Will er das echt?
Ja, das meint er ernst
Und wie er es gesagt hatte, war er keine zehn Minuten schon wieder fickbereit, und auch Jessie hatte offensichtlich nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden, so dass die beiden wieder loslegten. Alex indessen hatte keine Lust, noch einmal im Handbetrieb zu arbeiten, zog sich wieder an und verabschiedete sich von den beiden. Statt dessen suchte er Tamara auf, mit der zusammen er auch nicht lange kuscheln musste, ehe sein bestes Stück wieder besamungsbereit war und er ihr entspannt und innig eine schöne Orgasmenserie verschaffen konnte.
In den darauffolgenden Tagen zeigte sich, dass Connor Jessie nun in seine regelmäßige Fickroutine mit eingebaut hatte, und offenbar hatte er ab und zu sogar Dreier mit ihr und Sandy. Jessie schien unter der neuen Aufmerksamkeit förmlich aufzublühen und zeigte sich aufgekratzt und fröhlich - allerdings schien sie sich nicht mehr zu ihren Fickrunden mit Steffen zusammenzufinden. Wenn Steffen das störte, zeigte er es zumindest nicht, dafür war er nun häufiger mit Malia zugange, die im Moment sehr nach Aufmerksamkeit lechzte - ihr Streit mit Asha schien ihr doch einiges abzuverlangen. Auch Alex besprang sie so oft, wie er zwischen Tamara und Diana noch Zeit hatte, was allerdings nicht mehr allzu oft war.
Immerhin musste er sich nicht länger der Reparatur seines Motorrads widmen, das bis auf den Hinterreifen ja wieder in Schuss war - er hatte den Schaden letzten Endes doch noch finden können, ein relativ langer, glatter Riss im Profil, der doch so aussah, als wäre er über etwas Scharfes gefahren, auch wenn er keine Fremdkörper entdecken konnte. Reparabel war er nicht, aber zu seiner Überraschung kam etwa eine Woche nach der ganzen Sache ein Paket für ihn an, in dem ein kompletter neuer Hinterreifen samt Schlauch für das Bike steckte. Niemand wollte ihn hinterher bestellt haben, aber Alex hatte Jessie in Verdacht, die etwas eigenartig gegrinst hatte, als er in der Runde nach seinem unbekannten Wohltäter gefragt hatte. Zwar konnte er sich keinen Reim darauf machen, warum sie das getan hatte, aber er dachte an das alte Sprichwort vom geschenkten Gaul und beließ es dabei.
Drei Wochen gingen so ins Land, und in diesen drei Wochen gab es einige interessante Entwicklungen: Zunächst einmal blieb Dianas Periode aus, und ein Schwangerschaftstest bestätigte den Verdacht: sie hatte einen Braten in der Röhre, sehr wahrscheinlich von Alex. Das machte sie einerseits sehr glücklich, andererseits aber löste es in ihr neue Ängste aus: was wurde aus ihrer Rolle in der Gemeinschaft, wenn sie jetzt ein Kind austrug? Wie lange würde sie noch mit auf Missionen gehen können? Alex stand ihr bei und bestärkte sie darin, so lange wie möglich so normal wie möglich weiterzuleben und sich von ihrer Schwangerschaft nicht verrückt machen zu lassen - vor allen Dingen würde sie ja in der Villa einen sicheren Ort und viele willige Babysitter für ihr Kind finden. Auch Lorena sprach ihr viel Mut zu, dass sie dieses "Geschenk" - so nannte sie es - annehmen sollte.
Kurz darauf konnte auch Jessie melden, dass es bei ihr geklappt hatte und sie von Connor schwanger geworden war. Im Gegensatz zu Diana war sie vom ersten Tag an vollauf begeistert von dieser Entwicklung und machte keinen Hehl daraus, wie sehr sie sich auf ihr Kind freute. Zugleich riss sie ein paar Witze darüber, dass sie jetzt eine reiche Frau war, spätestens wenn die ersten Unterhaltszahlungen von Connor bei ihr auf dem Konto eintrafen, was Connor zu dem hochheiligen Versprechen brachte, dass er sich selbstverständlich gut um seine Kinder kümmern und ihnen auch finanziell voll und ganz zur Seite stehen würde. Auch Asha war sehr erfreut über die Entwicklung und sah in Jessie die "Schwangerschwester", die sie in Malia nicht gefunden hatte, und Jessie ließ sich gerne auf die engere Freundschaft mit ihr ein - die beiden hatten sich ja schon seit ihrer Rekrutierung ganz gut verstanden.
Etwa zu dieser Zeit verließ Steffen die Villa wieder einmal zu einer Aufklärungsmission: Bei ihrem "Überfall" auf das Gesundheitsministerium hatten sie ja einen ganzen Schwung an Daten stehlen können, und Pandora hatte inzwischen alles so weit sichten können, dass sich für sie wohl ein neuer Ansatz ergab - allerdings hatte sie erst einmal nur Steffen selbst ins Vertrauen gezogen, und das war nun der Hintergrund für seine nächsten Nachforschungen. Pandora unterstützte ihn dabei offenbar nach Kräften und hatte sich mit ihrem Rechner komplett auf ihrem Zimmer eingeschlossen, von wo aus sie ihm Rückendeckung geben und zugleich mögliche Gefahren im Auge behalten konnte.
Diesmal ging es allerdings schneller voran als zuletzt. Schon nach wenigen Tagen war Steffen zurück, und er hatte offenbar Neuigkeiten mitgebracht. Schon eine Stunde vor seiner Rückkehr hatte Pandora alle informiert, dass sie sich bereithalten sollten, weil er wohl so schnell wie möglich ein gemeinsames Meeting mit allen wollte, und als er schließlich eintraf, erwartete ihn bereits die versammelte Mannschaft im "Konferenzraum".
"Ich will nicht lange um den heißen Brei reden", begann er. "Als Lorena noch in Gefangenschaft war, hatte sie von einem anderen Gefangenen mit paramenschlichen Fähigkeiten erfahren, den unsere Gegner dort 'Vorbild' nannten. Wir hatten bereits einen Versuch unternommen, ihn zu befreien, aber der ging schief - wir mussten uns wieder zurückziehen. In den Unterlagen aus dem Gesundheitsministerium hatte Pandora jetzt aber Hinweise entdeckt, die auf ihn-"
"Ihr habt ihn wiedergefunden?" unterbrach ihn Lorena. "Wisst ihr, wo sie ihn jetzt hingebracht haben?"
Steffen sah ernst zu ihr. "Nein, aber wir wissen, wo sie ihn in vier Tagen hinbringen", sagte er finster. "Ins Zentrum für Humangenetik nach Marburg. Sie werden noch einmal die Grenzen seiner Belastbarkeit studieren, und danach wird er hingerichtet."
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