht zufällig war. Es war der erste bewusste Schritt ins Spiel. Ich blieb ein paar Schritte hinter ihr, wie automatisch.

Da sah ich sie: eine Gruppe von drei jungen Männern stand an der Ecke. Ich erkannte Luca sofort – schließlich war er der Einzige gewesen, den ich bereits am Pool gesehen hatte. Und als Sonja zielstrebig auf sie zusteuerte, wusste ich: Das waren sie.

Tom war der Erste, der sich aus der Gruppe löste und Sonja einige Schritte entgegenkam. Sie umarmten sich, als würden sie sich seit Jahren kennen, und tauschten einen Kuss auf die Lippen aus, der länger als ein bloßer Begrüßungskuss war.
Tom trat dann einen halben Schritt zurück, ließ seinen Blick über sie gleiten und sagte mit einem breiten Grinsen:
„Wow… ich freu mich echt wahnsinnig, dich wiederzusehen. Und dein Outfit… Hammer. Ganz ehrlich.“

Sonja lachte, strahlte, und sagte charmant:
„Freut mich, wenn’s dir gefällt. Ich hab versucht, mich an deinen Geschmack zu halten.“

„Oh, das hast du – und wie! Ich hab die Fotos ja heute schon genossen, aber live? Das ist eine ganz andere Liga. Dieser Mut, diese Bluse… Wahnsinn, Sonja.“

Dann sah Tom zum ersten Mal bewusst in meine Richtung. Sein Blick war spöttisch, seine Stimme laut genug, dass auch ein paar Umstehende sie hören konnten:
„Und du bist also… Pimmelchen Jan.“

Der Satz schlug ein wie eine Faust in den Magen – unerwartet und direkt. Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. Doch gleichzeitig durchfuhr mich ein elektrisierendes Gefühl. Genau so hatte Sonja es im Chat beschrieben. Genau so sollte es sein.

Etwas stockend antwortete ich:
„Äh… ja, hallo. Freut mich.“

Doch Tom hatte sich schon wieder Sonja zugewandt, als wäre ich keine Antwort wert.

Luca trat nun hinzu, umarmte Sonja ebenfalls herzlich und küsste sie auf die Wange – auch er warf mir nur einen kurzen Blick zu und sagte mit einem kühlen Lächeln:
„Hi, Pimmelchen Jan.“

Ich nickte nur stumm. Auch mein „Hallo“ blieb ungehört.

Nico war der Letzte. Er wirkte zurückhaltender, fast verlegen. Auch er bekam eine zärtliche Umarmung und einen Kuss auf die Lippen von Sonja. An mich wandte er sich mit einem einfachen:
„Hi.“

Ich antwortete ebenfalls nur:
„Hi.“

Während ich danebenstand, sah ich, wie sich Sonja mühelos mit allen drei unterhielt. Sie lachte, sprach über den Tag, wie schön es war, sich wiederzusehen, und wie gespannt sie auf den Abend war. Selbst Nico wurde langsam gesprächiger, während Tom immer wieder kleine Spitzen in meine Richtung einbaute.

Tom:
„Ich hätte nicht gedacht, dass unser kleiner Jan sich wirklich traut, aufzutauchen. Mutig, muss man sagen.“

Sonja lachte.
„Er ist eben ein braver kleiner Ehemann. Immer schön dabei, wenn’s spannend wird.“

Luca:
„Also ich find’s gut. Ein Mann, der weiß, wann er nicht gebraucht wird – das ist selten.“

Sonja zwinkerte ihm zu.
„Und ich weiß es sehr zu schätzen, dass ihr mir dabei helft… ihn immer wieder daran zu erinnern.“

Tom klatschte lachend in die Hände.
„Na dann… was machen wir jetzt?“

Sonja sah sich um.
„Vielleicht einfach losgehen und schauen, wohin’s uns treibt? Eine Bar, ein Laden, ein kleiner Umweg zum Strand? Ich bin offen.“

„So machen wir’s“, sagte Tom, und bot Sonja seinen Arm an. Luca tat es ihm gleich. Ohne zu zögern, hakte Sonja sich bei beiden ein – ihre Mitte war nun fest eingerahmt von den zwei jüngeren Männern.

Nico und ich folgten ihnen – ich leicht zurückgesetzt. Ich hatte nun genau das Bild, das mich auf der Rückfahrt heute schon erregt hatte: meine Frau, lachend und souverän, zwischen zwei selbstbewussten jungen Männern. Ihre transparent schwarze Bluse ließ ihre Brüste verführerisch durchschimmern – besonders immer dann, wenn wir eine der altmodischen Straßenlaternen passierten, die ihr warmes Licht großzügig auf ihren Oberkörper warfen.

Ich sah, wie Passanten Blicke warfen – teils neugierig, teils überrascht. Manche blieben an Sonjas Oberkörper hängen, andere schauten irritiert auf die Dynamik zwischen ihr und den Jungs. Niemand sah uns für ein normales Pärchen.

Als sie dann in eine der kleinen Gassen abbogen – enger, mit Kopfsteinpflaster, links und rechts kleine Läden, Bars, Galerien – spürte ich, wie der Abend richtig begann. Das Spiel war in vollem Gange. Und ich war mitten drin.

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