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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Chapter 14 by drz drz

Wir wurden verabschiedet und Hassen strahlte über das ganze Gesicht. Offensichtlich war es gut gelaufen. Gut gelaunt fragte er mich, was ich heute noch so vorhaben wollte. Wir könnten jetzt zu ihm nach Hause fahren, oder noch in einen Club. Etwas feiern. Ich sollte entscheiden. Feiern. Keine Frage. Hassan kannte sich hier aus. Er war der Führer. Am Eingang gab er dem Personal die Schlüssel des Autos und wir gingen rein. Hassan war hier bekannt und wir bekamen daher VIP Status.

Ein Tisch im hinteren Bereich wurde für uns geräumt. Die anderen Gäste mussten weichen. Wir saßen erhöht mit Blick auf die Tanzfläche. Touristen wohin man nur schaute. Hassan war wenig begeistert. Alle nur wenig bekleidet. Manche sogar obszön freizügig. Hände griffen zwischen Beine und Brüste. Bei Männern, wie bei Frauen.

Mein Mann legte sich auf das Divan Sofa und ich setzte mich vor ihm darauf. Ich fühlte, wie seine Hand mich streichelte. Er flüsterte mir ins Ohr, was er sah, und wie er es sah. Wie frivol und respektlos seinem Land und Kultur gegenüber er das fand. Gänsehaut bekam ich.

Sex lag in der Luft. Die Leiber vor uns schmiegten sich im Takt der Musik aneinander, als wäre es das normalste der Welt. Meine Hand erkundete zum ersten Mal meinen Gemahl und seine ging ebenfalls auf Entdeckungsreise.

Seine Worte sollten mich wohl abschrecken. Doch erreichte er das Gegenteil. Mir wurde heiß und kalt zugleich. Ich hob meine Beine, legte mich weiter an meinen Gemahl und streckte mich aus. Seine Hand war nun an meinem Gesäß. Seine Finger hatten den Schlitz im Kleid gefunden und ich rutsche hin und her auf diesem Divan bis seine Hand komplett in meinem Kleid verschwunden war. Doch ich spürte genau wo er war. Stoff war im Weg. Und ich war heiß. Am liebsten hätte ich die Ehe sofort und hier mit ihm vollzogen. Eine Utopie. ?

So ging es nicht weiter. Ich ging zum WC. Mich erleichtern und frisch machen. Hier im hinteren Bereich des Clubs wurde orientalische Musik gespielt und alles war etwas ruhiger. Für die VIPs gab es gesonderte Toiletten. Daher war ich ungestört. Viel Marmor erzeugte eine kühle Frische, die ich brauchte um wieder herunterzukommen. Ich richtete vor dem Spiegel meine Frisur, frischte mein Makeup auf und zog mir mein Tangahöschen aus. Das Wenige an Stoff knüllte ich in meiner Hand und ging zurück zu meinem Mann. Zurück zu dem Divan, zurück in die liegende Position, zurück zu dieser Hand, die auch sofort wieder ihren Weg in mein Kleid suchte. Herrlich sind solche hohen Schlitze. Besonders, wenn der Stoff zur Seite geschoben wird. Seine Hand tastete sich voran und fand, dass sie nichts fand. Ich schaute Hassan ins Gesicht, lächelte ihn an und er zurück. Dann zeigte ich im meine Hand, in der ich immer noch die kleine Stoffkugel hatte, die eben noch mein Heiligtum schützte. Er nahm den Fetzen und steckte ihn in seine Hosentasche, zog mich noch näher ran und küsste mich. Hier vor allen Leuten. Damit bekam seine Hand in meinem Kleid noch mehr Reichweite. Ich hob mein oberes Bein und legte es auf Hassans Bein und sein Zeigefinger fand den Eingang zu meiner Liebesgrotte. Langsam aber stetig fingerte er mich. Sehr langsam. Dabei unterhielten wir uns über die Pärchen, die da auf der Tanzfläche sich so plump und offensichtlich anmachten. Wir witzelten darüber, welcher Mann wohl welche Frau am schnellsten rumkriegt, den Saal verlässt und sich ein stilles Örtchen sucht. Dabei waren wir so wenig beleuchtet, dass man bei uns keine Details erkennen konnte. Und laut war es. So laut, mein Stöhnen ging dabei unter. Selbst als es mir kam.

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