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Chapter 3 by Koala50 Koala50

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Das erste Opfer

„Frau Becker, bitte setzen sie sich. Möchten sie zu ihrem Kaffee auch ein Stück Kuchen haben ?“ Carina fragte die ahnungslose Bankangestellte, die sich gerade mit Holger auf die Stühle des Bauernstüberl setzte.

„Ja Bitte und wenn es geht, dann hätte ich gerne 2 Stück Zucker in meinem Kaffee“, sagte die Bankangestellte und unterhielt sich mit Holger, während Carina in die Küche ging. Carina musste lächeln und führte ein Selbstgespräch. „Jaja, du bekommst alles in den Kaffee was du verdienst.“ Carina schnitt ein großes Stück herunter, damit Frau Becker auch sicher lange blieb. Danach fühlte sie ein großes Kaffeehäferl bis zum Anschlag an und gab wie gewünscht 2 Stück Zucker hinein. Zusätzlich öffnete sie ein bestimmtes Fach in der Küche und holte ein Fläschchen heraus. In dieser Flasche war ein sehr starkes Beruhigungsmittel für Ihre mittlerweile verstorbene Mutter. Ein paar Tropfen und nach weniger als 10 Minuten war die Person willenlos und man konnte mit ihr machen was man wollte. Carina gab 5 Tropfen hinein und ging zu Frau Becker und zu ihrem Bruder ins Bauernstüberl.

„Bitte Frau Becker, ich habe ihnen einen großen heißen Kaffee gemacht und natürlich auch ein großes Stück Kuchen herunter geschnitten. Greifen sie zu, genießen sie die Wirkung von meinem Kaffee.“ Innerlich lachte Carina, da sie wusste, dass diese arrogante Tussi bald ihr und ihrem Bruder gehören würde. Die ahnungslose Bankangestellte trank sofort einen großen Schluck vom Kaffee und aß genüsslich den Kuchen. Sie erzählte dem Geschwisterpaar die genauen Schritte einer Zwangsvollstreckung während ihr immer mehr schlummeriger wurde.

„Ich weiß nicht was los ist?“ sagte Frau Becker zu Carina. „Irgendwie ist mir schlecht und bin mega müde. „Vielleicht sollte ich besser in die Bank fahren und mich aus ruhen.“

Carina erhob sich von ihrem Sessel und ging zu Frau Becker. „Du Schlampe wirst nirgendwo hinfahren. Du wirst jetzt einmal selbst erleben, wie es ist erniedrigt zu werden!“ Bevor die Bankangestellte was sagen oder reagieren konnte, wurde ihr schwarz vor den Augen und saß nur mehr teilnahmslos da.

Holger wusste sofort was seine Schwester getan hatte und war gespannt, wie es weiterging.

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