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Chapter 4 by ann03 ann03

Wie verbringt Ann die Zeit bis zur Auktion

Ein aufregender Tag

Nach dem ich das Mail grob studiert habe lege ich mich erschöpft schlafen. Trotz aller Aufregung schlafe ich rasch ein und schlafe auch bis geschätzt drei Uhr durch. Ab dann liege ich hellwach im Bett, meine Gedanken sind jetzt voll bei der Auktion. Plötzlich macht mir alles wieder Angst.
Es
ist nicht meine versprochene Dienstleistung, sondern das ganze drum herum. Die Umsetzung meines Angebotes ist ja auch nur ein Stück Arbeit mit wenigen Personen. Auch wenn die diese noch nicht kenne, kann ich inzwischen gut damit umgehen.

Aber ... was denken alle meine Freunde und Bekannten, wenn sie mein Angebot auf Steigerungsliste sehen?
Der Gedanke, dass ich dazu auch noch einer grossen Menschenmenge am Abend vorgestellt werde, treibt mich fast in Panik. Ich zweifle, dass ich da einen guten Eindruck hinterlasse.

Bald stehe ich auf bereite mich meinen Arbeitstag vor. Beim Frühstück schaffe ich es meine Gedanken zu bündeln, die Angst vor Auktion abzubauen und wieder mit einer optimistischen Stimmung zur Arbeit zu fahren.

Im Büro ist selbstverständlich die Versteigerung das zentrale Gesprächsthema diesen Morgen. Viele im Spital unterstützen die beliebte Ärztin Sue bei ihrer Wohltätigkeitsveranstaltung. Ich merke bald, dass viele meiner Arbeitskollegen und -Kolleginnen über mein Angebot informiert sind. Meine Arbeitsplatznachbarin gratuliert mir für das gute Angebot zu Gunsten **** in Not. Von ihr kriege ich auch noch eine gedruckte Liste aller Steigerungsobjekte. Als erstes realisiere ich, dass zu allen Einträgen noch ein kleines Foto gibt

Meine Nummer 27 finde ich auf Anhieb, Text ist genauso wie im Mail, jedoch ergänzt mit kleinem Bild von mir und einer Zusatzzeile Mindestangebot: EUR 200.-.
Die Nummer 28 nach mir ist ein exklusives Dinner für zwei mit einem Mindestangebot von 150.-
Erst jetzt sehe ich dass als Nummer 26 vor mir etwas Spezielles versteigert wird, das mit Sue diskutierte Escortservice Angebot, mit einem Mindestangebot von EUR 500.-. Ich lese neugierig das Angebot 'Einen ganzen Abend lang begleitet dich eine Lady deiner Wahl und erfüllt viele Wünsche', Foto ist Skizze einer elegant gekleideten Dame.

Für einen Moment bin ich schockiert, die Leute könnten ja mein Angebot in ähnlich Richtung deuten. Nein das darf um keinen Preis passieren. Ich halte es nicht aus wenn mich die Leute so ähnlich sehen.
Dank der wohlwollenden Gratulation meiner Kollegin zur Teilnahme fasse ich bald wieder Mut, denke sei doch nicht so prüde, die Leute sind ja auch vernünftig und wohlgesinnt. Und was ein paar Dumme denken, ist ja egal.

Bei Durchblick der Liste sehe ich, dass noch einige weitere Angestellte Angebote machen, aber nur mein Angebot und das Angebot einer Kollegin mit einem ganzen Tag Gartenarbeit wird offen versteigert.

Die Reaktionen im Büro auf mein Angebot sind unterschiedlich, die grössere Hälfte findet den Charity-Einsatz gut, einige geben aber auch zu erkennen, dass sie so etwas nie machen würden und eine solche Versteigerung nicht so gut finden. Die Reaktionen sind insgesamt einiges freundlicher als gedacht, niemand der das absolut ablehnt. So bereue bis jetzt meinen Einsatz bis jetzt nicht.

Ich mache heute etwas früher Feierabend, um mich für den Abendanlass vorzubereiten, für den Auftritt vor so vielen Leuten sollte ich mich ja schon noch etwas hübsch machen.

Wie startet der Abend

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