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Chapter 161 by Tim Tim

Wie geht es weiter?

In Dumbledores Büro

An dem Wasserspeier angekommen sagte Hermine das Passwort und stieg auf die sich empor windende Treppe.

Oben an der hölzernen Tür angekommen klopfte sie zwei mal und wartete bis sie eine leises "Herein". Sie trat ein und sah Dumbledore an seinem Schreibtisch sitzen. Er hatte seine Hände gefaltet und sah sie über seine Halbmondgläserbrille neugierig an.

"Setzen sie sich Miss Granger. Ich hoffe ich habe sie nicht all zu sehr in ihrem Schulalltag gestört und sie verzeihen mir diese Unterbrechung ihrer Routinen." sagte Dumbledore und wies auf einen der beiden Stühle vor seinem Schreibtisch.

"Keine sorge ich war nicht sehr beschäftigt als mich ihre Eule erreichte" sagte Hermine lächelnd und setzte sich.

Der Schulleiter lächelte sie freundlich an und musterte sie kurz.

"Miss Granger der Grund warum ich sie zu mir gebeten habe ist dass ich in letzter Zeit beunruhigende Entwicklungen außerhalb dieses Schlosses wahrnehme.
Es gibt alte Geschichten darüber dass die Gesellschaft der Zauberer früher in zwei Gesellschaften getrennt war. Diese Gesellschaften hatten verschiedene Werte, Gesetze und natürlich auch unterschiedliche Anführer. Diese Anführer wurden laut einiger Aufzeichnungen nicht von ihren Untergebenen sondern vom Schicksaal erwählt und durch ihre macht legitimiert. Diese Form der Gesellschaften versank irgendwann in Ablehnung Hass und Krieg bis unsere heutige Form des Zusammenlebens daraus hervor ging." sagte Dumbledore und schien sehr genau auf Hermines Reaktion zu achten.

Sehr viel gelassener klingend als sie sich tatsächlich fühlte antwortete Hermine: "Das klingt sehr spannend Proffessor. Sie wissen dass ich immer gerne neues Lerne doch ich bin mir noch nicht sicher warum sie mich dafür extra hier her bestellt haben."
Sie hatte das Gefühl die rolle der ahnungslosen sehr überzeugend zu spielen. Doch sie wusste auch dass Dumbledore selten etwas verborgen blieb."

"Ich habe sie zu mir gebeten weil ich hoffe dass sie für mich ein wenig Licht ins dunkel bringen können." sagte Dumbledore und führ fort "Es gibt Gerüchte aus dieser Zeit dass die beiden Herrscher ein gemeinsames Geheimnis teilten welches sie Verband obwohl sie allem vernehmen nach sehr unterschiedlich waren. Dieses Geheimnis ist es welches mich so beunruhigt. Immerhin gibt es absolut keine Aufzeichnungen zu diesem Thema die ich finden konnte. Der einzige Hinweis dazu fand sich in dem Gedächtnis eines sehr alten Zauberers der von einer alten mündlichen Überlieferung innerhalb seiner **** wusste die von einer katastrophalen Gefahr sprach. Ob es sich dabei um eine Waffe handelt die das Gleichgewicht zwischen beiden Gesellschaften aufrecht erhalten sollte oder um eine Gefahr die von beiden gemeinschaftlich unterbunden wurde weiß ich nicht aber es beunruhigt mich zutiefst."

Wieder ließ Dumbledore eine Pause einfließen in der er Hermine beobachtete.

Um etwas zu tuen und nicht so rüber zu kommen als würde sie mehr darüber wissen als sie sollte fragte Hermine: "Gibt es denn Hinweise darauf dass dieses Geheimnis Auswirkungen auf die heutige Zaubererwelt haben wird Professor? Bis jetzt scheint es ja zumindest sicher genug gelagert gewesen zu sein um nicht einmal bekannt geschweige denn eine Bedrohung zu werden. Und selbst wenn es eine Bedrohung sein sollte wüsste ich nicht wie ich ihnen dabei helfen soll Professor."

Dumbledore sah sie lange schweigend an. Dann sagte er leise "Dass sie dies nicht wissen ist meine Schuld miss Granger. Ich war ihnen gegenüber nicht ganz offen. Ich habe nicht nur auf Harry ein besonders Auge sondern auch auf sie. Dies hat bei ihnen aber nicht den Grund dass ich in ihnen einen Weg sehe Voldemort zu vernichten so wie es bei Harry der Fall ist." traurig fuhr er fort "Es sind Schuldgefühle die mich dazu gebracht haben auf ihren Werdegang zu achten Miss Granger."

Hermine sah ihn verwundert an. "Schuldgefühle? Weswegen Sir?" fragte sie verunsichert.

"Weil ich der Grund bin warum sie ihre Leiblichen Eltern nie Kennengelernt haben und mit dem Stempel einer Muggelgeborenen aufgewachsen sind. Das Ehepaar Granger ist leider nicht Biologisch verwand mit ihnen. Sie sind Muggel deren Gedächtnisse ich verändert habe so dass sie vollkommen überzeugt davon sind ihre leiblichen Eltern zu sein. Tatsächlich sind ihre Eltern aber bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten im Dienst des Ordens des Phönix von Voldemorts Anhängern ermordet worden. In der Nacht als Voldemort Harry **** bat ich deine Eltern den Ort zu überwachen von dem wir glaubten dass Voldemort sich dort mit seinen Todessern traf. Als ich einige Stunden später vom **** der Potters erfuhr war meine gesamte Energie auf das Überleben Harrys gerichtet. Wie ich für seinen Schutz sorgte weißt du. Ich brachte ihn zu seiner Muggelfamilie um ihn vor der Zaubererwelt zu schützen.
Als dies erledigt war wurde mir zugetragen dass deine Eltern nicht wieder zurück gekehrt waren. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits 12 Stunden her dass sie zu ihrer Mission aufgebrochen waren als ich mich auf die Suche nach den beiden machte. Ich fand sie beide in dem Haus welches wir für Voldemorts versteck gehalten hatte.
Was genau passiert war und was sie veranlasst hatte das Haus zu betreten oder ob sie dazu **** worden waren habe ich nie heraus gefunden doch ihre Eltern.... waren beide ****." Dem Schulleiter lief eine Träne aus dem Augen. "Ich brachte ihre Eltern zurück zum Orden und sorgte für eine angemessene Bestattung nach den wünschen ihrer Eltern. Erst danach erinnerte mich ein Ordensmitglied daran dass jenen die wir gerade bestattet hatten erst vor kurzem ein Kind geschenkt worden war." ......... "Sie". Dumbledore sag traurig zu Hermine und fuhr dann fort. "Ich kam in das Wohnhaus ihrer Eltern und sah in der Wiege im Wohnzimmer ein kleines Baby. Ein schreiendes hungriges Baby das seit fast 24 Stunden keine Zuneigung oder Nahrung mehr erhalten hatte. Nun bin ich leider gänzlich unerfahren was die Führsorge für ein Baby an geht. Also nahm ich auch sie mit in das Hauptquatier des Ordens. Dort versorgten wir sie so gut es ging doch wir wussten dass es für keinen von uns möglich war ihnen die Fürsorge und Liebe die sie verdienten und derer ich sie durch meine Entscheidung ihre Eltern um diesen zu bitten beraubt hatte." eine weitere Träne lief über seine Wange. "Sie waren nun also das zweite Baby innerhalb von 24 Stunden um das ich mich kümmern und dessen Zukunft ich planen musste. Was für jemanden der nie **** hatte gelinde gesagt eine Herausforderung darstellt. Also nahm ich mir ein Beispiel an der Lösung die ich für das erste Kind getroffen hatte. Zuerst dachte ich es würde einfacher sein als bei Harry da bei ihnen keine komplizierten Schutzzauber nötig wären die sie an den Ort banden den ich für sie aussuchen würde. Doch ich irrte mich. Harry hatte verwandte welche von der Zaubererwelt wussten. Bei ihnen gab es nicht mal mehr einen Entfernten verwandten. Nach langen Überlegungen suchte ich ein Muggelpaar welches einen unerfüllten Kinderwunsch hatte. Ich manipulierte die Erinnerungen des Ehepaar Granger so dass sie überzeugt waren das Kind das in ihrem Wohnzimmerlag wäre ihr eigenes. Ihren verzweifelten Wunsch nach einem Kind ließ ich in ihren Erinnerungen bestehen um sicher zu stellen dass sie sich liebevoll um sie kümmern würden."

Nach diesem Geständnis entstand eine Lange Pause. Hermines Gedanken drehten sich. Ihr war übel.
So viele neue Informationen prasselten auf sie ein und sie konnte nichts davon wirklich verarbeiten.
Ihr gesamtes bisheriges Leben war eine Lüge gewesen.
Sie sah des alten Zauberer der vor ihr saß nur geschockt an.

"Ich erzähle ihnen das alles weil ihre leibliche **** zu den wenigen reinblütigen Familien gehörte und ich bemerkt habe dass sie in letzter Zeit das Schulgelände verlassen haben zusammen mit Miss Weasley und Mister Malfoy. Drei junge Zauberer aus rheinblütigen Familien verschwinden teilweise für Tage und genau in dieser Zeit kommen mir Gerüchte zu Ohren dass der Wahre dunkle Lord zurück gekehrt sei und die Gesellschaft der dunklen Zauberer wieder aufbauen will.
Ich weiß dass ich ihnen in Bezug auf ihre Vergangenheit unrecht getan habe Miss Granger aber ich weigere mich diese gegenwärtigen Umstände als Zufall an zu erkennen.

Wie reagiert Hermine?

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