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Chapter 32
by
Mercadus
What's next?
Der Betreiber
Die Tür zum Kinosaal klackte auf wie ein Nackenschuss. Licht brach herein, kalt wie Krankenhausflur. Der Projektor hatte den Geist aufgegeben, mitten im Stöhnen, mitten im Glanz. Licht überall.
Der Betreiber – ein zu dünner Mann mit Lippen wie Fischhaut – stellte sich in die Tür. „Leute, tut mir leid, Kurzschluss oder so. Wir müssen schließen.“
Die Frau, der Dicke, der Wolf wichen zurück wie Zombies. Der Junge rannte überstürzt aus der Tür. Ertappt erwischt. Licht kann ein Teufel sein.
Alles ging blitzschnell
Michelle zog ihr Top hoch, Thomas nun bei ihr. „Scheiß Technik“, murmelte er, dieser göttliche Moment verloren. Sein Blick schweifte immer noch dorthin, wo der andere Typ gestanden hatte – der mit der Lederjacke und den toten Augen.
Michelle richtete ihr Haar, wischt ihre Tränen und den verschmierten Eyliner mit einem Tempo, verstört benutzt. Griff ihre Jacke
Der Betreiber, klein fahrig, unsteter Blick trat zu ihr. Seine Stimme dicht, heiser, billiges Aftershave: „Wenn Sie möchten, drinnen ist’s warm. Im Büro. Können sich da frisch machen.“
Thomas nickte nur, wie jemand, der nicht gern fragt, was gleich passieren wird. Michelle zuckte mit den Schultern, als würde sie jeden Tag von halbwichtigen Männern in schäbige Büroräume eingeladen werden.
Sie ging voraus. Der Flur roch nach feuchtem Teppich. An der Wand hingen Poster von Filmen, die nie für großes Publikum gedreht waren. Das Büro war klein, zu ordentlich für so einen Ort. Auf dem Tisch ein Kamm, eine Flasche Hautöl, ein Pornoheft, Taschentücher, Flasche Wasser.
Der Betreiber deutete auf den Stuhl.
„Ich schließ ab, nicht dass einer reinplatzt.“ Die Tür klickte hinter ihr zu.
Michelle sah ihn an. Der Mann lächelte nicht. Diese Art von neutralem Gesicht, das du in Albträumen siehst, wenn keiner schreit, aber alle wissen, was kommt. „Fühlen Sie sich frei“, sagte er. „Ich hab Zeit.“
Michelle fühlt sich, als würde einer mit der Zigarette näher an ihre Haut kommen, ohne sie je zu berühren.
Thomas lehnte im Flur an der Wand. Die Neonröhre über ihm flackerte wie ein schlecht erzählter Witz. Nervosität in Zeitlupe. Hinter der Tür: Michelle. Und der Betreiber.
Kein Geräusch, kein Schrei. Nur Stille, die sich zu dick anfühlte für ein Gespräch über "Frischmachen".
Thomas trat von einem Fuß auf den anderen. Er hörte nichts – und genau das war das Problem. er hätte sie nicht allein lassen sollen.
Er klopfte.
Einmal.
Zweimal.
Keine Antwort.
Thomas trat einen halben Schritt zurück. Sein Magen machte einen Knoten. „Alles okay da drin?“ Seine Stimme dünn wie ein Streichholz.
Eine Pause. Dann ein leises Lachen – Michelles. Vielleicht. Oder nicht. Es war zu rund, zu weich. Nicht ihr Tonfall. Jedenfalls nicht der, den er kannte.
Wieder dieses Lachen. Diesmal näher an der Tür. Oder in seinem Kopf.
Thomas trat vor die Tür. Seine Hand schwebte über der Klinke, berührte sie aber nicht. Weil er wusste: Sobald er öffnet, ist er entweder lächerlich. Oder es wird schlimmer.
„Ich will Michelle sehen“, sagte er. Aber es klang wie: Ich will wieder die Kontrolle. Ich will wissen, ob ich hier der Zuschauer bin oder das Opfer.
Der Betreiber antwortete nicht. Stattdessen: ein Schritt. Schuhe auf Linoleum. Dann Michelles Stimme, ganz nah: „Du könntest auch reinkommen. Wenn du willst. Oder... draußen weiter träumen.“
Ein Spiel. Ihre Stimme eine Feder mit Rasierklingen. Keine Angst. Keine Wärme. Nur Möglichkeit.
Die Tür ging auf. Thomas trat rein, obwohl sein Magen längst draußen geblieben war. Nie gelüftet, Luft nach abgestandenem Deo, billigem Papier.
Michelle saß auf dem Stuhl wie eine Königin aus einem kaputten Kartenspiel. Herzdame, Beine übereinandergeschlagen, Lippen glänzend, aber nicht frisch. Eher... absichtlich. So wie eine Frau aussieht, wenn sie weiß, dass jemand draußen wartet und leidet.
Der Betreiber stand an der Wand, nicht nah, nicht weit. Irgendwo zwischen Voyeur und Zeremonienmeister. Die Art Mann, die nicht ficken will, sondern beobachten, wie andere sich selbst verlieren. „Setz dich, Cowboy“, sagte er. „Oder bleib stehen. Ist alles dasselbe.“
Thomas setzte sich nicht. Er stand da, wie man in der U-Bahn steht, wenn man zu müde ist für die Welt, aber zu stolz, um sich irgendwo anzulehnen.
„Was läuft hier?“, fragte er. Michelle grinste. „Nichts läuft. Oder alles. Kommt drauf an, wie du’s sehen willst.“
Sie griff nach der Wasserflasche, trank nicht. Drehte sie nur in der Hand. Wie ein Requisit. „Du bist nervös, Thomas.“
„Quatsch.“ Der Betreiber lächelte schief. „Er ist nicht nervös. Er ist... enttäuscht. Dachte, er wär der Hahn im Käfig. Aber plötzlich kräht wer anders.“
Thomas trat einen Schritt vor. „Fick dich.“
„Nein, danke. Schon gegessen.“
Michelle stand auf. Langsam. Eine Frau, die sich sicher ist, dass niemand geht, solange sie noch steht. „Weißt du, was mich anmacht?“, sagte sie. „Wenn zwei Männer nicht wissen, wer hier der Schwächere ist.“
Thomas sah sie an. Und irgendwo unter dem Stolz, dem Ärger, der Eifersucht – war ein Rest von Hunger. Nicht nach ihr. Nicht nach Sex. Sondern danach, nicht außen zu stehen. Nicht der zu sein, der immer nur fragt: Bin ich genug?
Der Betreiber nahm einen Stift vom Tisch, drehte ihn wie eine Zigarette, die er nicht rauchen durfte.
„Also“, sagte er. „Was wird’s, Thomas? Guckst du weiter zu? Willst du endlich wissen, wie sich das ist – wenn du nicht mehr der bist, der das Tempo bestimmt?“
Michelle trat ganz nah an ihn heran. Ihr Atem Minze und Mutwillen. „Oder du gehst. Und weißt nie, was passiert wäre.“
Natürlich blieb er. Nicht aus Mut. Sondern weil Gehen schlimmer gewesen wäre. Ein Hund, der neben der Tür sitzt, obwohl drinnen alles falsch läuft.
Michelle sah ihn nicht mehr an. Sie drehte sich um, streifte langsam ihre Jacke ab, ließ sie auf den Boden fallen.
Der Betreiber zog einen Stuhl in die Ecke. Nicht protzig. Nicht schleimig. Einfach nur: gesetzt. Als wär’s ganz normal, dass ein Mann sich da hinsetzt, wenn ein anderer zusehen will, wie die Welt implodiert.
„Du kannst hierbleiben“, sagte er. „Aber kein Wort. Keine Bewegung. Kein Anspruch.“ Thomas nickte. Halb. Oder zuckte nur. Michelle setzte sich auf die Kante des Schreibtischs, schaute den Betreiber an wie ein Rätsel, das sie nie ganz lösen will. „Mach schon“, sagte sie. Nicht leise, nicht laut. Einfach nur so ...
Der trat näher, berührte ihren Hals, als würde er die Temperatur messen. Alles langsam, alles mechanisch. Als hätten sie das geübt. Oder als wär’s egal. Fuhr mit den dürren gelben Fingern über den Träger ihres Tops, zog ihn nach unten, die kleine Brust frei, die Warze zart rosa, so **** so unberührt so rein. Die Brustspitzen nach oben, harte Nippel. Zerrt den Stoff nach unten, beugt sich vor, leckt daran, braucht diese eine Berührung als Beweis kneifmichwachauf so surreal. Das Pornoheft auf dem Tisch hatte mehr von ihm gesehen als jede Frau und nun diese junge unglaublich schöne Blonde. Ein Mädchen wie es nur Typen wie Thomas bekommen können.... er drückt seine Nase in die duftende Haut. Hände an ihren Hüften, seine Knie weich. Fummelt wie ein pupertärer Nerd zwischen ihren Schenkeln. Kann's nicht fassen, seine erste junge Fotze. Steckt zwei Finger hinein, verblüfft wie leicht das geht. Schiebt sie so tief er kann, spürt Enge, die pochente Hitze, diesen mädchennassen süßen Sirup. Gespinst von Fäden der Erregung.
Nicht die alte fette tropfnasse ausgeleiherte Nutte, die sein Nebenzimmer hatte und er die Miete in ihrer nassen losen Spalte abholen konnte, 3 Minuten für einen ganzen Monat. Die sich ficken lässt wie eine Band, die ihren Hit zum tausendsten Mal spielt und sich fragt, ob das noch zählt.
Thomas sah zu.
Erst war da Neid.
Dann Ekel.
Dann... nichts.
Nur dieses dumpfe Loch im Brustkorb, wo früher mal Stolz oder Begehren oder irgendwas war, das sich wie ein Grund angefühlt hatte. Michelle stöhnte. Nicht gespielt, nicht echt – irgendwo dazwischen.
Der Betreiber war stumm, kalte Augen. Hungrig. Thomas atmete flach. Seine Finger zitterten. Nicht vom Zorn. Vom Dazwischen. Er saß in der Ecke, ein Zuschauer im Kino, ohne Ticket, ein Mann, der merkt, dass alles, was er dachte zu besitzen, nur geliehen war. Und jetzt zurückgenommen wird.
Dann, plötzlich, stoppte alles. Michelle drückte den Betreiber weg, stand auf, trat zu Thomas. „Na?“, fragte sie. „War’s das, was du sehen wolltest?“
Thomas sah sie an. Die Pupillen groß. Der Mund trocken. Die Hose straff. Die Seele leer. „Ich weiß nicht“, sagte er. Michelle lachte. Kurz. Hart. Ein Schlag mit offener Hand. „Dann guck besser weiter. Vielleicht lernst du noch was.“
Sie ging zurück, lehnte sich an die Schreibtischkante, die Brüste leuchten, fest rund einfach perfekt, AI hätte diese Formen nicht besser kreieren können. Unfähig, seinen Blick abzuwenden. Ihre Brust – klein, präzise, fast skulptural – das zarte Spiel von Licht und Schatten enthüllt jede feine Linie, jeden leisen, fast triumphalen Bogen. Die Warzen, wie kleine, freche Wolken, eine erhabene Sanftheit, die alle bisherigen Vorstellungen von Schönheit übertraf. In diesem Moment scheint die Welt stillzustehen so schön.
Ihr Top hängt auf den Hüften, den kurzen Rock schiebt sie hoch, Beine geöffnet, kerzengerade gestreckt. Das Licht fällt genau auf ihr Geschlecht. Glatt, feucht blasse Haut, fast zu ****. wirkt unberührt unschuldig, reckt sich nach vorne, bereit. Sie streicht mit einem Finger die Konturen nach, Blick fest auf Thomas. Seine Show, ihr Spiel. Der Betreiber hat seine Hose offen, steht vor ihr. Sein Penis dünn und lang wie seine Finger, hastiges Treiben der Hand. Geil wie all die Filme die hier im Saal und den Kabinen gelaufen sind. Wichst, glotzt wie hypnotisiert, Überforderung. Nie in seinem gefickten Leben so nah an der Vollkommenheit gewesen. Mädchen, Jugend, lebendig unverdorben und doch versaut. Nicht wie seine Filme, das hier ist ein Lehrfilm über eine junge nasse Pussy "closeup" nur für ihn. Er treibt die Hand über den schlaffen dünnen Schwanz, fern jeglicher Erektion, keine Härte schwillt in seiner Hand. Egal wie sehr er sieht, sie riecht, seine Finger an die Nase drückt um den nassen Duft von Michelle in sein Hirn zu treiben. Weiches malträtiertes Fleisch, hilflos geil schafft er es sein Sperma herauszupressen, will einen Schritt nach vorn näher an die junge Haut. will den Kontakt. Seinen Saft auf ihr verschmieren.
Michelle springt auf, mitten in der Bewegung. Kein Finale, kein Schlussakkord. Einfach: Stopp. Sie sah zu Thomas, ihre Haare klebten leicht an der Stirn, der Blick wie nach einer durchzechten Nacht – kalt, leer, bereit loszulegen. Stößt den blutleeren Typen von sich.
„Komm her“, sagte sie zu Thomas. Nicht liebevoll. Nicht freundlich. Thomas zögerte. „Jetzt“, sagte sie. Schärfer. Wie eine Mutter, die ihr Kind vom Fenster wegholt, weil’s draußen brennt. Er stand auf.
Der Betreiber stand daneben, als wär er nur das Vorspiel gewesen. Der Typ, der die Bühne aufbaut, bevor der richtige Zirkus anfängt.
Michelle trat vor ihn. Langsam. Ihre Hand auf seiner Brust. Druck, nicht Wärme. „Du willst Kontrolle, Thomas? Dann führ. Zeig’s mir. Oder steh einfach da und stirb ein bisschen mehr.“
Er tat nichts. Ihre Lippen am Ohr: „Du hast zugesehen. Jetzt tanzt du mit.“ Dann zog sie ihn an sich Thomas atmete schwer, Herz wie Presslufthammer im Minentunnel.
Michelle küsste ihn nicht. Sie nahm ihn einfach. Nahm seinen steifen harten Prügel in die Hand. Nicht romantisch. Nicht sanft. Sondern wie jemand, der weiß: Wenn du schon im Dreck bist, dann richtig. "Fick" Ein Befehl an jemanden, der längst verloren hat, aber trotzdem die Würfel in der Hand hält.
Der Betreiber stand am Rand, in der nassen Hand den schlaffen Penis, ein ertappter Hühnerdieb, Wieselaugen, Niederlage, sein Gesicht aus Stein. Zuschauer oder Schatten – egal. Er war einfach nur da. Unfähig, nicht in der Lage das auszuführen was der junge Typ nun für ihn übernimmt.
Thomas kommt nach kurzen schnellen Stößen, knallte brutal hinein, zerstörte dieses Bild der Jungfrau, zitterte. Wilde Lust. Sünden. Kirchenstürmer. Reißt die Heiligen von den Wänden. Der Moment, in dem er wusste: Nichts wird mehr so sein wie vorher. Nicht Michelle. Nicht er. Nicht die Art, wie er sich selbst ansah, im Spiegel morgens um sechs. Sie flüstert ihm ins Ohr: „Na siehst du. War gar nicht so schwer.“ Er antwortete nicht.
Vorbei. Der Betreiber stand in der Ecke wie ein Schatten, er war bedeutungslos. Degradiert, ging einfach. Kein Wort. Kein Blick zurück. Tür zu. Welt draußen. Schlich hinaus.
Thomas stand da atemlos. Aber nicht wegen dem, was gerade passiert war. Wegen dem, was er dabei gefühlt hatte. So leer war er noch nie. Michelle zog sich an, als würde sie sich zusammenflicken. Rock, Bluse, Lippen. Alles nur Flicken. Dann stand sie da. Sie sah ihn an. Nicht überlegen. Einfach... erschrocken. Über ihn. Über sich. Über alles
„Thomas ...“, sagte sie leise. Und zum ersten Mal seit Stunden klang der Name in seinem Ohr nicht wie Hohn.
Er hob den Kopf nicht. „Geh einfach“, murmelte er. „Ist besser.“ Sie stand vor ihm. Ihre Hände zitterten. Wie seine. Sie berührte seine Schulter, ganz sacht. Als hätte er Glas unter der Haut.
Er schloss die Augen. „Ich bin kein guter Mensch“, sagte er. „Ich auch nicht.“ Stille. Dann richtete er sich langsam auf. Sie half ihm. Hose, Hemd. Langsam, fast rührend. Jemand, der einen Freund anzieht, der zu viel getrunken hat
Sie gingen raus. Zusammen, zwei Wracks in einem Flur unter Neonlicht. „Wohin jetzt?“, fragte sie. Thomas zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung."
„Ich komm mit.“ Sie liefen durch Pfützen. Kein Regenschirm, kein Ziel. Aber sie gingen nebeneinander. Und in dieser Nacht, in dieser Stadt, zwischen all dem Müll und ihren versauten Fantasien
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1 Verborgen und Versteckt
Thomas und Michelle
Die ersten Wochen ihrer Beziehung waren wie ein Spiel. Thomas wusste, dass sie war, unerfahren. Doch in ihr spürte er das Drängen nach mehr, nach Erfahrungen jenseits der gewöhnlichen Grenzen. Und er wusste, dass er sie formen konnte – langsam, fast unmerklich. Sie war bereit, so schien es ihm. Sie war bereit, sich zu verlieren, ohne es zu wissen.
Updated on Jul 30, 2025
by Mercadus
Created on May 2, 2025
by Mercadus
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