Chapter 91
by
Uwe37073
Wie geht es mit Sabrina und John weiter?
Ein anderer Blickwinkel
POV Jörg (Ehemann von Sabrina)
Es ist ein etwas seltsamer Morgen. Nachdem ich den Morgen mit ein paar Besorgungen verbracht habe, wundere ich mich das Haus noch immer komplett alleine vorzufinden. Klar mein Sohn Julian hat so sein eigenes jugendliches Leben und sicher mehr zu tun als bei seinen Eltern zuhause zu sein, doch das meine Ehefrau Sabrina seit gestern Abend, wie vom Erdboden verschluckt ist schon eher. Klar hat sie gesagt, dass sie mit Nina unterwegs war und ja sie hat eine kurze Nachricht geschrieben, dass sie die Nacht nicht nachhause kommt. Doch alles in allem ist das schon etwas merkwürdig. Seit ein paar Wochen verhält sich Sabrina schon anders als sonst, wenn ich so darüber nachdenke.
In Gedanken verloren schlendere ich den Flur in Richtung des Wohnzimmers entlang. Alles ist ruhig, während ich alleine in unserem Haus umher laufe. Ich werfe einen Blick durch das verlassene Wohnzimmer, wobei mein Blick einen kurzen Moment auf dem großen Sofa hängen bleibt. Etwas verbittert gleiten meine Gedanken an jüngere Tage zurück an denen ich mit Sabrina und unserem damals noch kleinen Sohn viel gemeinsame Zeit dort verbracht habe. Doch statt die Zeit nun mehr zu zweit wieder dort zu verbringen entsteht immer mehr das Gefühl einer Entfremdung. Klar ich habe viel mit der Arbeit zu tun was meistens sogar viele Abende kostet, klar ist Sabrina dann viel alleine Zuhause und ich weiß, dass sie das nicht gerade gut findet.
So alleine in meinem Haus schleichen sich viele traurige Gedanken durch meinen Kopf. Nach einigen Minuten reiße ich dann meinen Blick von dem Sofa, um dann den Weg in Richtung Schlafzimmer zu gehen. Erst steige ich mit langsamen Schritten die Treppe hinauf, bis ich durch den ordentlichen Raum gleite in dessen Mitte ein großes Doppelbett steht. Kurz bleibt mein Blick auf der Bettseite hängen in der ich die Nacht alleine geschlafen habe, bevor diese auf die ungenutzte Seite meiner attraktiven Ehefrau gleiten. Wieder fahren viele wehleidige Gedanken durch meinen Kopf. Ich kann mich an wilde, heiße Nächte in diesem Bild erinnern, in denen ich und Sabrina das Bett durchgewühlt haben. Doch wie die kuscheligen Zeiten auf dem Sofa, sind auch diese wilden Zeiten mehr und mehr dem Alltag zum Opfer gefallen. Schmerzlich wird mir bewusst, dass vieles daran an mir und meinem Arbeitsalltag liegt.
„Ich sollte in Zukunft wieder mehr Zeit mit meiner Frau verbringen, nicht dass diese Einsamkeit irgendwas mal dauerhaft wird“ sage ich leise in den einsamen Raum, während meine Augen durch das Zimmer fahren.
Merkwürdigerweise wird mir erst jetzt bewusst, dass an dem großen Kleiderschrank eine dunkle Jacke von Sabrina hängt. Mit langsamen Schritten nähere ich mich der Jacke, welche eine neue Errungenschaft von Sabrina sein muss. Als ich diese dann packe und über meinen Arm legen will, fällt plötzlich etwas aus der Tasche der Jacke zu Boden. Verwundert über den Inhalt bücke ich mich, um die beiden kleinen Dinge aufzuheben. Erst als ich die rote Plastikverpackung zwischen meinen Händen spüre, sehe ich was ich dort in den Händen halte. Es sind zwei ungenutzte Kondome. Zwei Kondome, die eben noch in der Jacke meiner Ehefrau gewesen sind. Perplex lasse ich die Jacke zu Boden fallen. Meine Augen werden immer größer, während sich in meinem Kopf bereits die wildesten Gedanken zusammenspinnen.
Als ob das nicht noch genug wäre, höre ich mit einem Mal, wie unten die Wohnungstür geöffnet und geschlossen wird. Mit ein wenig Lärm im Flur höre ich dann die Stimme von meiner Frau nach mir rufen.
„Jörg? Wo bist du?“ ruft sie laut. Doch ich kann ihr in diesem Moment nicht antworten. Ich weiß nicht was ich tun soll.
„Soll ich sie mit der Situation konfrontieren? Soll ich so so tun als ob nichts wäre und erstmal abwarten ob das alles wirklich ein Indiz für das Undenkbare ist?“ rasen die Gedanken durch meinen mehr als aufgewühlten Kopf ohne sich einig zu werden, was ich tun soll. Doch dann höre ich wie sich die Schritte mir immer mehr nähern und ich innerhalb weniger Sekundenbruchteile entscheiden muss, bevor meine Frau mich hier finden wird. Ohne es wirklich durchdacht zu haben schnappe ich mir die Jacke, nehme die zwei Kondome und lege sie zurück in die Jackentasche. Im letzten Moment kann ich mich noch aufrichten, bevor meine Frau das gemeinsame Schlafzimmer erreicht, um dann in der Tür stehen zu bleiben. Sogleich liegt mein Blick auf meiner attraktiven Frau, deren Wangen leicht gerötet sind. Ihr buntes Sommerkleid umhüllt ihren Körper perfekt und betont damit ihre außergewöhnlichen Kurven. Sogleich sehe ich, wie ihr Blick zu ihrer Jacke gleitet, die nun wieder über meinen Arm liegt. Für eine gefühlte Sekunde vergrößern sich ihre Augen, bevor sie wieder das Wort ergreift.
„Jörg, was tust du hier? Wieso antwortest du mir nicht?“ fragt sie sogleich, ohne dabei ihren Blick von ihrer Jacke zu lösen. Ich spüre sogleich, wie mein Herz anfängt zu rasen und ich überlege, wie ich jetzt am Besten reagieren soll.
„Hallo mein Schatz, ich habe dich einfach nicht gehört und wollte hier etwas aufräumen, bis du nachhause kommst…wie war es denn mit Nina?“ sage ich möglichst unauffällig, ohne dabei meinen Blick von meiner Ehefrau zu lösen.
„Ach alles super, es wurde nur ein wenig zu wild…äh wild in Form von ****, deswegen bin ich direkt bei ihr geblieben…ich wollte dich nicht aus dem Bett reißen“ erklärt sie sich ohne das ich es wollte, wobei ihre Wangen einen Funken mehr rot gewinnen und ihre Augen für einen merklichen Moment in Richtung Boden gleiten.
„Weißt du Sabrina, ich denke wir sollten mal wieder einen schönen Abend zusammen verbringen. Lass uns heute Abend was essen gehen, jetzt wo Julian mehr weg als hier ist“ ergreife ich nach einigen schweigsamen Sekunden wieder das Wort. Obwohl ich ein gewisses Misstrauen gegenüber Sabrina verspüre und ihr Verhalten schon sehr merkwürdig ist, möchte ich die Chance nutzen es endlich wieder besser zu machen. Es besser zu machen und mit meiner Frau wieder mehr Zweisamkeit zu verbringen.
„Oh…ja sehr gerne…das kommt etwas überraschend“ erwidert sie mit weicher Stimme und schenkt mir ein herzerwärmendes Lächeln. Ich gehe nun einige Schritte auf meine Ehefrau zu, umschließe ihre Taille und gebe ihr einen kurzen Kuss auf ihre seidenweichen Lippen.
„Super, dann freue ich mich schon mal auf einen schönen Abend mit dir“ sage ich abschließend nachdem ich den Kuss beendet habe, um mir heimlich dabei zu denken, dass ich sie in den nächsten Tagen mal gut im Blick behalten sollte.
Wie geht es jetzt mit Sabrina weiter?
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Updated on Apr 2, 2026
by Uwe37073
Created on Jul 16, 2020
by Uwe37073
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