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Chapter 19 by ann03 ann03

Wohin wird Sue geführt?

Eine kleine moderne Gefängniszelle

Etwa ab der Mitte des Gangs sehe ich auf der linken Seite einige Doppeltüren, die sehr massiv wirken. „Das sind die robusten und schallisolierten Zellen für Sklaven und andere Ungehorsame.“

Vor der zweitletzten Tür bleibt Max stehen. Links gibt es einen schmalen Türflügel mit einem kleinen Guckfenster oben und einer maximal einen halben Meter hohen Öffnung unten. „Sklavin Sue, siehst du die Öffnung da unten? Da kriechst du nun in dein Revier!“ Ich antworte spontan, ohne lange zu denken: „Oh nein, da schaffe ich es nicht rein.“ Prompt folgt ein harter Schlag auf meinen Hintern.

Ich realisiere, dass Max keine Widerrede duldet, gehe auf die Knie und zwänge mich auf dem Bauch durch die Öffnung. Der Raum ist dunkel. Im wenigen Licht, das durch die Öffnung fällt, scheint er ziemlich klein. Nachdem ich es in den Raum geschafft habe, wird die Luke verschlossen und ich bin im völligen Dunkel. Ich taste mich entlang des gepolsterten Bodens und stoße bald an blanke Wände.

„Sklavin Sue, willkommen in deiner Zelle“, höre ich eine synthetische Frauenstimme sagen. „Ich bin Kana, deine virtuelle Assistentin. Sage Hallo, Kana!“ Ich bin irritiert und schweige. Nach einiger Zeit fährt die Stimme fort: „Sklavin Sue, ich warte nicht gerne! Willst du bestraft werden?” „Nein“, sage ich mit Schrecken und ergänze schnell: „Hallo Kana“.

Langsam geht das Licht im Raum an. Ich realisiere, dass dieser kaum größer als ein Doppelbett ist, leicht über zwei Meter breit, tief und hoch. Der ganzen Boden ist mit plastiküberzogene Matte bedeckt, der Decke und zwei Seitenwänden sind verspiegelt. Auf dem großen Türflügel, der etwa 1,5 m breit ist, gibt es einen großen Bildschirm mit einem großen Porträt von mir und dem Text „Willkommen, Sklavin Sue”.

Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es in der Mitte einen Klappsessel an der Wand. Rechts davon gibt es eine Schiebetür zu einem leeren Schrank und links davon eine Schiebetür zu einem Mikro-WC- und Wasch-Raum, der nicht größer als ein kleiner Gardaroben Schrank ist. Da ich hier keine Kleider und andere Textilien habe, fürchte ich, dass ich nackt auf dem Boden schlafen muss. Immerhin ist der Boden weich und angenehm warm.

„Sklavin Sue, ich wünsche dir eine gute Nacht. Wenn du etwas brauchst, sag mir Bescheid. Ich selber brauche keinen Schlaf. Sage jetzt Licht aus.“ Dass es hier in der Zelle ein KI-gesteuertes Sprachsystem gibt, ist eine unerwartete Überraschung, aber ich finde es auch spannend. Kaum habe ich „Licht aus” gesagt, bin ich im völligen Dunkel.
Dann sage ich laut: „Kann ich eine Bettdecke bekommen?” Die Antwort kommt sofort: „Heute ist es warm, darum gibt es keine Bettwäsche oder Decken.“

Also lege ich mich auf den Boden. Es ist angenehm warm und nicht zu hart. Einzig der glatte Folienbezug braucht etwas Gewöhnungszeit. Meine Gedanken kreisen um die intensiven Erlebnisse der letzten Stunden, um die brutale **** und schließlich die doch sanftere Behandlung. Ich bin so erschöpft, dass ich bald einschlafe.

Was folgt in Nacht oder Morgen?

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