Die Nacht ist noch lang, oder?

Das ist sie!

Chapter 8 by Gordon17 Gordon17

Noch bis zum Morgengrauen blieb ich in Ludmillas Hotelsuite. Wir trieben es die ganze Nacht, meistens im Stehen vor den diversen Spiegelschränken, hart und völlig tabulos.

Offensichtlich war Ludmilla ganz zufrieden mit meiner Dienstleistung. Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf von einer Frau, die sich als „Geschäftspartnerin“ Ludmillas vorstellte und mich fragte, ob sie mich kurz nach Mittag treffen könnte. Am vereinbarten Treffpunkt wurde ich von einem Bentley mit getönten Scheiben abgeholt. Der Wagen wurde von einem stilechten Chauffeur gelenkt, im Wageninneren erwartete mich eine mindestens fünfzigjährige Dame, Typ erfolgreiche Geschäftfrau. Die Nobellimousine brachte uns zu einem wenig bevölkerten Strandabschnitt irgendwo an der Ostseeküste. Der Chauffeur hatte sich für die folgenden drei Stunden diskret aus dem Staub zu machen. Kaum war er außer Sichtweite, holte die Madame meine harten Stab aus der Hose, bestieg mich im Auto und gab mir ordentlich die Sporen. Sie hatte es offensichtlich richtig nötig und wollte meinen Schwanz gar nicht mehr in Ruhe lassen. Ich tat natürlich mein Bestens, um sie zufriedenzustellen. Meine Herren, ihr hemmungsloses Stöhnen klingt mir noch heute in den Ohren!

Von diesem Tag an änderte sich mein gewohntes Berufsleben von Grund auf. Mein E-Mail-Postfach quoll über. Immer öfter blieb ich meiner eigentlichen Arbeit fern, es dauerte daher nicht lange, bis mein Chef mir kündigte. Er konnte allerdings nicht verstehen, warum ich überhaupt nicht geknickt war. Woher sollte er auch wissen dass ich auf sein mickriges Gehalt inzwischen pfeifen konnte. Die wohlhabenden Damen ließen mich immer häufiger in ihren Stadtvillen ein- und ausgehen, um sich mit mir ihre Langeweile zu vertreiben. Konditionsmäßig kam ich ganz gut klar, hin und wieder auch mit Unterstützung der kleinen blauen Pillen.

Aber dann kam eine echte Herausforderung. Die Tochter einer meiner Kundinnen bestellte mich in das Haus ihrer Eltern am Stadtrand. Als ich eintrat, erwartete sie mich mit gleich vier ihrer Freundinnen!

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Werde ich diesen Abend überleben?

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