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Chapter 16

Ab nach Hause oder Weiterfeiern?

Ein langer Tag braucht einmal ein Ende

Ich verlasse den Sexshop und schaue auf mein Handy. Zurück zum Megapark ist es noch ein weiter Weg. Und den auf diesen gottverdammten Heels? Das würde ich wohl nie schaffen. Trotzdem muss ich noch ein paar Meter laufen. Einfach um etwas auszunüchtern und um klare Gedanken zu fassen. Ich bin immernoch erregt. Die Nässe zwischen meinen Beinen kann ich schon jetzt am Tanga spüren. Auch meine Brustwarzen drücken deutlich gegen das Lederbustier, zeichnen sich durch das dicke Marerial jedoch nicht ab. Vor mir steht das Klappschild mit der Werbung, in das ich vorhin fast hineingelaufen bin. Google Maps zeigt mir den Weg an und ich gehe in die entgegengesetzte Richtung als die aus der ich gekommen bin weiter. Direkt neben dem Shop ist der Eingang zu einem Hinterhof. Vor diesem stehen zwei weitere Schilder mit Werbung für ein Tattoo Studio und einen Beauty Salon. Ich denke kurz über die Aussagen von Bakari und seinen Jungs über Piercings und Tattoos nach, aber schüttele nur beim Gedanken an eine Nadel, die in meinen Körper eindringt meinen Kopf und eine Gänsehaut formt sich auf meiner Haut.

Zeitgleich schaut Sergio auf seinen Bildschirm und grinst. Dass der Laden Videoüberwacht ist, konnte man an den Schildern im Eingangsbereich sehen. Verständlich, bedenkt man, dass er nicht alle Bereiche des Ladens einsehen kann. Er schaut sich jedoch kein Video aus dem Laden an, sondern eines von mir. Aus der Kabine im Erotikkino. Ich habe mir die Unterlagen, die ich unterzeichnet habe natürlich nicht alle durchgelesen.

Auf den Heels laufe ich nun los. Direkt auf den ersten Metern fällt mir dabei auf, dass der Rock immer wieder hochzurutschen droht und ich ziehe ihn langsam wieder nach unten. Ich muss echt aufpassen. Ich laufe weiter durch die Gassen und merke bereits schnell die ersten Schmerzen an meinen Füßen. Die Heels sind doch ungewohnt. „Zum Glück ist in diesen Gassen nicht so viel los.“, Denke ich und schaue an mit hinunter. Ich rieche nach Sex und sehe aus wie eine Prostituierte. Was ein Tag!

Nach einigen Wenigen Metern denke ich darüber nach was ich gerade mache: „Will ich wirklich so in den Megapark? Ganz bestimmt nicht. Das ist doch bescheuert!“. Ich erinnere mich an meinen Taxifahrer und öffne Javi‘s Kontakt in meinem Handy, um ihn anzurufen. Er nimmt direkt ab und wir vereinbaren einen Treffpunkt „um die Ecke“. Ich drehe deshalb einfach um und entscheide mich dazu die Wartezeit damit zu überbrücken überbrücken mir die Schaufenster des Beauty Salons anzuschauen. Von Haarentfernung per Laser, bis hin zu Fillern und Permanent MakeUp gibt es hier wirklich alles. Damit hätte man bei dem Laden wirklich nicht gerechnet. Eigentlich habe ich kein Interesse an Tattoos und Piercings und doch zieht mich das Tattoostudio magisch an. Auch hier betrachte ich das Schaufenster, in dem Piercingschmuck aus unterschiedlichsten Materialien ausgestellt ist und ganz in der Ecke eine künstliche Pussy mit einem goldenen Stab. Bei dem Anblick bekomme ich eine Gänsehaut und ich erschaudere. Ich schaue mir auch einige der Tattoo-Designs an und muss zugeben, dass der Detaillierungsgrad wirklich der Wahnsinn ist. Da ist ein echter Künstler oder eine echte Künstlerin am Werk. Wäre zwar trotzdem nichts für mich, aber könnte ich mir bei anderen Mädels wirklich vorstellen. Auch die WannaDo‘s sind der Hammer!

In meinen Gedanken werde ich von der Vibration meines IPhones unterbrochen. Javi ist am Telefon und sagt mir, dass er angekommen ist. Auf meinen hohen Schuhen drehe ich mich um die eigene Achse und verlasse den Hinterhof. Ich gehe am Sexshop vorbei, die Straße hinunter zur Kreuzung der nächst größeren Straße. Dort wartet Javi bereits und bekommt große Augen als er mich sieht. Er steigt aus, öffnet den Kofferraum, in den ich meine Einkaufstasche lege und öffnet mir die hintere Tür auf der Beifahrerseite. Ich steige vorsichtig ein und hoffe einfach nur, dass er mir nicht unter den Rock gucken kann. Javi steigt ein und wir fahren los. Dabei unterhalten wir uns erneut. Zunächst der übliche Smalltalk und dann über meinen Tag. Natürlich erzähle ich nicht von meinen Erlebnissen im Sexshop, aber über mein Volleyballspiel und den spanischen Club rede ich schon. Während ich so erzähle vergesse ich total wie kurz mein Rock eigentlich ist. Die Augen von Javi kleben schon längst im Rückspiegel. Er kann ohne Probleme unter meinen Lederrock schauen und den roten Tanga und meine kleine, enge Pussy durch das transparente Stück Stoff sehen. Javi genießt den Ausblick sichtlich und animiert mich dazu weiter zu erzählen, damit ich in meine Gedanken versunken bleibe. Ich bemerke seine Freude über den Ausblick gar nicht. Ich werde mittlerweile Müde. Der Tag war lang und anstrengend und auch der **** in meinem Blutkreislauf ist nicht zu unterschätzen. Wir unterhalten uns noch kurz, dann schaue ich auf mein Handy und scrolle durch Instagram und TikTok. So schlafe ich breitbeinig auf dem Rücksitz ein und versüße Javi die Fahrt mit dem Blick auf mein allerheiligstes.

Ich werde erst wieder wach als wir die Finca meiner Eltern erreichen und Javi die Autotür neben mir öffnet. Ich brauche einen Moment um wirklich wach zu werden. Javi reicht mir eine Hand und hilft mir beim aussteigen. Ich muss mich bei den hohen Schuhen wirklich konzentrieren und steige breitbeinig aus. Dadurch erhält Javi noch einen letzten guten und direkten Blick auf meine Pussy. Ich stehe neben ihm als er den Kofferraum öffnet und direkt ändert sich meine Gesichtsfarbe in Tomatenrot. Der Stabvibrator ist aus der Einkaufstüte, die während der Fahrt umgefallen ist, gerutscht. „Fuck, fuck, fuck!“, schießt es mir in den Kopf. Javi schaut auf den Vibrator, grinst und schiebt ihn zurück in die Tüte. Er schaut mir tief in die Augen und sagt: „Bitteschön, Señora.“, und mustert mich. Ich wühle hastig in meinem Portemonnaie und ziehe einen 50€-Schein heraus. Den drücke ich Javi in die Hand. Ich verabschiede mich mit hochrotem Kopf und flüchte zur Haustür. Nervös und peinlich berührt dauert es gefühlt ewig die Tür zu öffnen und ich drücke sie hinter mir zu. Mit dem Rücken zur Tür sinke ich an dieser hinunter. „Javi als Taxifahrer kann ich jetzt vergessen. Was war das für ein Tag?! Zum Glück kennt mich hier niemand und ich bin hier nur für einige Zeit.“, denke ich. Ich muss mich sortieren und das alles ist mir mehr als peinlich und unangenehm. Ich schäme mich **** für mein heutiges Verhalten.

„Ich brauche jetzt wirklich etwas zu ****.“, denke ich und hole eine Flasche Wein aus dem Keller mit den Weinkühler. In der großen Wohnküche öffne ich diesen und schenke ihn großzügig in ein Glas ein. Ich gehe in Richtung des Schlafzimmers und sehe mich jetzt im großen Spiegel des Flurs. Durch die Heels wird mein durchtrainierter Po noch imposanter und wirklich in Szene gesetzt. Der superkurze Rock ist wieder ein Stück hochgerutscht. Ich drehe mich mit dem Po Richtung Spiegel und ein kleines Stück des roten Tangas lugt darunter hervor. „Mein Gott. Wie eine Nutte.“, denke ich mir. Trotzdem wird mein Körper gut in Szene gesetzt. Dann fällt die Tüte neben der Tür in mein Blickfeld. Ich gehe hinüber und hebe sie auf. Dann gehe ich ins Schlafzimmer, schmeiße die Tüte auf das riesige Bett und lasse mich anschließend total fertig selbst darauf fallen. Langsam fallen mir noch in den Klamotten und Heels die Augen zu. Der Wein steht auf dem Nachttisch.

Ein schöner nächster Morgen?

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