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Chapter 14 by kleinehexe kleinehexe

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Zurück auf dem Revier

"Oh mein Gott, was ist denn mit Dir passiert?" platzte es aus Walter heraus, als Martens das Büro mit der Blondine betrat. Tatsächlich sah der in eine Bordsteinschwalbe verwandelte Kommissar aus, als wäre er unter die Räder gekommen. Die Haare und das Make-up waren genau so ruiniert wie das Oberteil, welches nur noch das Nötigste verbarg.

"Frag lieber nicht. Eine Horde Betrunkener wollte ihren Junggesellenabschied in einer dunklen Gasse mit mir feiern. Ich bin gerade noch so davongekommen. Die Verwandlung ist wirklich perfekt. So, genug gequatscht hier. Jetzt mach das wieder rückgängig."

Walter griff zum iBod und schaltete ihn ein. Und noch einmal. Immer wieder nestelte er an dem Startknopf herum. "... was ist denn das jetzt ... warum ... was hat er denn?"

"Walter, was ist jetzt?", fragte der Kommissar bereits etwas gereizt nach?

"Ich verstehe das nicht. Der Akku ist aufgeladen, aber er will nicht angehen."

"Walter, ich bin gerade nicht in Stimmung für einen Deiner blöden Witze! Jetzt mach endlich, ich will hier raus!"

"Ich weiß nicht, was er hat. Er geht einfach nicht an?! Ich werde ihn zu Hause wohl auseinandernehmen und reparieren müssen. Aber ich fürchte Klaus, das könnte dauern." kam jetzt ziemlich kleinlaut und leise von Walter zurück.

"Sag mal, spinnst Du? Du kannst mich doch hier nicht so zurücklassen." platzte Klackner jetzt endgültig der Kragen während er sich drohend vor Walter aufbaute, soweit das mit der Statur der Blondine überhaupt möglich war. Dabei zog er die Reste des Oberteils weit auseinander und streifte es über die Schultern ab.

"Siehst Du das? Siehst Du, was Du mit mir gemacht hast?" Wild gestikulierend tobte er vor Walter hin und her, ohne sich dabei wirklich bewusst zu sein, dass er jetzt als Frau oben ohne vor den beiden stand.

"Und Sie, glotzen Sie nicht so dämlich. Ja, das sind Titten!", schrie die Blondine hysterisch ihren Chef an, dem gerade fast die Augen herausfielen bei dem Anblick.

"Alter Schwede!" war das einzige, was Martens im ersten Moment grinsend über die Lippen bekam.

Resignierend sank der ehemalige Kommissar Klaus Klackner auf dem Bürostuhl zusammen. "Wie lange Walter? Wie lange?" fragte er müde in Richtung seines Freundes.

"Das kann ich Dir nicht sagen, aber ich mache mich gleich morgen früh daran. Ich bekomme das schon hin Klaus, gib mir einfach nur etwas Zeit." versuchte Walter ihn zu trösten.

"Jetzt regen Sie sich beide ab. Sie haben schließlich auch beide den Einsatz vorgeschlagen." resümierte Martens die Lage. "Eine Streife bringt Sie jetzt nach Hause, Klackner. In dem Aufzug kommen Sie ja nicht bis zur nächsten Straßenecke. Morgen sehen wir dann weiter. Wir treffen uns um 9 Uhr hier bei mir."

Mit diesen Worten beendete er die Diskussion und verließ direkt den Raum.

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