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Chapter 9 by Antonspitz Antonspitz

Wie es weiter ging?

Bruder Martin läd Toby ins Pfarrhaus ein

Ich genoß seine weichen, warmen Knabenlippen einige Minuten und unterbrach dann das lustvolle Spiel. "Erhebe dich Toby", sagte ich und strich ihn über die Wangen. Er lächelte mich an und ich sagte, "bring deine zukünftige Frau heim Toby und dann kommst du zu mir ins Pfarrhaus, ich denke wir beide haben noch einige Dinge zu besprechen!"

Toby nickte eifrig und ich kniff dem zwanzig jährigen Burschen väterlich in die Wange. Christel hatte einige Schwierigkeiten beim anziehen. Der Junge half ihr sorgsam und ich fand, die beiden sollten möglichst bald den Bund der Ehe eingehen. Ich half ihm noch seine Verlobte zu Tür zu bringen. Das Mädchen ging sehr breitbeinig und stöhnte leise bei jedem Schritt und ich sagte, "Christel Gott mag es nicht wenn du jammerst, reiß dich am Riemen Mädchen und sei Gottesfürchtig und fügsam, dann wirst du bald deinen Toby heiraten!"

"Oh Gott vergelts euch Bruder Martin", sie knickste vor mir und bekreuzigte sich ehrfürchtig, "ich bin so froh das ihr gekommen seid, der Himmel hat euch zu uns geschickt!" Toby tätschte ihren Hintern und seine Augen funkelten mich an, ich nickte und sagte, "so ist es brav **** und nun lauft ich habe noch zu tun!"

Ich räumte den Unrat vom Altar und schloß dann hinter mir das Portal. Gut eingestimmt machte ich mich auf in mein Domizil. Im Pfarrhaus erwartete mich schon Karen meine Haushälterin. Ich trug ihr auf Essen herzurichten und den Tisch für drei Personen zu decken. "Für drei", fragte dieses ungebildete Dorfnüttchen nach und ich schrie, "hast du dir deine Ohren nicht gewaschen, ich sagte für drei und wenn ich etwas sage, dann ist das zu tun, bist du denn so eine Gotteslästerliche Person das du alles in Frage stellst?"

Karin zuckte zusammen und starrte auf den Fußboden. Ich stieß sie in die Küche und brummte, "jetzt zauber etwas gutes auf den Tisch, zwei hungrige Männer wollen satt werden und du siehst auch aus, als wenn du etwas mehr auf den Rippen verträgst, nur los, nur los an die Arbeit!"

Eine dreiviertel Stunde später roch es im ganzen Haus nach knusprigen Hühnchen. Ich rieb mir vor Freude den Bauch, als es an der Tür pochte. "Karen, Kareeen", schrie ich, "hörst du nicht den Türklopfer, los geh nachsehen und wenn es Toby ist, dann bring den guten Jungen gleich ins Esszimmer!"

Wer klopft und bittet darum eingelassen zu werden?

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