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Chapter 12 by ann03 ann03

Gibt es Möglichkeit zu schlafen?

Ein etwas anderes Schlafzimmer

Inzwischen habe ich auch das dunkelrote Kleid angezogen. Bin froh überhaupt etwas tragen zu dürfen, begeistert bin ich so aber trotzdem gar nicht.
In diesem Kleid, das bis unter die Knie reicht, unten beidseitig bis zur Hüfte offen ist, sehe ich ja noch doofer aus als nackt, die Brüste sind nicht bedeckt und durch das Kleid gar noch angehoben, so richtig zur Schau gestellt.

'Ich denke es ist Zeit für etwas Schlaf, ich bringe dich bald auf dein Zimmer. Jetzt kannst du das WC aufsuchen, Zähne putzen, etc. Nachher kommst Du hierher zurück.' Ich bin glücklich, dass ich wenigstens einen Moment alleine habe. Zurück im Wohnzimmer sehe ich wie er eine Hundeleine aus der Tasche nimmt und am Halsband einklinkt. Dann werde ich in ein mickriges Zimmer mit nur einem Metallbett mit Plastiküberzogener Matratze und nur einem kleinen Kissen gebracht.

"Für eine Sklavin reicht das allemal, damit die Sklavin die Nacht nicht flieht gibt es noch gewisse Sicherungsmassnahmen".
Dann verbindet er mit einem kurzen Stahlseil meine Hände mit dem Halsband. Am Halsring befestigt er ein weiteres Seil von geschätzt 1.5m Länge, das andere Ende fixiert er am Metallbett. Zu guter Letzt verbindet er auch noch meine Füsse mit kurzem Seil. Selbstverständlich sichert er auch alles mit Schlössern.
"Während der Nacht ist der Eimer neben dem Bett dein WC, die Fixierungen sind lang genug, dass du ihn mit etwas Anstrengung erreichen kannst. Schlaf gut Sklavin."

Das Licht geht bis auf ein leichtes Nachtlicht aus und bin jetzt allein im Zimmer.

Ich zweifle, dass ich so angebunden, mit fixierten Beinen und Armen, auch ohne Decke schlafen kann. Immerhin ist der Raum warm und trage auch noch das blöde Kleid. Zuerst beschäftigt mich natürlich meine Gefühlswelt, die letzten paar Stunden kommen mir wie Achterbahnfahrt vor. Und immer wieder taucht der Gedanke auf, unvernünftig und fahrlässig gehandelt zu haben, überlege mir gar das Ganze mit Safewort zu stoppen. Aber einmal mehr belastet mich meine Unfähigkeit klar entscheiden zu können. Ich merke einmal mehr, dass ich mich nicht zu einem Entscheid durchringen kann, und so dürfte alles nach Drehbuch von Frank weiterlaufen, solange wenigstens bis es absolut nicht mehr geht.

Gelegentlich schlafe ich doch ein, trotz der nicht ganz bequemen Körperhaltung. Als ich aufwache, habe ich keine Ahnung wie spät es ist, sehe nicht mehr als das Nachtlicht wie beim Einschlafen. Ich fühle mich aber erholt und ich muss so sicher etliche Stunden geschlafen haben. Sehe erst jetzt, dass der Raum gar keine Fenster hat und auch so nicht wissen kann, ob es draussen schon hell ist.
Das Wachliegen am Morgen, ohne irgendwelchen Zeit Hinweis, ohne Möglichkeit Zimmer zu verlassen, ohne zu wissen, wann und wie es weiter geht, kommt mir wie eine Tortur vor.

Nach einer gefühlten Ewigkeit höre ich draussen Geräusche, und meine Hoffnung steigt, dass ich bald hier raus kann.

Was bringt der Morgen.

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