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Chapter 23 by Ozwalt Ozwalt

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Gregs Grundsätze

"He, Du Armer, wir hatten jetzt schon jede Menge Spaß und Du hattest noch gar nichts davon." Sabine hatte etwas Mitleid mit dem Besitzer des Hengstschwanzes. "Dochdoch," grinste der, "mach Dir mal keine Sorgen. Ich genieße alles, was ihr hier macht. Sogar, wie Du Jess gerade in der Arschkerbe stocherst." Die beiden Mädchen blickten erstaunt auf Greg. Es stimmte, Jess lag auf Sabines Arm, mit dem Po direkt auf der Hand, ein Finger lag in ihrer Kerbe und versuchte, an ihre Rosette heranzukommen. "Das kannst Du doch unmöglich sehen?"

"Du glaubst nicht, was ich alles sehe. Kein Detail entgeht mir. Sabines verschmitztes Grinsen, wenn sie langsam versucht, weiter vorzudringen, Dein leichtes Zucken, wenn sie wieder einen Millimeter geschafft hat und das Bettlaken verschiebt sich minimal, das kann nur eines bedeuten. Schau, wie Sabines Mumu zuckt, wenn ich erzähle, dass ich alles sehe, und schon wieder. Du bist genauso exhibitionistisch wie Jess. Es macht Dich an, wie ich Dich ansehe."

Sabine konnte nur zustimmen, wenn sie es auch eigentlich jetzt erst wirklich vergegenwärtigte. Nackt Motorrad fahren? Die Show in der Eisdiele? Lesbische Spiele unter den Augen eines Fremden? Ja, wenn das kein Exhibitionismus war, was sonst? Und auch andere Gelegenheiten wurden ihr gerade klarer. Wenn sie beim Kellnern, recht lose Oberteile anhatte, so dass sie beim Bedienen tiefe Einblicke gab, diente das nicht nur der Trinkgeldmaximierung. Nein, es hatte sie auch geil gemacht, Fremden diese Einblicke zu geben.

"Wie kommt es, dass Du so eisern durchhalten kannst? Hier liegen zwei wirklich hübsche Mädchen vor Dir, nackt, die es außerdem miteinander treiben. Ich kenne niemanden, der nicht schon längst über uns hergefallen wäre."

"Ich habe zwei Grundsätze, die mir sehr wichtig sind. Der erste ist: 'Don't fuck in factory' oder auch 'Wo man frisst, da scheißt man nicht'. Vereinfacht gesagt, ich fange nichts mit Kolleginnen oder Mitbewohnerinnen an. Meine letzte WG war ein gutes Beispiel. Wir waren zu dritt, mein Kumpel und noch ein Mädchen. Wie es so kam, die beiden verliebten sich, alles super. Hat mich nicht gestört, im Gegenteil. Ich fand es super, wenn sie miteinander rumgemacht haben. Alles nicht so offen wie wir hier mit Euch, aber einmal haben sie während eines Filmeabends miteinander gepoppt und dachten, ich würde es nicht mitbekommen. Unter der Decke auf dem Sofa, ich auf einem Sessel direkt nebendran. Es war geil."

"Ich dachte, es wäre ein Problem?", fragte jetzt Jess. "Naja, irgendwann verzofften die sich und vertrugen sich auch nicht mehr. Es lag nicht an mir, ehrlich. Wenn man zusammen wohnt, kann man sich nicht aus dem Weg gehen, so wurde es immer schlimmer. Und irgendwann stellte sich heraus, dass beide eine neue Wohnung gefunden hatten und ausziehen wollten. Getrennt voneinander natürlich. Alleine konnte ich die Wohnung nicht bezahlen, glücklicherweise konnte ich dann hier einziehen. Jedenfalls nahm ich mir vor, keine Beziehung mit Mitbewohnerinnen aufzunehmen."

"Aber Mitbewohnerinnen beim Sex zuzuschauen passt da rein?"

"Naja, Jess hat diese Regel schon ganz schön gedehnt, muss ich gestehen. Hätte ich mich damals im Suff nicht verplappert, wäre das nie passiert. Weil es aber so gut passt, dass sie sich zeigt und ich gerne zugucke wie sie sich zeigt, kann ich damit sehr gut leben."

"Und Dein anderer Grundsatz?" Sabine wollte es genau wissen.

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