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Chapter 33

Was wird mein erster Auftrag?

Sportbekleidung

Mit Bakaris Auto fahren wir einige Straßen entlang zu einem modernen Sportgeschäft. Schon am Schaufenster lässt sich erkennen, dass es hauptsächlich um Outdoorsports geht. Neben dem üblichen Sortiment kann man schon von außen eine große Auswahl an Bademoden erkennen. Zusammen mit Bakari betrete ich das Geschäft. Ein älterer Herr, der ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat, kommt stürmisch auf uns zu. „Hallo Bakari!“, schüttelt er Bakari’s Hand. „Und du musst Jana sein, aus Deutschland und sprichst perfekt spanisch. Du siehst umwerfend aus. Genau richtig für unsere Social Media Kanäle, Website und unsere Broschüren.“, schmeichelt er mir.

Bakari stellt mir Vincent vor und erklärt mir, dass er ihm schon die Fotos von unserem Volleyballspiel geschickt hat. „Bakari hat mir ein paar Fotos und Videos von dir geschickt. Den Jungs hast du ja mal ganz schön gezeigt wie man Volleyball spielt. Ich bin beeindruckt. Du bist genau das was ich gesucht habe. **** sportlich, süß und bildhübsch. Du passt perfekt zu unserer Produktauswahl. Wir möchten Aufnahmen von dir beim Sport machen. Kurze Videos für TikTok und Instagram Reels und natürlich auch Fotos. Für uns ist wichtig, dass alles nicht gestellt aussieht. Bakari hat mir das Konzept vorgestellt und es ist wirklich super kreativ. Dass du dich die nächste Zeit beim Sport von einem Film- und Fototeam begleiten lässt, ist für uns wirklich der Model-Traum. Wir haben ewig danach gesucht. Wir haben anhand des Portfolios, dass uns Bakari zugeschickt hat schon eine Auswahl an Kleidung für dich zusammengestellt.“, sprudelt es nur so aus Vincent heraus, während ich Bakari einen fragenden Blick zuwerfe. Vincent plappert einfach weiter: „Joggen, Gym, Volleyball und Beach Wear hat uns Bakari als Themenfelder genannt. Ich hätte da noch einen Vorschlag. Wir haben auch Surfbretter und Bodies im Angebot. Kannst du dir vorstellen ein paar Surfstunden zu nehmen? Natürlich auf unsere Kosten und dich dabei shooten zu lassen?“. Ich nicke kurz: „Ich habe tatsächlich mehrmals in Frankreich gesurft. Ich war dort mit meiner Ferienfreizeit und habe 3 mal und habe Surfstunden genommen.“. Bakari und Vincent schauen mich überrascht an: „Du steckst voller Überraschungen. Gibt es einen Sport den du nicht kannst? Tatsächlich haben wir eine Kooperation mit der Surfschule. Du solltest dann trotzdem die Surfstunden nehmen. Dann bekommt Mike auch schöne Promovideos und Fotos.“. Ich nicke eifrig und werde zu einer Umkleidekabine im ersten Stock des Gebäudes geführt.

Als erstes wird mir ein schwarzer wirklich sehr knapper String zusammen mit einem weißen Sport BH und Gym-Shorts in Pink von einer Angestellten in die Kabine gereicht. Ich ziehe das Outfit an und betrachte es in Spiegel. Der Sport-BH ist wirklich sehr knapp. Meine kleinen Brüste werden gepusht und der Rücken ist fast offen. Die üblichen Pads in Sport BHs, die normalerweise die Brustwarzen bedecken, wurden entfernt. Meine kleine Brustwarzen zeichnen sich deutlich unter dem BH ab. Die Hose ist ebenfalls nicht komplett blickdicht und so schimmert auch der schwarze String hindurch. Ich verlasse die Umkleide und präsentiere Vincent und Bakari im Geschäft das Outfit auf einer Art Laufsteg vor einer großen Fensterfront, durch die mich das Licht der Sonne erhellt. Beide nicken und diskutieren fleißig über mich und das Outfit. Ich fühle mich ein wenig wie bei einer Fleischbeschauung. Und da ist es wieder. Ganz plötzlich. Diese Kribbeln zwischen meinen Beinen. „Streck mal deine Zunge hinaus, Jana.“, sagt Bakari. Ich bin verwirrt, aber mache was er mir sagt. Mein neues Piercing mit den pinken Kugeln blitzt hervor. „Passt perfekt zur Shorts, wusste ich es doch.“, lacht Bakari. „In diesem Outfit müssen wir unbedingt Fotos und Videos machen, in denen du unschuldig und frech die Zunge heraussteckst.“, fügt er hinzu. Vincent nickt nur eifrig und begeistert. Die nächsten zwei Stunden vergehen im Flug. Outfit um Outfit muss oder darf ich anprobieren und präsentiere ich im Anschluss Bakari und Vincent, die zusammen jedes dieser Outfits diskutieren. Eines haben diese Outfits gemeinsamen. Sie zeigen sehr viel Haut. „Sex sells“ hatte Bakari mit gesagt und die ganzen String Bikinis und knappen Beachvolleyballhöschen und Sport BHs sind wirklich darauf ausgelegt eine Frau, in diesem Fall eben mich, zu präsentieren.

Das letzte Outfit würde nun kommen. Ein Body zum surfen. Ich bin schon erleichtert, dass mein Körper nun bedeckt wird. Vincent schaute mich mit jedem Outfit lüsterner an. „Sex sells“ hat offenbar auch auf ihn eine Wirkung. Wieder reicht mir die Angestellte ein Outfit. Der Body ist anders als erwartet. Ich ziehe mich aus und steige in den schwarzen Surfsuit. Das Material ist dicker. Fast schon wie ein Neoprenanzug. Die Ärmel sind lang und auf dem Rücken ist nur ein großer ovaler Ausschnitt, der fast meine komplette Wirbelsäule freigibt. Noch deutlich ungewöhnlicher ist allerdings, dass es sich um einen String handelt. Meine komplette Hüfte liegt frei. Der String ist sehr hoch geschnitten und die Träger, bzw. der eigene Body beginnt erst über meinen Hüftknochen. Im Spiegel schaue ich so auf meinen Hintern. Das Outfit ist **** aufreizend. „Zum Glück wurden meine Haare im Intimbereich durch Noe mit dem Laser dauerhaft entfernt, sonst würde das schrecklich aussehen.“, denke ich mir. Ich bin immer noch nervös wenn ich mich hier so fast nackt den Kameras und Bakari und Vincent präsentiere, aber naja, ich wurde ja auch schon nackt gefilmt und fotografiert. Nachdem ich auch den Surfsuit präsentiert habe, kann ich mich wieder anziehen. Zwei Angestellte tragen riesige Kartons mit Outfits für mich in einen Van. Bakari und ich setzen uns wieder ins Auto. Er schaut mir tief in die Augen: „Das war richtig gut. Es lief noch viel besser als erwartet. Vincent ist begeistert von dir. Allerdings wäre da noch etwas. Ich muss dir etwas vorschlagen. Vincent hat dein Zungenpiercing sehr gefallen. Er war mit der Surfschule eigentlich erstmal der einzige Auftrag für dich. Vincent hat mich jedoch auf eine Idee gebracht. Vor einiger Zeit haben wir darüber diskutiert was es braucht, um Aufmerksamkeit insbesondere auf Social Media zu generieren und Produkte zu verkaufen. Sex sells war das Ergebnis.“, Ich schaue ihn skeptisch mit hochgezogener Augenbraue an. „Klingt blöd, aber ist so. Wir posten Videos von attraktiven, nein heißen Frauen auf Social Media. Vorzugsweise Reels und siehe da: Die Männer schauen sich das an, besuchen den Shop per Verlinkung und finden Produkte für sich. Das ist kein Scherz. Ich habe nun einen Vorschlag für dich. Entweder du bekommst weiter ab und zu einen Auftrag von mir und modelst hauptsächlich Sportbekleidung oder wir gehen einen anderen Weg. Viele Aufträge, fast täglich, aber dafür musst du wirklich offen für alles zu sein und dich auf Veränderungen einzulassen. Wir suchen ein Mädchen, dass **** ist, gerne ihren Körper zeigt und nach Sex schreit. Dieses Mädchen haben wir noch nicht gefunden. Ich glaube aber, dass du das sein kannst. Vincent hat das in dir gesehen, als du dein Zungenpiercing präsentiert hast. Du bist süß, aber das Piercing schreit nur eins: Ich blase gerne. Und da ist es wieder. Sex Sells! Du kannst entscheiden, ob du dieses Mädchen, dieses Model sein möchtest und willst. Du musst dann allerdings lernen dich und deinen Körper zu lieben und ihn zu präsentieren. Ansonsten bleiben wir wahrscheinlich leider bei den zwei Aufträgen.“, setzt Bakari fort. Ich bin überrascht und auch überfordert. „Kann ich das sein?“, frage ich mich. „Was stellt ihr euch unter diesem Mädchen vor?“, frage ich. „Schwierig zu beantworten. Das entscheiden die Kunden. Dir muss aber klar sein, dass du viel Haut zeigen wirst. Du wirst deinen Charakter anpassen müssen. Ich sage es nur ungern, aber wir suchen eine Puta, eine Bitch, eine kleine Schlampe. Und es reicht nicht diese zu spielen. Du musst diese sein, Jana. Guck mich an. Ich glaube du kannst das. Nein, du bist das Jana. Du bist eine kleine Schlampe und das perfekte Model für uns.“, Antwortet Bakari.

Ich bin entsetzt, aber das Kribbeln zwischen meinen Beinen verstärkt sich immer weiter. Anstatt empört Bakari meine Meinung zu geigen, mache ich mir Gedanken über seine Worte. „Bin ich eine Schlampe?“, frage ich mich. Nach einigen Sekunden, in denen mich Bakari mustert und meine Gedanken und Gefühle sich überschlagen ertönt seine Stimme wieder: „„Brauchst du noch einen weiteren Beweis dafür? Jede andere Frau hätte mich jetzt angeschrien. Aber nicht du. Sag es mir! Sag was du bist!“.

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