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Chapter 14 by ann03 ann03

Was macht das Team Peter und Maya

Petra wird Patientin

„Das ist ein guter Spielplatz, oder, Peter?“, sagt Maya. „Jetzt brauchen wir nur noch einen Patienten.“
Ich spüre, wie sich meine Anspannung blitzartig erhöht. Peter fragt mich auch prompt, ob ich bereit bin, seine Patientin zu sein. Ich sage klar und deutlich: „Nein, das mache ich nicht.“

„Das gilt es zu respektieren“, antwortet Peter trocken. „Schauen wir, wer die Rolle übernimmt.“
Jetzt ist meine Panik erst einmal vorbei. Es tut gut zu spüren, dass meine Entscheidung akzeptiert wird. Tobi lehnt ebenfalls ab: „Ich bin neu hier und möchte vorerst nur zuschauen.“

Es folgt eine lange Debatte, wer Patient sein möchte. Bald zeichnet sich ab, dass Urs und Doris dies auch nicht möchten. Maya signalisiert, dass sie im äußersten Notfall bereit wäre, die Rolle zu übernehmen. Sie würde aber lieber dem Arzt als Schwester assistieren, so wie es sich Doris wünscht. Sie sagt: „Im Club würden wir schon jemanden finden, der gerne Patient ist. Viel schöner wäre es aber, wenn dies jemand aus unserer Gruppe wäre, damit wir unter uns spielen könnten.“

„Oh“, murmle ich und ahne, dass Maya nach den klaren Absagen von Tobi, Urs und Doris mich im Auge hat. Mein Puls rast, noch bevor Maya ein Wort zu mir sagt. Und tatsächlich versucht Maya mit viel Geschick, mir die Rolle schmackhaft zu machen. „Komm schon, es ist nur ein bisschen Spaß. Du wirst eine tolle Zeit haben.“ Wenn sie Peter assistiert, schaue sie, dass es mir gut geht und ich jederzeit „Stopp” sagen kann.

Sowohl mein Gefühl als auch mein Verstand sagen Nein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein fremder Mann vor den Augen von Tobi mit mir spielt. Ich sage: „Nein, ich will wirklich nicht”, schaue Tobi in die Augen und warte ab. Er zeigt keine große Reaktion, ich denke, dass er sich nicht wohlfühlt und mein „Nein” somit richtig ist.

Eine kurze Zeit sind alle still, dann irritiert mich Tobi mit den Worten: „Petra, sei doch patient!” Ich schaue Tobi irritiert an und bringe kein Wort heraus. Nach einem längeren schweigenden Blick sagt Tobi in sanfterem Ton: „Petra, ich wünsche es mir.”

Nachdem auch Tobi mich als Patientin sieht, versucht Maya, meine Hemmungen zu nehmen. Ich spüre, wie ich immer mehr die Kontrolle verliere. Als mir Tobi auch noch zulächelt, spüre ich einen gewissen Reiz, mich auf dieses Spiel einzulassen. Was ändert sich schon, wenn Besucher etwas mehr nackte Haut von mir sehen? Was verliere ich schon, wenn ich mich auf ein erotisches Abenteuer einlasse?

Ich bleibe bei meinem Nein und denke: So leicht kriegt ihr mich nicht. Maya lächelt mir zu und scheint dies zu akzeptieren. Ich bin sogar etwas enttäuscht, dass sie nicht nachhakt.

Bald ist meine Ruhe wieder vorbei. „Petra, gehen wir jetzt zum Arzt?“, fragt mich Maya jetzt für alle klar hörbar mit vollem Ernst. Ich bringe kein Wort mehr heraus.

Wie wird Patientin eingeführt

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