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Chapter 14 by Jan1974 Jan1974

What's next?

Er traut sich dann doch

„Das ist eigentlich eine geile Idee“, sagte der Mann schließlich, nachdem er den Gedanken ein paar Sekunden verarbeitet hatte. Seine Stimme klang, als wäre ihm plötzlich eine neue Welt eröffnet worden.

Ich lehnte mich ein Stück zu ihm rüber, spielte mit meinem Glas Cola und grinste. „Warum machst du das denn nicht?“, fragte ich mit gespielter Neugier.

Er zögerte kurz, sah zu Sonja und wieder zu mir. „Nun ja … ich will ja die Frau auch nicht vergraulen“, antwortete er schließlich, als wäre das die größte Sorge, die er in dem Moment hatte.

Ich nickte verständnisvoll, warf einen Blick zu Sonja, die sich weiter mit lustvollem Stammeln an Mark schmiegte. „Hm … na ja … ich weiß ja nicht … sie scheint im Moment recht willig zu sein, findest du nicht?“

Er lachte leise, beinahe ungläubig. „Das stimmt natürlich …“ Dann runzelte er die Stirn. „Aber … nicht, dass ihr das dann irgendwann zu viel wird. Könnte ja auch passieren, oder?“

Ich zog die Schultern leicht hoch und nahm einen weiteren Schluck Cola. „Wenn du dich vorsichtig näherst … vielleicht sie erstmal an einer unauffälligen Stelle berührst … ich denke, du merkst dann schon, ob sie das okay findet. Wenn nicht, würde sie dich bestimmt wegschieben oder irgendwas sagen.“

Der Typ schien zu überlegen, seine Augen wieder auf Sonja geheftet. „Ja … das wäre ’ne Option …“ Er klang, als würde er mit sich selbst reden, als müsste er sich Mut zusprechen.

Ich sah ihn mit einem Schmunzeln an. „Weißt du … es gibt noch einen Weg, das herauszufinden.“

Er drehte den Kopf leicht zu mir. „Da hast du wohl recht“, murmelte er und schien sich jetzt endgültig entschlossen zu haben. Mit diesen Worten erhob er sich langsam von seinem Barhocker, fuhr sich mit der Hand über den Oberschenkel, als wolle er sich den letzten Rest Nervosität wegstreichen, und ging dann mit bedachten Schritten auf Sonja und Mark zu.

Ich lehnte mich zurück, beobachtete genau, wie er sich vor Sonja stellte. Er sah sie kurz an, fast als wolle er sich vergewissern, dass sie ihn überhaupt wahrnahm. Dann hob er vorsichtig eine Hand und ließ seine Finger sanft über ihre Schulter gleiten – ganz leicht, als wolle er testen, wie warm ihre Haut war.

Sonja reagierte sofort, ihr Kopf fiel ein Stück zur Seite, die Augen halb geschlossen, und in ihrem lustvollen, gestammelten Ton sagte sie: „Oh … das … das ist ja geil … dass du … zu Hilfe kommst … Los, komm schon … bind … bind deine Hände mit rein … gib’s mir … ich brauch das … ich … ich halt das nicht aus …“

Er sah für einen Moment zu Mark, doch der schien ihn gar nicht zu beachten, so vertieft war er in Sonjas Körper. Und so ließ der neue Mann seine Hände, erst vorsichtig, dann mutiger, zusammen mit Marks Händen auf Wanderschaft über Sonjas Körper gehen. Sie strichen über ihre Seiten, glitten über den warmen Bauch, die Hüften, mal über ihre festen Brüste, die sich in der Abendluft unter den tastenden Händen aufrichteten. Die beiden Männer gaben einander Raum, als hätten sie das schon geübt – der eine ließ den anderen vor, wechselte dann, sodass immer eine neue Hand eine neue Stelle entdeckte.

Sonja stöhnte dabei immer wieder, ihre Stimme ein einziges Sammelsurium aus Lust, gespielter Trunkenheit und Erregung. „Oh ja … das … das tut so gut … bitte nicht aufhören … überall … ich brauch euch … mehr … härter … o Gott, ihr macht mich verrückt …“ Ihre Hände tasteten suchend nach den Armen der beiden Männer, zog sie dichter an sich heran, als wollte sie die Nähe spüren, das Spiel noch weiter anheizen.

Ich lehnte am Tresen, das Glas Cola in der Hand, und genoss einfach das Bild, das sich mir bot. Ich war nicht der Einzige – als ich mich umblickte, sah ich die anderen Männer auf der Terrasse. Ihre Blicke klebten an Sonja, keiner konnte sich dem Anblick entziehen. Und ja, man konnte es ihnen ansehen: sie kämpften mit dem gleichen Problem wie ich. Überall sah ich Hosen, die verdächtig gespannt waren, Bewegungen, die ihre Erregung kaum verbergen konnten. Ein Kollektiv von Männern, gefesselt von dem Schauspiel, das meine Frau ihnen bot.

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