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Chapter 104 by gha93 gha93

What's next?

Der Paketbote

Pia:

Als ich nach meiner ersten Runde nach Hause kam, war niemand mehr da.

Ich nahm ein Handtuch und wischte mir den Schweiß von der Stirn.

Seltsamerweise fühlte ich mich gut. Nicht so erschöpft, wie noch vor ein paar Tagen, als diese "erste Runde" noch mein ganzer Lauf war und nicht nur der erste Teil, den ich schonmal alleine ohne Sophie laufen wollte, um sie nicht noch weiter zu demotivieren.

Der Gedanke machte mich ein wenig stolz. Endlich schien eines dieser dämlichen Programme zu funktionieren.

Vielleicht lag es aber auch einfach an der Pause gestern.

Während ich mich frisch machte, ließ ich in Gedanken den Lauf noch einmal Revue passieren.

Es hatte wirklich Spaß gemacht.

Die neuen Kleider waren super. Ich konnte mich so viel besser darin bewegen.

Und die Blicke, die ich damit von einigen der Männer geerntet hatte, waren auch nicht unangenehm.

Bisher hatte ich mich immer unwohl gefühlt, wenn mich jemand beim Joggen beobachtet hatte, aber heute war es irgendwie elektrisierend.

Warum auch nicht? Ich sah gut aus, oder?

Ich biss mir auf die Unterlippe.

Wie lange Robert heute wohl arbeitete?

Sollte ich vielleicht ...?

Es klingelte.

Ich schob den Gedanken beiseite und ging nach unten.

Als ich die Tür öffnete, stand ein Paketbote vor mir.

Obwohl der Mann schon länger für die Zustellungen bei uns im Ort zuständig war und ich ihn daher zumindest flüchtig kannte, sah ich ihn heute mit ganz anderen Augen.

Er war Ende zwanzig, hatte dunkles, lockiges Haar und war von der vielen Arbeit im Freien braun gebrannt.

Mein Blick blieb an seinen kräftigen Armen hängen, in denen er ein Paket hielt.

Erst jetzt wurde mir klar, dass er etwas zu mir gesagt hatte. Ich hatte es gar nicht mitbekommen.

"Wie bitte?", fragte ich verwirrt und versuchte mich zu konzentrieren.
"Ein Paket für Sie. Würden Sie bitte unterschreiben?", wiederholte der junge Mann freundlich.
"Oh, ja ... natürlich."

Eilig unterschrieb ich auf dem Smartphone, das er mir hinhielt.

Als ich wieder aufsah, bemerkte ich, dass sein Blick auf meinen Ausschnitt gerichtet war.

Ich errötete, sagte aber nichts. Einen Moment später sah er auf, lächelte mich charmant an und reichte mir das Paket.

"D... danke", sagte ich schüchtern.
"Sehr gerne", antwortete der Mann selbstbewusst und sah mir direkt in die Augen.

Ich verspürte den Drang, ihn hereinzubitten, konnte aber gerade noch widerstehen.

Nach einem Moment verabschiedete er sich und ging zu seinem Lieferwagen zurück.

Ich sah ihm nach, oder besser gesagt seinem Hintern, bis er in seinen Wagen gestiegen war.

Als ich die Tür hinter mir schloss, atmete ich tief durch und lehnte mich erschöpft an die Wand.

Was war nur los mit mir?

Aber ich hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Sophie würde bald kommen, und wenn ich dem Drang, der sich gerade in mir aufbaute, nachgeben wollte, musste ich mich beeilen.

Schnell ging ich in mein Zimmer, machte es mir auf dem Bett gemütlich und glitt mit der Hand in meine Leggings.

Seltsam. Noch vor zwei Tagen war mir der Gedanke an Selbstbefriedigung noch völlig fremd gewesen. Aber gerade konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie ich es schaffen sollte bis zu Roberts Rückkehr durchzuhalten, ohne mich anzufassen.

Es war einfach so schwer ... und warum sollte ich überhaupt dagegen ankämpfen?

Also tat ich das einzig Richtige, rief mir den knackigen Hintern des Paketboten in Erinnerung und fing an, mich zu berühren.

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