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Chapter 15

What's next?

Doppelbett

In Trippelschritten ging es die Treppe hinauf, an Tinas Zimmertür vorbei und ins Schlafzimmer. Sie bugsierte mich neben das breite Doppelbett und schubste mich rücklings darauf. Selbstzufrieden und irgendwie auch gierig sah sie auf mich hinab, während ich sie sehnsuchtsvoll anstarrte. „Hast du Kondome da?“ Ich schüttelte den Kopf.

„Warte, ich bin gleich wieder hier.“ Sie ging zur Tür, wandte noch einmal den Kopf, ehe sie das Zimmer verließ. „Und du tust nichts, während ich weg bin. Nichts, hörst du?“

Ich nickte. Was hätte ich auch anderes tun sollen?

Nur Augenblicke später war sie zurück. Den Gummi hatte sie unterwegs schon ausgepackt. Verheißungsvoll lächelnd krabbelte sie über das Bett auf mich zu.

Sie beugte sich über mich und gab mir einen Kuss, der mich für die kurze Wartezeit mehr als entschädigte. Unsere Münder berührten sich gierig, als wollten sie nie mehr voneinander ablassen. Unsere Zungen suchten und fanden sich und spielten minutenlang, bis wir uns nach Atem ringend trennten.

Ihre Lippen begannen eine Wanderung meinen Hals hinab, über meine Brust und meinen flachen Bauch, bis sie kurz vor der Region Halt machten, die sich ihre Berührung mehr als alles andere wünschte. Doch dieses Mal hatte Sarah anderes im Sinn. Nur mit der Zungenspitze neckte sie kurz meinen Stab, der sich ihr erwartungsvoll entgegenreckte. Dann setzte sie das Kondom an und rollte es vorsichtig ab. Alleine diese zurückhaltende Berührung ließ mich beinahe explodieren.

Sarah stützte sich mit beiden Armen auf meinem Oberkörper ab und positionierte sich rittlings über mir. Ich sah an ihrem sportlichen Körper entlang nach unten und entdeckte den schmalen Streifen dunkelblonder Haare, der den Weg zum blitzblank rasierten Tal der Freuden wies. Verräterischer Glanz dort zeigte, dass sie selbst klatschnass und mehr als bereit war.

Bedächtig ließ sie sich auf meinen wartenden Phallus herabsinken, stets darauf achtend, ihre noch schmerzende Kehrseite nicht zu sehr zu belasten. Ich hielt die Luft an, während ihre warme, seidige Höhle mich aufnahm. Ich wusste nicht, wie lange ich durchhalten würde. Beziehungsweise war ich sicher, unmittelbar zu kommen, sobald sie anfing, sich auf mir zu bewegen.

Als könne sie meine Gedanken lesen, hielt Sarah inne, sobald sie eine bequeme Position auf mir gefunden hatte, und verharrte still. Sie verlagerte ihr Gewicht auf eine Hand und schob die andere zwischen ihre Beine. Anfänglich behutsam begann sie, sich selbst zu reiben.

Ich wollte kaum glauben, was geschah. Die Frau, die mich zweimal bis unmittelbar vor den Höhepunkt gebracht hatte und mich nun in diesem kaum auszuhaltenden Zustand ausharren ließ, befriedigte sich auf mir sitzend, während mein überreizter Schwanz tief in ihrer Möse steckte. Meine Reflexe wollten, dass ich mit aller Kraft zustoße, um mich endlich zu befreien und in ihr zu ergießen. Aber ihr Blick fixierte mich mit einer Mischung aus Drohung und Herausforderung und verhinderte, dass ich meinen Instinkten nachgab.

Ihre Finger bewegten sich zunehmend schneller. Ihr fiel es immer schwerer, still sitzen zu bleiben. Noch weniger Kontrolle hatte sie über ihre Scheidenmuskeln, die sich rhythmisch zusammenzogen und begannen, meinen Stab behutsam zu massieren. Ich schwebte zwischen Himmel und Hölle.

Bald kam ihr Atem stoßweise. Schweiß brach ihr am ganzen Körper aus. Lauter werdende Jauchzer entschlüpften ihr. Die blonden Haare klebten an ihrer Stirn. Ihre Augen waren offen, wirkten aber glasig und ich zweifelte, dass sie mich noch wahrnahm.

Ich konnte sehen und spüren, dass sie kurz vor ihrem Höhepunkt war. Einerseits war ich eifersüchtig darauf, dass sie sich selbst holte, was sie mir verweigerte. Andererseits bescherte sie mir den aufregendsten und erotischsten Sex meines Lebens.

Sie bäumte sich auf und schrie. Alle Muskeln spannte sie gleichzeitig aufs Äußerste an. Spastisch zuckten ihre Finger noch ein paarmal über ihre empfindlichste Stelle. Ihr Gesicht schien erst schmerzlich verzerrt, dann bekam es einen seligen Glanz.

Sie sah ich wieder an und stützte sich erneut mit beiden Armen auf mir ab, als sie anfing, ihren Unterleib erst langsam und dann mit zunehmender Geschwindigkeit vor und zurück und auf und ab zu bewegen. Ich konnte die Woge in mir spüren, die unaufhaltsam heranbrandete.

Sarah sah überrascht aus, ihr Mund bildete ein stummes Oh. Dann verdrehten sich ihre Augen nach oben und ein zweites Mal begann ihr ganzer Körper unkontrolliert zu zucken und sich aufzubäumen. Im selben Augenblick brachen bei mir alle Dämme. Ich war blind und gleichzeitig blitzten grelle Farben vor meinen Augen. Ich drückte mein Kreuz durch und presste mich ihr mit aller Kraft entgegen. Schwall um Schwall meines Spermas pumpte ich in ihren geilen, jugendlichen Körper.

Ich hatte keine Ahnung, wie lange wir so dalagen. Sarah war matt und entkräftet auf mich gesunken, ihr lebendiges Gewicht auf meiner Brust fühlte sich gut und richtig an. Mit meinem zurückkehrenden Bewusstsein registrierte ich, dass sich unser Atem und unser Herzschlag synchronisiert hatten.

Sarah stemmte sich stöhnend hoch. Ihr glückliches Lächeln war für mich wie der erste Sonnenstrahl an einem vielversprechenden Morgen.

Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Jedes Wort schien zu schwach um auszudrücken, was wir erlebt hatten und was ich fühlte.

Sie wälzte sich von mir herab, zuckte zusammen, als ihre Kehrseite auf dem Bett zu liegen kam und drehte sich rasch weiter auf den Bauch. Sie stieß lautstark Luft aus und wandte sich mir zu. Wieder ließ sie mich ihr schelmisches Grinsen sehen.

„Ich bin völlig fertig. Ist es schlimm, wenn ich einfach liegen bleibe und ein wenig schlafe?“

„Natürlich nicht. Erhole dich.“

Ich beugte mich zu ihr, strich über ihren zerzausten Kopf und hauchte einen Kuss auf ihre Lippen. Ihr fielen schon die Augen zu, als sie murmelte: „Wäre schön, wenn wir nachher etwas zusammen essen könnten.“

Dann war sie auch schon eingeschlafen. Ich raffte ich mich auf, sammelte meine Klamotten ein und begann, ein Abendessen vorzubereiten.

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